Seit Anfang Juni sind die Infestations in Fallout 76 verfügbar und haben seitdem einiges an Kritik aus der Community auf sich gezogen. Nun hat Bethesda Game Studios auf das Feedback der Spieler reagiert und erste Anpassungen vorgenommen. Gleichzeitig bestätigte das Studio weitere Änderungen, die im Laufe des Jahres erscheinen sollen. Ziel ist es, die neuen Inhalte zugänglicher zu gestalten und Spielern mehr Kontrolle darüber zu geben, wie stark das Feature im Spiel präsent ist.

Anpassung der Schwierigkeit, da Bossgegner zu mächtig waren

Zu den wichtigsten Änderungen gehört eine Reduzierung der Schwierigkeit. Vor allem die Endbosse der Infestations verfügen nun über weniger Lebenspunkte, wodurch die Kämpfe kürzer ausfallen sollen. Viele Spieler hatten kritisiert, dass die Bossgegner übermäßig viel aushielten und sich die Gefechte dadurch unnötig in die Länge zogen. Insbesondere für weniger erfahrene oder schlechter ausgerüstete Spieler seien die Begegnungen frustrierend gewesen.

Neben den Balance-Anpassungen arbeitet Bethesda an weiteren Verbesserungen, die im Herbst folgen sollen. So wird die Belohnungsstruktur der Infestations überarbeitet. Künftig dürfen sich Spieler unter anderem auf mehr Munition, garantierte legendäre Gegenstände sowie eine Chance auf Mod-Boxen als Bossbelohnung freuen.

Infestations können abgeschaltet werden

Auch die Darstellung auf der Karte wird verändert. Der bisherige grüne Kreis, der das Event markiert, soll durch eine neue visuelle Kennzeichnung ersetzt werden, welche den betroffenen Bereich präziser darstellt. Zudem wird es künftig möglich sein, Benachrichtigungen und visuelle Einblendungen rund um Infestations vollständig zu deaktivieren. Wer das Feature nicht aktiv spielen möchte, kann es damit weitgehend aus der Benutzeroberfläche ausblenden.

Die Reaktionen der Community fallen allerdings sehr gemischt aus. Während viele Spieler die Änderungen begrüßen, sehen andere darin eine unnötige Vereinfachung der Endgame-Inhalte. Einige werfen Bethesda vor, zu schnell auf Kritik aus der Community zu reagieren und dadurch die eigentliche Herausforderung der Infestations abzuschwächen.

Ob die Anpassungen langfristig den richtigen Mittelweg finden, dürfte sich erst nach den kommenden Updates zeigen.