Mit Dying Light: The Beast will sich Techland mehr mit der "komplizierten" Beziehung der Reihe zu Schusswaffen befassen. Diese sollen im neuen Teil gleichwertig mit Nahkämpfen sein.

Wichtig sei dabei auch das Feedback der Fans, wenngleich dieses nicht immer ganz so eindeutig sei.

Wie macht man es am besten?

"Wenn Dying Light und 'Waffen' auf Facebook wären, wäre ihr Beziehungsstatus 'Es ist kompliziert'", sagt Franchise Director Tymon Smektała und verweist auf die Vergangenheit der Reihe (via GamesRadar).

Basierend auf dem Feedback der Fans entschied man sich zum Beispiel in Dying Light 2 dafür, gar keine Schusswaffen zu implementieren. Woraufhin jedoch wieder andere Fans fragten, wo denn die Schusswaffen seien.

Schließlich wurden dort wieder Schusswaffen hinzufügt, allerdings musste man sich beim World-building erst etwas ausdenken, nachdem man zuvor in Dying Light 2 den Mangel an Schusswaffen erklärt hatte.

"Für Dying Light: The Beast haben wir entschieden: 'OK, geben wir den Spielern die Schusswaffen, wenn sie wollen, aber konzentrieren wir uns auch auf die Schusswaffen, damit sie sich wirklich gleichwertig zum Nahkampf anfühlen", ergänzt er. Einerseits will man dafür sorgen, dass sie sich genauso physisch und "brutal" wie Nahkämpfe anfühlen, aber sie müssen auch ausgewogen sein, damit sie sich in dieser Welt "nicht zu übermächtig anfühlen".

"In Dying Light-Spielen ging es immer darum, eigene Lösungen für Probleme zu finden", erklärt Smektała. "Man kann dorthin gehen, wo man hin will, aber auch seine eigenen Lösungen für Probleme finden. Und jetzt wollen wir, dass die Waffen nur ein weiteres Werkzeug in eurem Werkzeugkasten sind."

Ein Beispiel dafür sei die Infiltration eines stark befestigten Außenpostens, was man nun leise (mit Nahkampfwaffen) oder eben laut und aggressiv (mit Schusswaffen) tun könne. Beides sollte letztlich jedoch "das gleiche Risiko- und Belohnungsniveau bieten, aber unterschiedlich umgesetzt".

"Ich bin wirklich sehr stolz auf das, was wir mit Schusswaffen erreicht haben. Ich sage nicht, dass wir Call of Duty sind, wo der Fokus nur auf dem Schießen liegt, aber wir haben es geschafft, eine sehr kompetente Version des Schießens und des Umgangs mit Waffen zu entwickeln."

Zuletzt hatte Techland den Release von Dying Light: The Beast verschoben, um dem Spiel noch mehr Feinschliff zu verpassen. Darüber hinaus erklärte das Studio, dass ihr in der finalen Mission keine Wahl haben werdet, weil man Spielerinnen und Spielern nicht die Kontrolle über den Kanon überlässt.

Leonie konnte Dying Light: The Beast bereits anspielen. Ihre Eindrücke könnt ihr in ihrer Vorschau lesen oder euch im Video anschauen, was sie über das Spiel erzählt.