Blades of Fire performt einfach nicht und schuld sollen die "zunehmend wählerischen" Spieler sein, die neuen IPs einfach selten eine Chance geben
Neue IPs an den Start zu bringen, birgt immer ein gewisses Risiko. Die Macher von Blades of Fire haben sich dieser Herausforderung gestellt, doch leider konnte der Titel nicht so gut performen wie gehofft. Herausgeber 505 Games und Entwickler MercurySteam haben auch eine Ahnung, warum der Titel gefloppt ist. Es sind die Konsumenten, es ist der Markt.
Der Markt regelt, aber nicht alles zu unserem Vorteil
Laut Digital Bros, ein Unternehmen, das zu 505 gehört, sei es aktuell besonders schwierig neue IPs zu veröffentlichen (via PushSquare).
"Das neue Videospiel der Gruppe, Blades of Fire, das am 22. Mai 2025 für Konsolen und als PC-Exklusivtitel im Epic Games Store erschien, blieb hinter den Erwartungen der Gruppe zurück, obwohl es sowohl von der Fachpresse als auch von Spielern allgemein positive Kritiken erhielt", heißt es in einem Statement.
"Dies bestätigt die Herausforderungen, vor denen die meisten Branchenkollegen und Wettbewerber stehen, Verbraucher für neue Titel zu gewinnen, insbesondere wenn diese nicht von einer etablierten Marke mit einer treuen Spielergemeinde unterstützt werden."
Von uns hat das Action-Adventure vier von fünf Sternen erhalten. "Ein unwahrscheinliches Lieblingsspiel 2025: Blades of Fire ist trotz der alltäglichen Aufmachung ein Rohdiamant voller interessanter Orte und Systeme", lobt Alex den Titel. Besonders das Waffensysten und die Mechanik hinter dem Verschleiß haben hier einen besonders guten Eindruck hinterlassen.
Auf Metacritic sehen wir unscheinbare 71 Punkte und einen erstaunlich guten User-Score von 8.2 Punkten.
Im Vergleich zu den Unternehmen, sehen einige Fans das Problem jedoch woanders. Blades of Fire wurde zunächst nur im Epic Games Store verkauft. PC-Spieler tummeln sich allerdings weiterhin hauptsächlich auf Steam.
Generell ist die Aussage der Macher jedoch nicht falsch. Spieler werden derzeit mit einer absoluten Masse an Videospielen konfrontiert, von denen jeder ein Stück vom Kuchen und ein paar Sekunden im Rampenlicht abhaben will. Aus diesem Meer an Games herauszustechen ist nicht leicht, besonders, wenn man nicht bereits einen bekannten Namen trägt. Dennoch gibt es immer wieder Ausnahmen, etwa das recht neue Clair Obscur: Expedition 33.









