FBC: Firebreak reißt Loch in die Kasse: Remedy meldet 32% Umsatzrückgang, blickt aber optimistisch nach vorne
Beim Alan Wake-Entwicklerstudio Remedy Entertainment ist man angesichts der jüngsten Geschäftszahlen nicht zufrieden.
Das liegt besonders an dem gefloppten Koop-Shooter FBC: Firebreak. Im Zuge dessen ist auch der CEO von Remedy zurückgetreten.
Remedy blickt in die Zukunft
Wie GamesIndustry.biz berichtet, hat Remedy nun seine Finanzergebnisse für das dritte Quartal 2025 veröffentlicht. Demnach sanken die Umsätze im Vergleich zum dritten Quartal 2024 um 32% und der operative Verlust belief sich auf 16,4 Millionen Euro. Hauptgrund dafür ist erwartungsgemäß FBC: Firebreak, dessen schwache Performance Remedy mit einer nicht zahlungswirksamen Wertminderung von 14,9 Millionen Euro belegte.
"Wir sind mit unserer jüngsten Finanzperformance nicht zufrieden, aber wir sind weiterhin zuversichtlich, dass wir in der Lage sind, großartige Videospiele zu entwickeln, die bei den Spielern Anklang finden und kommerziell erfolgreich sind, was uns zurück in die Gewinnzone führen wird", sagt Markus Mäki, der Interims-CEO von Remedy.
Mäki äußert sich aber auch positiv über FBC: Firebreak und erklärt, das Spiel sei "technisch erfolgreich in einer plattformübergreifenden Umgebung" gewesen. Durch die Selbstveröffentlichung von FBC: Firebreak verfüge Remedy nun über Strukturen, die "die Veröffentlichung zukünftiger Titel im Eigenvertrieb unterstützen".
Die Entwicklungsressourcen von FBC: Firebreak hat Remedy nun aber auf andere Projekte verlagert, was vermutlich bedeutet, dass wir wohl kein weiteres Update in der Größenordnung von Breakpoint erwarten können. Remedy plant jedoch, weiterhin Ressourcen in den Shooter zu investieren, was laut eigenen Angaben "durch langfristige Verkaufserwartungen gerechtfertigt" sei.
Ob das zu optimistisch oder tatsächlich realistisch ist, bleibt abzuwarten. Trotz des Flops verzeichnete Remedy einen deutlichen Anstieg der Spieleverkäufe und Lizenzgebühren von 0,8 Millionen Euro auf 6 Millionen Euro im Vergleich zum gleichen Zeitraum im Jahr 2024. Dieser Anstieg resultiert hauptsächlich aus Abonnementverträgen für FBC: Firebreak sowie Lizenzgebühren für Alan Wake 2 und Control. Trotz der Wertminderung weist das Studio weiterhin einen positiven operativen Cashflow auf, wobei der Cashbestand gegenüber dem Vorquartal um 8,9 Millionen Euro gestiegen ist.
Unterdessen arbeitet man an mehreren Projekten, die wohl etwas vielversprechender sein dürften als FBC: Firebreak, namentlich Control 2 und ein Remake von Max Payne 1 & 2.









