Mario Kart World war ursprünglich für die Switch 1 in Planung, doch die Switch 2 half dabei, die Vision der Entwickler zu realisieren
Mario Kart World befand sich ursprünglich für die Nintendo Switch in der Entwicklung, bevor man es auf die Switch 2 verlagerte.
Nach Angaben von Nintendo half das den Entwicklern dabei, ihre Vision einer miteinander verbundenen Welt zu realisieren.
Schon lange in der Entwicklung
Mit der Arbeit an ersten Prototypen für ein neues Mario Kart wurde bereits 2017 während der Arbeiten an Mario Kart 8 Deluxe begonnen. Bereits am Ende dieses Jahres begann dann die normale Entwicklungsphase.
"Ich hatte das Gefühl, dass wir in Mario Kart 8 Deluxe die Formel perfektionieren konnten, die wir bis dahin in der Serie verfolgt hatten, bei der die Spieler auf einzelnen Strecken fahren", erklärt Produzent Kosuke Yabuki in einem neuen Interview von Nintendo. "Deshalb wollten wir dieses Mal, dass die Spieler durch eine große Welt fahren müssen, und wir begannen, eine Weltkarte wie diese zu erstellen."
"Bei der Entwicklung für Nintendo Switch haben wir uns oft Sorgen gemacht, ob wir die richtige Balance zwischen Planung und Performance finden würden", ergänzt Programming Director Kenta Sato.
"Natürlich reicht die Leistung der Switch für die Entwicklung verschiedener Arten von Spielen aus, aber wenn wir alles, was wir wollten, in die riesige Welt dieses Spiels integriert hätten, wäre es nicht mit 60 fps gelaufen und hätte unter ständigen Framerate-Einbrüchen gelitten."
Keine Sorgen dank der Switch 2
"Ich glaube, viele im Team waren besorgt, ob wir das wirklich schaffen würden", ergänzt er. "Doch als wir uns entschieden, das Spiel auf der Switch 2 zu veröffentlichen, rechneten wir damit, dass unsere Sorgen schlagartig verfliegen würden. Ich weiß noch, wie glücklich ich war, als ich feststellte, dass wir noch mehr zum Ausdruck bringen konnten, als wir ursprünglich vorhatten."
Laut Yabuki hätte man es auch einfach Mario Kart 9 genannt, wenn man dem bisherigen Muster der Spiele gefolgt wäre. Sato zufolge machte man sich natürlich auch Gedanken darüber, wie eine nahtlose Welt mit 60 fps und Splitscreen-Multiplayer zu realisieren wäre, letzte Endes reicht die Leistung der Switch 2 dafür aber aus.
Dass man von zwölf zu 24 Teilnehmerinnen und Teilnehmern auf der Strecke wechselt, wurde bereits früh während der Entwicklung entschieden: "Wenn man lange Strecken in einer riesigen Welt erstellt, kann es passieren, dass die Spieler an verschiedenen Orten verteilt sind, was das Gefühl, gegeneinander anzutreten, mindert", erklärt Yabuki. "Wir dachten also, dass wir durch die Erhöhung der Teilnehmerzahl hier und da für ein paar spannende Wettkämpfe sorgen würden."
"Ich fand, dass die zwölf Spieler, die wir vorher hatten, viele waren, aber wie Yabuki-san schon sagte: Sobald sich die Spieler verteilen, wirkt der Kurs leer und die Grafik vermittelt ein Gefühl der Einsamkeit. Daher dachte ich, dass 24 Spieler besser wären, weil es mehr Interaktion zwischen den verschiedenen Spielern gäbe. Allerdings war es ziemlich anspruchsvoll, als wir erst einmal loslegten, und der Designaufwand nahm zu. Aber es hat sich gelohnt."
Zu guter Letzt sollte der Stil des Spiels die "lebhafte, geschäftige Atmosphäre" von Super Mario Kart auf dem SNES, wobei "Verspieltheit" ein Schlüsselbegriff ist. Alles in allem gibt es laut Yabuki "locker mehr als 100" Strecken im Spiel, wenn man alle möglichen Varianten berücksichtigt.









