Dying Light: The Beast lässt PS4 und Xbox One endgültig zurück
Techland hat nun offiziell bekannt gegeben, dass Dying Light: The Beast nicht auf die PlayStation 4 sowie die Xbox One erscheinen wird. Somit beschränkt sich das Spiel auf die Versionen für PC, PlayStation 5 und Xbox Series X/S. Als Grund verwies Techland auf die technischen Einschränkungen der älteren Hardware.
Studio erläutert das Aus der Last-Gen-Versionen
In einem offiziellen Statement (via IGN.com) äußerte sich Techland zu der Einstellung der Last-Gen-Versionen. Dying Light: The Beast soll von Anfang an für die aktuelle Konsolengeneration entwickelt worden sein, "dass es die Leistungsfähigkeit der Hardware der aktuellen Generation voll ausschöpft."
"Die offene Welt, die fortschrittliche Grafik sowie die flüssigen Kämpfe und Bewegungsabläufe des Spiels erfordern eine Rechenleistung und einen Arbeitsspeicher, die Konsolen der vorherigen Generation einfach nicht bieten können. Im Laufe der Entwicklung wurde klar, dass eine Portierung des Spiels auf diese Plattformen Kompromisse erfordern würde, die uns daran hindern würden, das Spielerlebnis zu bieten, das wir ursprünglich schaffen wollten", heißt es in dem Statement.
"Es ging dabei nicht darum, diese Plattformen bewusst hinter uns zu lassen. Vielmehr spiegelte dies die technischen Gegebenheiten der Entwicklung wider und unser Bestreben, das bestmögliche Nutzererlebnis zu bieten."
Am Ende entschuldigte sich das polnische Studio bei den Fans, die sich bereits auf die PS4- und Xbox-One-Version gefreut hatten. Die Vorbesteller der PS4- und auch der Xbox-One-Version erhalten eine Rückerstattung, versicherte Techland. Die Entscheidung kommt angesichts des Alters der Konsolen nicht völlig überraschend. Schließlich sind die PlayStation 4 und Xbox One inzwischen 13 Jahre alt. Zudem verabschieden sich immer mehr Entwickler von Veröffentlichungen für die ältere Konsolengeneration.
Fans der Last-Gen-Versionen müssen nun auf das neue Abenteuer von Kyle Crane verzichten. Wie es mit der Dying-Light-Reihe weitergeht, ist derzeit noch unklar. Fest steht lediglich, dass das polnische Studio an einem Fantasy-Spiel arbeitet. Es gab zuletzt Spekulationen, dass der nächste Dying-Light-Teil in Japan spielen könnte. Offiziell bestätigt wurde dies bislang jedoch nicht.









