Baldur's Gate 3: Karlach mag süß und nett wirken, doch in der Hölle ist sie eine völlig andere Person gewesen - Darstellerin klärt das Missverständnis auf
Karlach ist einer der Begleiter, die euch in Baldur's Gate 3 begegnen. Trotz ihrem gefährliche aussehen, ist die Tieflings-Barbarin wirklich liebenswürdig und sogar romanzen sind mit ihr möglich. Doch hinter dieser hilfsbereiten, sanften Fassade könnte doch die Persönlichkeit eines Teufels schlummern. Zumindest erklärt die Darstellerin von Karlach, dass sie in ihrer Zeit in der Hölle noch ganz anders drauf war.
Karlach hat sich wohl ziemlich verändert
Schauspielerin Samantha Béart packt über Karlach in einem Interview mit TheGamer aus. Alle denken, sie sei eine liebevolle, unbeschwerte Person, dabei sei das eines der größten Missverständnisse rund um den Charakter.
Wie bei Schauspielern nicht unüblich, hat sich Béart in die Vergangenheit von Karlach hinseinversetzt, um ihren Charakter besser zu verstehen. Und diese war wirklich kein Zuckerschlecken, immerhin musste sie unfreiwillig unter Zariels Banner in Avernus kämpfen. Erst mit dem Einfall des Nautiloiden könnte sie ihrem Schicksal in der Hölle entfliehen.
"Ich glaube, sie war in der Hölle eine ganz andere Person", sagt sie. "Ich habe mir vorgestellt, wie es wäre, in einem Hochsicherheitsgefängnis eingesperrt zu sein, ohne Hoffnung auf Entlassung, und alle möglichen schrecklichen Gang-Aktivitäten zu machen, um zu überleben, und dann endlich rauszukommen und zu sagen: 'Weißt du was? Ich entscheide jetzt selbst, wer ich bin. Und ich werde nicht mehr diese Person sein.'"
Sie sei in der Hölle eher eine schwierige Person gewesen, so die Darstellerin. Doch das ergebe auch Sinn, denn Karlach musste sich an ihre Umstände anpassen. "Man muss nur daran denken, wie sich Menschen in solchen sehr kleinen Gemeinschaften verhalten. Im Grunde genommen glaube ich, dass man sich komplett verändern kann, um zu überleben", so Béart.
Trotz ihrer großartigen Leistung im Spiel, erhalten die Sprecher der Charaktere in Baldur's Gate 3 kaum Ruhm. Klar, die Fans sind weiterhin begeistert, doch Béart und zwei ihrer Kollegen sagen, dass die Rollen ihre Karriere kaum vorangebracht habe. In der Welt der Filme und Serien bedeute eine große Videospielrolle einfach nicht so viel.









