Assassin’s Creed Black Flag Resynced war das wohl am schlechtesten gehütete Geheimnis der Videospielgeschichte und doch hat die jahrelange Gerüchteküche der Vorfreude scheinbar keinen Abbruch getan. Nach nur einer Woche hat Ubisofts ambitioniertes Remake drei Millionen Verkäufe geknackt. Inzwischen arbeitet der Entwickler auch am New Game Plus.

Drei Millionen Verkäufe und neuer Steam-Rekord

Assassin’s Creed Black Flag Resynced hat ohne Zweifel einen starken Start hingelegt. Allein am ersten Tag wurden bereits über zwei Millionen Exemplare des Spiels verkauft. Nach inzwischen nur einer Woche schaffte es Black Flag Resynced sogar auf drei Millionen verkaufte Einheiten und überflügelt damit sogar seinen Vorgänger Assassin’s Creed Shadows.

Doch auch bei den Wertungen hat sich Black Flag Resynced gemausert. Nachdem zum Launch eine gewaltige Welle an Review-Bombing über Steam hereinbrach, liegen die Wertungen nun bei “sehr positiv” und auch einen neuen Spielerhöchststand konnte das Spiel bei Steam erreichen. Mit einem Peak von 104.756 gleichzeitigen Spielern hat der Titel einen neuen Rekord für die Assassin’s Creed-Reihe aufgestellt. Die anfänglich harte Kritik ist auf den Einbau kostenpflichtiger DLCs für kosmetische Inhalte zurückzuführen.

New Game Plus bestätigt, aber kein Freedom Cry-DLC?

Ubisoft hat inzwischen auch bestätigt, dass an einem New Game Plus für Assassin’s Creed Black Flag Resynced gearbeitet wird. Das teilte der Entwickler sowohl in einem Post zum Erreichen der drei Millionen Verkäufe mit als auch in einem Interview mit dem YouTuber JorRaptor. Wann genau New Game Plus seinen Weg in das Spiel finden wird, ist aber noch unklar. Bisher heißt es nur, dass dieses in einem zukünftigen Update hinzugefügt wird.

Auch offen bleibt die Frage nach DLCs, die sich nicht auf kosmetische Inhalte beschränken. Zuletzt hieß es im Interview von JorRaptor, dass Teile des Teams wohl Ideen für DLCs hätten, man sich jedoch erstmal auf das Hauptspiel konzentrieren wolle. Es wäre aber verwunderlich, wenn Ubisoft das aktuelle Momentum nicht nutzen würde, um wenigstens einen DLC nachzuliefern.

Wer hier aber auf Freedom Cry, den DLC des Originals von 2013, hofft, wird wohl enttäuscht werden. Durch die Größe der Erweiterung und eine neue Karte sei das Ganze wohl zu umfangreich. Doch warten wir ab, was die Zukunft bringt, denn laut Aussagen des Game Director Richard Knight habe man Freedom Cry auch nicht vergessen.