Mit der dritten Staffel der Serienadaption von Naughty Dogs The Last of Us ist laut HBO nicht vor 2027 zu rechnen.

Wie HBOs CEO Casey Bloy im Gespräch mit Variety angibt, ist die dritte Staffel "definitiv" für 2027 eingeplant.

Das Ende der Serie

Noch nicht ganz klar ist demnach, ob die dritte Staffel dann zugleich die letzte sein wird oder ob man noch eine vierte produziert.

"[Showrunner Craig Mazin] arbeitet noch daran, ob es zwei weitere Staffeln oder eine weitere lange Staffel geben wird", sagt Bloy. "Es ist noch nicht entschieden, und ich folge hier dem, was Craig für das Beste hält."

Zuletzt hatte Naughty Dogs Neil Druckmann angekündigt, sich aus der Produktion der Serie zurückzuziehen, damit er seinen ganzen Fokus wieder auf das Entwicklerstudio richten kann.

Das sorgt bei HBO jedoch für keine großen Bedenken, wie Bloy angibt: "Natürlich war es toll, Neil von Anfang an dabei zu haben. Der Grund, warum ich Last of Us machen wollte, war, dass ich Craig nach Chernobyl gefragt habe: 'Was willst du als Nächstes machen?' Und Last of Us war genau das, was er machen wollte."

"Das war mir am wichtigsten: Craigs kreative Begeisterung für die Serie. Es war fantastisch, Neil dabei zu haben. Viele wissen nicht, dass Neil Vollzeit damit beschäftigt ist, Videospiele zu entwickeln und Naughty Dog zu dirigieren. Das ist ein wirklich großer Job. Ich verstehe also, warum er sich darauf konzentrieren muss. Aber ich glaube, er hat uns mit der Serie eine gute Vorlage gegeben. Und Craig ist natürlich ein Profi, also denke ich, wir werden hervorragend aufgestellt sein."

"Ich mache mir überhaupt keine Sorgen", betont er.

Die zweite Staffel der Serie wurde jüngst für 16 Emmys nominiert. Bis es weiter geht, braucht ihr jedoch einiges an Geduld.