Bethesda versichert, dass die Release-Roadmap von The Elder Scrolls 6 nicht von den jüngsten Massenentlassungen bei Xbox betroffen ist.

Anfang des Monats leitete Xbox eine strategische Neuausrichtung ein. Der Konsolenhersteller trennte sich von vier First-Party-Studios und entließ 1.600 Mitarbeiter bei Xbox Game Studios, Bethesda und Activision Blizzard. Weitere 1.600 Stellenstreichungen folgen bis zum kommenden Jahr.

Sorgen der Entwickler und Bestätigung des Zeitplans

Während nach den Entlassungen einige Bethesda-Entwickler wegen möglicher Folgen für die Arbeiten an The Elder Scrolls 6 Alarm schlugen, versucht der Publisher selbst die Fans zu beruhigen.

Zumindest äußerte sich das Unternehmen nun dahingehend gegenüber dem YouTuber MrMattyPlays. Demnach verläuft die Produktion des Rollenspiels nach Plan: "Nein, die Roadmap ist davon nicht betroffen", heißt es.

Anhaltende Wartezeit und Kritik an der Engine-Wahl

Bedenken sind nicht unberechtigt, zumal The Elder Scrolls 6 bereits 2018 mit einem Teaser-Trailer angekündigt wurde und Fans schon eine lange Zeit darauf warten. Dass Massenentlassungen in dieser Hinsicht nicht gerade für Zuversicht sorgen, ist verständlich.

Das Problem mit der Creation Engine

Bethesdas hauseigene Creation Engine treibt seit über einem Jahrzehnt Spiele wie Skyrim und zuletzt Starfield an. Die Technologie steht wegen veralteter Animationen und vieler Ladebildschirme massiv in der Kritik, soll aber für The Elder Scrolls 6 noch einmal grundlegend überarbeitet werden.

Zuletzt hatte Bethesda bereits betont, dass das Rollenspiel auf einem guten Weg sei und aktuell den Hauptfokus des Studios darstelle. Unterdessen kritisieren manche Fans die Tatsache, dass das Unternehmen für den Titel weiterhin auf eine neue Version der internen Creation Engine setzt.