Auf den Game Awards 2024 enthüllte CD Projekt Red den neuen Witcher-Teil. Die größte Änderung ist ein Wechsel der Protagonisten. Statt Geralt steht Ciri im Rampenlicht von The Witcher 4. In einem langen Trailer konnten wir sie bereits als Witcher in Aktion sehen und beobachten, dass auch sie nicht immer alle retten kann. Wenig Kritik und viel Lob gab es aus den Reihen der Fans und auch ehemalige Mitarbeiter, wie Geralts Synchronsprecher melden sich zu Wort.

Geralts Synchronsprecher spricht sich für Ciri aus

Doug Cockle spricht Geralt in den ersten Witcher-Spielen. Er ist sich sicher, dass Ciri eine grandiose Protagonistin wird. Gegenüber IGN sagte er: "Ich bin wirklich aufgeregt. Ich denke, es ist ein wirklich guter Schritt."

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"Ich habe immer gedacht, dass die Fortsetzung der Saga, mit dem Wechsel zu Ciri, ein wirklich interessanter Schritt wäre, aus allen möglichen Gründen. Aber hauptsächlich wegen der Dinge, die in den Büchern passieren, die ich nicht verraten möchte, weil ich möchte, dass die Leute sie lesen. Also ja, ich denke, es ist wirklich aufregend. Ich kann es kaum erwarten. Ich kann es nicht erwarten, zu sehen, was sie gemacht haben."

Geralt selbst wird ebenfalls in The Witcher 4 zurückkehren, auch, wenn er diesmal vermutlich eine deutlich kleinere Rolle einnimmt. Cockle ist also auch in vierten Teil als Sprecher mit an Bord.

Wieso sich CD Projekt für Ciri als neuen Witcher entschieden hat? Das verriet der Entwickler bereits kurz nach der Enthüllung Mitte Dezember 2024.

"Es ging immer um sie, angefangen bei der Saga, als man sie in den Büchern gelesen hat. Sie ist ein erstaunlicher, vielschichtiger Charakter. Und natürlich haben wir uns zuvor von Geralt als Protagonist verabschiedet", erklärten Game Director Sebastian Kalemba und ausführende Produzentin Małgorzata Mitręga in einem IGN-Interview.

"Sie ist im Begriff, der Witcher zu werden. Sie ist dabei, ihren eigenen Kodex zu bilden, aber zu ihren eigenen Bedingungen. Die Art und Weise, wie sie mit den Monstern umgeht, die Art und Weise, wie sie mit Quests und Abenteuern umgeht, das ist ihre eigene, einzigartige Art. Und ich denke auch, dass sie mehr Raum gibt, um hier und da verschiedene Geschichten zu erzählen."

CD Projekt war sich schnell über die neue Protagonistin einig. Das Team hatte das Gefühl, das sei der richtige Weg und die absolut richtige Entscheidung.