Split Fiction hat einen mehr als grandiosen Start hingelegt. Viele der großen Meilensteine konnte Hazelight Studios bereits abhaken, doch eine Sache fehlt in dieser beeindruckenden Liste noch. Die ersten Vorbereitungen für eine Verfilmung wurden bereits getroffen, und Zoe und Mio machen sich ganz langsam auf den Weg in Richtung Kinoleinwand. Aktuell soll das Studio nach der Besetzung, Autoren sowie einen Regisseur für die Adaption Ausschau halten.

Split Fiction - Splitscreen im Kino?

Auf der Game Developers Conference soll Variety von Quellen erfahren haben, dass Hazelight Studios zusammen mit dem Medienunternehmen Story Kitchen die Verfilmung plant.

Bietet die Story von Split Fiction überhaupt einen guten Rahmen für einen Film? Ich würde sagen, ja. Mio und Zoe sind zwei Videospielautorinnen, die unbedingt einen Durchbruch mit ihren Geschichten erreichen wollen. Eine futuristische Maschine, die es vielen Autoren ermöglichen soll, ihre Geschichten in einer perfekten virtuellen Realität auszutesten, soll den Stein für das Abenteuer ins Rollen bringen.

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Beide Autorinnen landen in derselben Kapsel des Geräts und sind zuerst in Zoes Fantasy-Welt gefangen und landen auch immer wieder in Mios Sci-Fi-Universum. Um wieder zurück in die echte Welt zu gelangen, müssen die beiden viele kreative Level meistern, die oft mit der Perspektive spielen und den Bildschirm auf unglaubliche Weise nutzen. In diesen Spielabschnitten müssen sie dann Glitches finden, die sie immer weiter durch die Level führen - und zum Finale des Spiels.

Der Spielspaß lässt sich sicher nur teilweise auf die Leinwand übertragen. Da muss man dabei gewesen sein. Aber die gefühlvolle Geschichte der beiden Protagonistinnen könnte ein klasse Aufhänger sein. Immerhin lernen sich die beiden während ihres unfreiwilligen Abenteuers immer besser kennen - und auch sich selbst. In den Geschichten der beiden steckt mehr von Mio und Zoe als sie zu Beginn zugeben möchten. Anfangs können sie sich kaum leiden, doch diese unangenehme Stimmung verfliegt mit jedem Level mehr und mehr.

Es ist zwar ein lustiges Spiel, aber es bespricht auch ernste, traurige Themen - und das wirklich gut. Spoilern möchte ich an dieser Stelle nicht, ich kann nur sagen, dass ich nicht immer nur vor lauter Lachen ein Tränchen im Auge hatte. Und wer so grandiose Spiele macht, darf sich doch auch mal an einer Adaption versuchen.