Steam räumt endlich Wunschlisten auf: Neues Update bringt neue Schenk-Funktion
Gehört ihr auch zu den Millionen Spielerinnen und Spielern, deren Steam-Wunschliste sich seit Jahren unaufhaltsam füllt und bei deren Anblick euch schwindelig wird? Dann bringt das neueste Steam-Update von Valve jetzt die ersehnte Rettung.
Steam räumt die Wunschlisten auf: Alle Verbesserungen des neuen Updates
Wie Valve in einem aktuellen Blogbeitrag erklärt, dreht sich alles um das Thema Personalisierung. Ab sofort könnt ihr eigene Kategorien für eure Wunschliste erstellen und neu hinzugefügte Spiele direkt entsprechend einsortieren. Welche Kriterien ihr dafür nutzt, bleibt komplett euch überlassen. Sämtliche Kategorien werden übersichtlich am oberen Seitenrand angezeigt – ein einziger Klick genügt, um nur die Titel der jeweiligen Gruppe einzublenden.
Das Ganze funktioniert auch direkt über den Wunschlisten-Button auf den Shop-Seiten. Wenn ihr ein Spiel zu eurer Wunschliste hinzufügt, könnt ihr es sofort einer bestimmten Kategorie zuweisen. Dasselbe klappt nachträglich mit bereits gespeicherten Titeln, sobald ihr deren Store-Seite besucht.
Besonders praktisch: Ihr könnt Benachrichtigungen für eure Wunschliste so anpassen, dass sie nur noch für ausgewählte Kategorien verschickt werden. Das spart Nerven, denn wer eine riesige Wunschliste besitzt, verliert gerade bei Sales schnell den Überblick. Apropos Benachrichtigungen: Steam informiert euch ab sofort auch, wenn für ein Spiel auf eurer Liste eine Demo erscheint, und markiert diese direkt auf der Wunschliste. Darüber hinaus hat Valve die Suchfunktion verbessert: Titel werden beim Tippen nun automatisch vervollständigt und die Ergebnisse schneller geladen. Auch insgesamt liefern die Wunschlisten jetzt mehr Infos. Genau wie auf den Shop-Seiten spielen ab sofort Micro-Trailer ab, und die Navigation wurde auf allen Plattformen so überarbeitet, dass ihr nahtlos an die Stelle zurückkehrt, an der ihr zuvor gelagert habt.
Teilt ihr eure Wunschliste mit anderen, könnt ihr ab sofort sogar Verlinkungen zu einzelnen Kategorien verschicken – perfekt, um Freunden mit sanftem Nachdruck zu verklickern, welches Spiel ihr euch als Nächstes wünscht.
Image credit: Valve.Aber das ist noch nicht alles. Das Update bringt auch einige Verbesserungen für das Schenken auf Steam mit sich. Das betrifft sowohl Spiele als auch digitale Gutscheine. So wurde etwa der Gast-Checkout erweitert, mit dem Geschenke gekauft werden können, ohne dass ein Steam-Account nötig ist. Bisher war diese Funktion auf Hardware und digitale Gutscheine beschränkt, jetzt gilt sie für den gesamten Spielekatalog. Das greift perfekt mit den neuen Wunschlisten-Funktionen ineinander: Über euren Freigabe-Link können Freunde oder Familie direkt Spiele für euch kaufen, ohne selbst ein Profil bei Steam zu besitzen.
Zusätzlich lassen sich Spiele und digitale Gutscheine ab sofort direkt an E-Mail-Adressen schicken – selbst wenn ihr nicht wisst, ob die Adresse mit einem Steam-Account verknüpft ist. Aber Achtung: Nicht angenommene Geschenke verfallen nach 30 Tagen. Aktuell funktioniert das Versenden per E-Mail allerdings nur zwischen Accounts aus demselben Land. Ganz unberücksichtigt bleibt das regionenübergreifende Verschenken aber nicht: Diese Option steht ab sofort auch für Spiele und nicht mehr nur für digitale Gutscheine zur Verfügung.
Wenn ihr einem Freund in einer Region mit höheren Preisen ein Spiel schenken wollt, berechnet Steam den Kaufpreis beim Checkout automatisch auf Basis der Zielregion. Damit können Spieler aus Regionen mit niedrigerem Preisniveau nun problemlos Geschenke an Kontakte in teureren Regionen schicken.
Sämtliche Neuerungen stehen ab sofort über das neueste Steam-Update auf dem PC, in der Mobile-App sowie auf Hardware-Geräten wie dem Steam Deck und der Steam Machine zur Verfügung.
Wer steckt hinter der Plattform Steam?
Steam wurde 2003 von Valve Corporation unter der Leitung von Gabe Newell gestartet. Die Plattform gilt heute als weltweiter Marktführer im digitalen PC-Spielevertrieb und bedient täglich mehr als 30 Millionen aktive Nutzer gleichzeitig.









