Es ist kaum zu glauben, dass es eine Zeit gab, in der Resident Evil schon am Ende zu sein schien. Doch stattdessen hat sich die langjährige Survival-Horror-Reihe immer weiter entwickelt, wobei brandneue Teile auf älteren Geschichten aufbauen, die Capcom in Remakes seiner Klassiker wieder aufgreift. Nun wurde bestätigt, dass das kommende Remake von Code: Veronica, Resident Evil Veronica, Änderungen an der Handlung enthalten wird, um sicherzustellen, dass es sich nahtloser in die übergreifende Erzählung der Serie einfügt, die seit der Veröffentlichung des Originals vor 26 Jahren erheblich an Umfang gewonnen hat.

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Das geht aus Aussagen von Yoshiaki Hirabayashi, dem Produzenten von Resident Evil Veronica, hervor, der die Pläne kürzlich während einer Fragerunde beim Summer Game Fest bekanntgab. Wie Famitsu berichtet, begann Hirabayashi seine Präsentation mit der Feststellung, dass das Entwicklungsteam – das auch für Capcoms gefeierte Remakes von Resident Evil 2 und 4 verantwortlich war – versteht, dass Code: Veronica eine Position einnimmt, die den nummerierten Haupttiteln gleichkommt.

Zusammenhänge sollen verstärkt und erweitert werden

Auf die Frage, ob das Team Änderungen an der Handlung plane, um die Verbindung von Resident Evil Veronica zur übergeordneten Erzählung der Serie zu stärken, antwortete Hirabayashi bejahend und hob hervor, dass Capcom zwar Remakes von Resident Evil 2, 3 und 4 entwickelt habe, die Serie sich aber durch neuere Titel wie Resident Evil 7, Village und Requiem weiter ausgedehnt habe. Daher werden im neuesten Remake Anpassungen an der ursprünglichen Story von Code: Veronica vorgenommen, damit die Spieler diese Verbindungen als zusammenhängendes Ganzes deutlich spüren können.

An anderer Stelle verriet Hirabayashi, dass der Ankündigungstrailer zu Resident Evil Veronica beim Summer Game Fest eine Art Trick seitens Capcom war, der darauf abzielte, eine Überraschung für alle zu schaffen. Konkret entschied sich das Team dafür, das Remake aus der Ego-Perspektive zu präsentieren, damit nicht sofort klar war, um wessen Perspektive es sich handelte. Doch nach der zum Abschluss des Trailers gezeigten, vom Publikum begeistert aufgenommenen Enthüllung von Claire Redfield hat Capcom bestätigt, dass Resident Evil Veronica aus einer eher traditionellen Third-Person-Perspektive gespielt wird.

Hirabayashi gab zudem einen Einblick, warum Capcom sich letztendlich dazu entschlossen hat, das Wort „Code“ aus dem ursprünglichen Titel von „Resident Evil – Code: Veronica“ zu streichen. Und wir können im Vorfeld der Veröffentlichung von „Resident Evil Veronica“ für PS5, Xbox Series X/S, Switch 2 und PC im nächsten Jahr mit zahlreichen weiteren Informationen rechnen.