Remedys Control-Ableger FBC: Firebreak ist weiterhin kein Erfolg für das Studio. Und das trotz zwischenzeitlich "verbesserter Spieler- und Verkaufszahlen nach dem Update".

Angesichts dessen gab das Unternehmen nun eine Gewinnwarnung an Investoren heraus, da das Unternehmen die erwarteten Profite "aufgrund der schwachen Verkäufe von FBC: Firebreak" gesenkt hat.

Erhebliche Auswirkungen

Das verfehlte Ziel habe "erhebliche Auswirkungen" auf die Finanzen des Studios gehabt, wodurch man seine Prognosen nach unten korrigieren musste. Das Unternehmen erwartet nun einen negativen Betriebsgewinn, der unter dem Vorjahreswert liegen wird.

FBC: Firebreak erschien am 17. Juni 2025, Remedys CEO Tero Virtala sagt: "In seinem Halbjahresfinanzbericht 2025 berichtete Remedy, dass die Verkaufszahlen von FBC: Firebreak in der Markteinführungsphase hinter den Erwartungen zurückblieben. Nach der Markteinführung entwickelte das Unternehmen das Spiel auf Grundlage des Spielerfeedbacks rasch weiter und veröffentlichte mehrere Updates." (via Insider Gaming).

"Am 29. September veröffentlichte Remedy das erste große Update mit dem Titel 'Breakpoint' für FBC: Firebreak, das das Spielerlebnis grundlegend veränderte. Trotz verbesserter Spieler- und Verkaufszahlen nach dem Update konnten die internen Verkaufsziele von Remedy nicht erreicht werden."

"Remedy erfasst eine nicht zahlungswirksame Wertminderung der aktivierten Entwicklungskosten und der erworbenen Veröffentlichungs- und Vertriebsrechte für FBC: Firebreak. Während wir zukünftige Investitionen in den Titel abwägen, entwickeln und verbessern wir das Spiel weiterhin im Einklang mit unserer aktualisierten langfristigen Verkaufsprognose."

Remedy hatte bereits im August angedeutet, dass man mit den Verkaufszahlen seines Live-Service-Shooters Firebreak: FBC "unzufrieden" sei. In den ersten ersten zehn Tagen erreichte man zwar eine Zahl von mehr als einer Million Spielerinnen und Spielern, doch die Mehrheit der Spieler spielte auf Xbox Series X/S und PS5, wo das Spiel vom ersten Tag an über Abonnementdienste verfügbar war. Auf Steam – dem primären Vertriebskanal für PC – blieb der Start hinter den Erwartungen zurück.