Pragmata im Technik-Check: Gameplay-Impressionen und Raytracing in einem "sehr speziellen" Spiel
Pragmata, eines der ersten Spiele, die für die neue Konsolengeneration angekündigt wurden, wurde kürzlich auf der gamescom vorgestellt und war dort auch spielbar.
Digital Foundry hat es sich ebenfalls näher angeschaut, beschreibt das Spiel als sehr einzigartig und wunderschön. Dieses Spiel markiert zugleich offenbar den Beginn einer neuen Partnerschaft zwischen Nvidia und Capcom, indem es hochmoderne Funktionen der RE Engine nutzt. Dazu gehören DLSS, Multi-Frame Gen und eine vernünftige Implementierung von Raytracing, speziell Raytraced Reflections und Global Illumination, die in den glänzenden Sci-Fi-Umgebungen besonders gut zur Geltung kommen.
Strahlend schön
Das Gameplay beginnt demnach mysteriös: Man erwacht in einem Raum mit einem kleinen Mädchen und wird sofort angegriffen. Eine zentrale und sehr intuitive Mechanik ist demnach das "Aim and Hack and Shoot"-System: Wenn man auf einen Gegner zielt, erscheint ein Raster. Mithilfe der Button navigiert man eine Box, um Punkte zu verbinden und so den Feind zu "hacken", was den verursachten Schaden massiv erhöht – Gegner lassen sich durch die Schwächung oft schon nach wenigen Schüssen besiegen. Das kleine Mädchen springt dabei auf den Rücken des Spielers und führt den Hack aus.
Das Spiel kombiniert Action und Erkundung mit Plattforming-Herausforderungen und Feinden an schwer erreichbaren Stellen. Neben der Standardpistole gibt es weitere Waffen wie eine Schrotflinte für Nahkampfschaden und eine Stasis-Waffe, die Gegner in Zeitlupe versetzt. Diese Kombination aus Mechaniken und Gegnertypen fühlt sich laut Digital Foundry neu und frisch an. Ein "super spaßiger" Bosskampf umfasst demnach das Ausweichen von Angriffen, den Einsatz von Stasis und Hacking sowie das Treffen von Schwachstellen.
Pragmata: Capcom's Next Big Thing? Hands-On First Look - Gameplay Impressions, RT + More Auf YouTube ansehenVisuell beeindruckt Pragmata nach Angaben der Technik-Experten durch eine akribische Detailgenauigkeit, besonders bei den Materialien und Charakteren. Das Strand-Haar-System, das aus Resident Evil 4 Remake bekannt ist, kommt hier bei den "großen, wehenden Locken" des Mädchens besonders zur Geltung und dient fast als eine Art Tech-Demo, da die Physik des Haares im Spiel "fantastisch aussieht".
Zudem seien die Entwickler der Meinung, dass die Ästhetik des Spiels ohne Features wie Raytracing und fortschrittliches Haar-Rendering nicht funktionieren würde, weshalb es Current-Gen-Hardware erfordert. In Bezug auf die visuelle Präsentation und Qualität des Character Renderings beschreibt Digital Foundry das Spiel als "Capcom-typisch".
Gleichzeitig hält man die Entscheidung, diese neue IP zu entwickeln, für eine interessante Wahl. Als Sci-Fi-Titel biete Pragmata ein anderes Spielgefühl, als man es von vielen anderen Capcom-Spielen kenne.
Außerdem nennt man es ein "sehr spezielles" Spiel mit tollen Gameplay-Mechaniken und visueller Brillanz. Obwohl das Spiel möglicherweise nicht die gleiche Aufmerksamkeit wie das kommende Resident Evil Requiem erhält, empfiehlt Digital Foundry, Pragmata im Auge zu behalten und – wenn möglich – einmal auszuprobieren.









