Le Mans Ultimate ist das derzeit Beste in Sachen virtueller Motorsport – und damit Bens Spiel des Jahres 2025.
Selbst als Simracing-Fan hätte ich nicht gedacht, mal eine Motorsport-Simulation als das Beste zu benennen, was mein Spielejahr gebracht hat. Aber Le Mans Ultimate hat bei mir einfach sämtliche Nerven getroffen, die es als solche nun mal treffen muss.
Denn da ist nicht nur ein hervorragendes Fahrgefühl, mit dem Le Mans Ultimate im GT3-Bereich sogar Assetto Corsa Competizione übertrifft. Da ist auch ein Netzcode, der selbst kleine Lackschäden so präzise übermittelt, dass man millimetergenau neben anderen Wagen durch die Kurven schrammen kann.
Auch wenn das natürlich nicht immer wünschenswert ist: Es geht noch viel knapper als hier.Ich sollte vielleicht dazusagen, dass ich bei diesen Simulationen vor allem an Online-Rennen interessiert bin. Offline-Karrieren sind vielen Fahrern wichtig, interessieren mich persönlich in diesem Bereich allerdings kaum.
Und deshalb schätze ich neben dem Fahrgefühl auch die Tatsache, dass Le Mans Ultimate genau wie ähnliche Spiele offizielle Veranstaltungen anbietet: Von kurzen Sitzungen ohne Setup-Möglichkeit über längere Meisterschaftsläufe bis hin zu mehrstündigen Langstreckenrennen ist alles dabei.
Ein Podesplatz wird es für den Kollegen links am Rand wohl nicht mehr werden.Wobei man sich inzwischen auch ganz seriengerecht kooperativ ein Cockpit teilen darf. Und selbstverständlich wird man auf den Servern der Entwickler in Gruppen eingeteilt, deren Teilnehmer sowohl dem gleichen Leistungsniveau als auch dem gleichen Fairnesslevel entsprechen.
Mit anderen Worten: Das ist virtueller Motorsport, der immer in meinen alltäglichen, bei Bedarf auch nicht alltäglichen Rahmen passt. Le Mans Ultimate ist so zugänglich wie Gran Turismo 7, so simulativ wie iRacing – und für mich damit exakt das, was ich dieser Tage von einer Rennsimulation erwarte.









