Hideo Kojima vom Stranger-Things-Finale bewegt: Deshalb bedeutet die Serie so viel für den Entwickler
Dass Hideo Kojima solch rührende Worte zum Ende von Stranger Things findet, stand nicht auf meiner Bucket-List von 2026. Es scheint, als hätte die Serie den berühmten Spielentwickler durch eine schwere Phase seines Lebens begleitet und emotional berührt. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge verabschiedet Kojima die Serie und spricht seine Dankbarkeit für die Geschichte aus, die ihn und viele von euch seit fast zehn Jahren begleitet hat.
Für Hideo Kojima hat Stranger Things eine ganz besondere Bedeutung
Mit dem Beginn des neuen Jahres endete die beliebte Netflix-Serie Stranger Things. 2016 startete die erste Staffel rund um Eleven und das mysteriöse Upside Down. Obwohl sicher nicht jeder mit dem Ende vollständig zufrieden ist, so hat die Serie bei einigen Fans einen enormen Eindruck hinterlassen - so auch bei Hideo Kojima. Der japanische Entwickler erzählt in einem Beitrag auf X, was die Serie ihm persönlich bedeutet hat.
Stranger Things 5 | Finale Trailer | Netflix Auf YouTube ansehen"STRANGER THINGS ist zu Ende gegangen. Für mich war es eine ganz besondere Serie", schreibt er. "Sie begann 2016, in einer für mich schwierigen Zeit, kurz nachdem ich mich selbstständig gemacht hatte, einer Zeit voller Ängste und Einsamkeit." Zu diesem Zeitpunkt fing er an, Streaming-Dienste für sich zu entdecken.
"In den letzten zehn Jahren habe ich Zeit mit Eleven, den anderen und den Menschen aus Hawkins (einschließlich der Monster aus der Upside Down) verbracht, habe Mut von ihnen bekommen und wurde immer wieder vorangetrieben. Während ich ihnen dabei zusah, wie sie sich im Laufe der Geschichte weiterentwickelten, wuchs auch ich in der 'realen Welt', die mich an das Upside Down erinnerte – ich kämpfte, suchte nach Verbindungen und fand meinen Weg nach vorn, ganz ähnlich wie sie."
Für ihn sei es schade, dass er Eleven und die anderen Charaktere aus Hawkins nun nicht mehr sehen werde. Dennoch sei das Ende der Serie kein Abschied, so Kojima. Die Geschichte "lebe bereits in uns". Ähnlich wie im Tabletop-Spiel DnD können wir "uns an diese Welt und diese Figuren erinnern und sie in unseren Köpfen 'nachspielen'" und auf diese Weise "jederzeit neue Geschichten erschaffen". So könne die Geschichte immer weiterleben, solange wir es nicht vergessen. "Danke, STRANGER THINGS."
Was bedeutet Stranger Things für euch? Habt ihr euch über den bloßen Unterhaltungsfaktor hinaus mit der Serie verbunden gefühlt?









