Hyperkin The Competitor Controller im Test - sieht aus wie ein DualSense, ist aber für Xbox und PC
Wenn man seinen Controller The Competitor nennt, sollte schon was dahinterstecken, oder? Nun, in dem Fall gibt es wohl mehr als nur eine Betrachtungsweise: Ist Hyperkins neuer Controller ein echter Wettbewerber? Und andererseits sieht er als Xbox- und PC-Controller so aus wie das Pad eines Wettbewerbers - nämlich wie der DualSense. Und das für 50 Euro. EIne Investition, die sich lohnt?
Box & Zubehör: Neben dem Controller selbst und dem USB-Kabel, das ihr für den Betrieb benötigt, umfasst die Verpackung noch zwei zusätzliche Stick-Aufsätze, die ihr verwenden könnt, sowie eine einmonatige Mitgliedschaft für den Xbox Game Pass Ultimate (nur Neukunden).
Design und Verarbeitung: Die Inspirationsquelle für den Competitor ist nicht schwer auszumachen: Er erinnert im Hinblick auf Farbwahl, Gestaltung und die Anordnung der Buttons stark an den DualSense, fühlt sich sogar ein bisschen ähnlich an. Nur ein Touchpad gibt es nicht.
Der Controller ist dabei 102mm x 157,5mm x 65mm groß und bringt rund 234 Gramm auf die Waage. Kompatibel ist er mit PC, Xbox Series X/S und Xbox One. Wer also einen flexiblen Controller für diese Systeme sucht, kann den Competitor durchaus ins Auge fassen.
So sieht er von vorne.Neben dem symmetrischen Stick-Layout, das ihr vom DualSense kennt, gibt es auch ein vergleichbar gestaltetes Steuerkreuz. Bei den Sticks und den Impuls-Triggern setzt man wiederum auf moderne Hall-Effect-Technologie, was Drifting verhindern und für Präzision sorgen soll.
Hinzu kommen Metal Glide Rings, die für minimale Reibung beim Drehen der Sticks sorgen, und Anti-Friction Gates, die wiederum verhindern sollen, dass an der Basis der Sticks Kratzer und Abnutzung entstehen, unabhängig vom ausgeübten Druck. Auf der Rückseite haben wir noch zwei programmierbare Buttons, bei denen ihr sogar einstellen könnt, ob man sie überhaupt drücken kann oder nicht, und es gibt einen eigenen Button für die Mikrofon-Stummschaltung.
Ein Blick auf die Unterseite.Performance, Tasten und Tippgefühl: Der Competitor liegt auf jeden Fall gut und angenehm in der Hand, ist direkt einsatzbereit, wenn ihr ihn in das jeweilige Gerät stöpselt. Das mitgelieferte USB-Kabel ist drei Meter lang, reicht damit bei mir im Wohnzimmer nicht ganz bis zum Ende der Couch (wie bei so vielen kabelgebundenen Controllern). Wenn es euch ähnlich geht, müsst ihr also entweder weiter vorne sitzen oder ein längeres Kabel kaufen - oder eine Verlängerung.
Das Drücken der Tasten fühlt sich unterdessen ebenso angenehm und komfortabel an, Eingaben werden zuverlässig übertragen und für den vergleichsweise günstigen Preis fühlt sich das wirklich gut an. Der Competitor kommt übrigens auch für alle infrage, denen das Betätigen der Tasten bei anderen Controllern (etwa den offiziellen Xbox-Gamepads) zu laut ist. Die Betätigungsgeräusche der Tasten sind beim Competitor insgesamt etwas leiser, wiederum vergleichbar mit Sonys DualSense.
Das Steuerkreuz und die Buttons haben klar definierte Druckpunkte und einen passenden - nicht zu starken, nicht zu schwachen - Widerstand. Bei den Tasten setzt Hyperkin wiederum auf Rubberdomes, nicht auf Microswitches. Angesichts des Preises war das wohl zu erwarten, aber Buttons und Steuerkreuz hinterlassen nichtsdestotrotz ein sehr gutes Gefühl.
Zwei austauschbare Stick-Aufsätze sind mit dabei.Darüber hinaus ist die Verarbeitung wirklich sehr gut. Das Gehäuse hinterlässt einen stabilen Eindruck ohne störende Ecken und Kanten, zugleich liegt der Competitor mit gutem Grip in den Händen. Die Vibrationen bewegen sich unterdessen eher auf der schwächeren Seite. Was mir persönlich eher entgegenkommt, wer es aber wuchtiger mag, könnte enttäuscht sein.
Software: Mit einer Software braucht ihr euch hier nicht herumzuschlagen. Die Programmierung der rückseitigen Tasten erfolgt direkt über den Controller.
Zu kaufen gibt es den Hyperkin The Competitor direkt bei Hyperkin oder bei Amazon.de.
Hyperkin The Competitor - Fazit
Wirklich gestört hat mich beim Competitor von Hyperkin nicht wirklich viel. Ja, eine kabellose Nutzung an Xbox und PC wäre schön gewesen, aber gut, man weiß ja, was man kauft - und für den Preis war das nicht zu erwarten. Optisch gefällt er mir gut, auch vom Feeling her hinterlässt er einen sehr guten Eindruck und ich habe beim Testen sehr gerne damit gespielt. Während die Vibrationen für manche zu schwach sein könnten, sind sie für mich genau richtig. Im Grunde macht ihr hiermit wenig falsch, wenn ihr nach einem kabelgebundenen Xbox- oder PC-Controller sucht, der nicht wirklich wie das typische Xbox-Gamepad aussieht.
Hyperkin The Competitor PROCONTRA- Sehr gute Verarbeitung
- Hall-Effect-Sensoren bei Sticks und Impuls-Triggern
- Liegt gut in der Hand, lässt sich angenehm bedienen
- Kompatibel mit mehreren Geräten
- Nur per USB-Kabel nutzbar
- Vibrationen könnte für manche etwas schwach sein









