Entwickler Goichi ‘Suda51’ Suda hat den Fans von Grasshopper Manufacture versichert, dass das nächste Spiel des Studios, das extrem gewalttätige Romeo is a Dead Man, keinerlei KI-generiertes Material enthält.

Der Geschäftsführer und Drehbuchautor hatte zunächst eine mögliche Nintendo Switch 2-Version des Spiels angedeutet und erklärt, Grasshopper “prüfe derzeit, was wir tun können”, um dies zu ermöglichen. Derzeit ist Romeo is a Dead Man für PC via Steam, PS5 und Xbox Series X/S geplant.

Suda bestätigte anschließend, dass Romeo is a Dead Man “überhaupt keine KI-generierten Inhalte enthält”, und bat die Community, “sich in dieser Hinsicht keine Sorgen zu machen”.

Sudas Kommentar zur KI folgt auf die Veröffentlichung einer Fortsetzung des Spiels Let it Die des Studios, das offenbar unter Einsatz einer beträchtlichen Menge generativer KI entwickelt wurde, obwohl Grasshopper an diesem Projekt nicht beteiligt war. Vielmehr wurde Let it Die: Inferno von Supertrick Games entwickelt und stieß bei seiner Veröffentlichung Anfang dieses Monats aufgrund der Verwendung von KI auf einige Verwunderung. Der Entwickler veröffentlichte daraufhin eine Stellungnahme zu dieser Kontroverse, in der es hieß: “Zunächst möchten wir Transparenz hinsichtlich der Verwendung von KI-Tools während der Entwicklung schaffen.”

Aber zurück zu Grasshopper und Romeo is a Dead Man. Das Spiel soll nächstes Jahr, am 11. Februar, erscheinen, nachdem es ursprünglich im Juni angekündigt worden war. In diesem extrem brutalen Shooter schlüpfen die Spieler in die Rolle des FBI-Ermittlers Romeo Stargazer, der gesuchte Verbrecher durch Raum und Zeit verfolgt und mit Waffen und Schwertern kämpft. Unten können Sie sich einen Trailer ansehen.

Was KI angeht, so ist dies ein Thema, vor dem wir uns nicht verstecken können, da viele Entwickler mittlerweile mit dieser Technologie liebäugeln. Letzte Woche hat der Publisher Running with Scissors das kommende Spiel Postal: Bullet Paradise - einen kooperativen Bullet-Heaven-Ego-Shooter des Entwicklers Goonswarm Games - abgesagt, nachdem zwei Tage zuvor bekannt wurde, dass ein Großteil des Spiels offenbar mit generativer KI erstellt worden war.

Ebenfalls letzte Woche erklärte Todd Howard von Bethesda gegenüber Eurogamer, dass er KI zwar als “Werkzeug” betrachte, das Studio jedoch stets bestrebt sei, “die Kunstfertigkeit” und “die menschliche Absicht” in seinen Spielen zu schützen.