Nach den Casting-Neuigkeiten zum kommenden Legend of Zelda-Film von Nintendo hat Google ein kleines Easter Egg dazu in seiner Suchmaschine hinzugefügt.

Das Easter Egg erscheint – auf Mobilgeräten und auf PCs –, wenn man nach den Darstellern von Link und Zelda sucht. Das sind Benjamin Evan Ainsworth und Bo Bragason. Gibt man die vollen Namen dieser Schauspieler in die Suchleiste ein, bekommt man all die erwartbaren Dinge angezeigt – ihre Wikipedia-Seiten, Social-Media-Profile, eine Auswahl an Bildern und so weiter – aber auch einen kleinen Hinweis auf ihre neuesten Rollen.

Was gibt es zu sehen?

Wenn man nach der Zelda-Darstellerin Bragason sucht, erscheint oben auf der Seite ein kleiner Hinweis: "Well excuse me, Princess." Dazu wird ein kleines Elfen-Emoji in weiblicher Form angezeigt.

Das ist ein Verweis auf Links berühmten Spruch aus der animierten Legend of Zelda-Serie, in der – anders als in den Spielen – der Held tatsächlich spricht. Dieser Ausdruck wurde zu einer Art Meme und wird oft verwendet, um auf Kritik zu reagieren (Link sagte das häufig zu Zelda, wenn sie ihn auf irgendeinen Fehler hinwies).

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Wenn man hingegen nach Link-Darsteller Evan Ainsworth sucht, sieht man statt eines vollständigen Satzes folgende Nachricht: "KYAAAA! HYAAAAA!" Daneben erscheint ein männliches Elfen-Emoji.

Das soll offensichtlich die Geräusche darstellen, die Link beim Kämpfen gegen Feinde und beim Durchqueren von Dungeons in Hyrule (oder Termina/Koholint/etc.) von sich gibt.

Natürlich ist es so, dass Link in den Spielen bekanntermaßen nicht spricht, und einige Titel der Reihe liefern sogar einen Grund für seine Stummheit. In The Legend of Zelda: Breath of the Wild zum Beispiel kann Link Zeldas Tagebuch lesen, wenn er sich durch Schloss Hyrule bewegt. Darin schreibt die Prinzessin, dass sie es langsam geschafft habe, Link dazu zu bringen, sich ihr zu öffnen, aber dass er "es für notwendig hält, stark zu bleiben und jede Last schweigend zu tragen". Dies habe dazu geführt, dass er "aufgehört hat, seine Gedanken und Gefühle nach außen hin auszudrücken", schreibt Zelda.

"Ich glaubte immer, er sei einfach ein begabter Mensch, der nie einen Tag des Leids erlebt hat. Wie sehr ich mich geirrt habe …“, heißt es weiter. "Jeder Mensch hat Kämpfe, die die Welt nicht sieht … Ich war so in meine eigenen Probleme vertieft, dass ich seine nicht gesehen habe. Ich wünsche mir, mehr mit ihm zu sprechen, zu sehen, was sich unter diesen ruhigen Wassern verbirgt, ihn frei und offen sprechen zu hören … Und vielleicht werde auch ich dann in der Lage sein, ihm meine Seele zu offenbaren und die Dämonen mit ihm zu teilen, die mich all die Jahre geplagt haben."

In Zelda: Echoes of Wisdom stößt Zelda derweil auf einen Tagebucheintrag von Impas Bruder Lueburry. Darin erklärt Lueburry, dass Link "eines der Kinder" gewesen sei, die von den seltsamen Rissen, die sich überall in Hyrule geöffnet hatten, "verschleppt" wurden – ein Ereignis, das große Teile der Handlung in Gang setzt. Laut diesem Eintrag haben "alle Kinder, die von den Rissen verschluckt wurden", etwas verloren – und im Fall von Link war es seine Fähigkeit zu sprechen.

Es ergibt also Sinn, dass Googles Anspielung auf Evan Ainsworths neue Rolle kein vollständig formulierter Dialog ist.

Ich frage mich nur, wie die Drehbuchautoren des Films mit genau diesem speziellen Hindernis umgehen werden …