Das neue Jahr wird zig neue Spiele bringen, natürlich irgendwann auch GTA 6. Vielleicht. Wenn es nicht verschoben wird. Wer nimmt Wetten an? Aber bis dahin will ja auch was gespielt werden und es gibt kaum eine bessere Option für eine große Auswahl an guten, hervorragenden, herausragenden und mitunter wenigstens interessanten Spielen als ein XBOX-Game-Pass-Ultimate-Abo.

Ihr habt auf dem PC über 600 Titel zur Auswahl, auf der Xbox sogar noch ein paar mehr, und ihr könnt sie alle überall und jederzeit spielen. Auf PC und Xbox lassen sich all diese Titel wie gewohnt herunterladen und so lange spielen, wie euer Abo läuft und sie im Game Pass enthalten sind. Seid ihr unterwegs oder an einem Gerät, das nicht die ganze Hardwarepower in sich hat, dann könnt ihr diese Spiele auch einfach streamen. Sogar auf einem Handy ist das mit der Xbox-App kein Problem.

XBOX Game Pass

Der Game Pass Ultimate kostet knapp 27 Euro im Monat und gibt euch das Cloud-Play-Streaming und vollen Zugriff auf alle Games, inklusive der Titel von Ubisoft, EA und Fortnite+. Für 15 Euro pro Monat gibt es den PC-Pass, der alle PC-kompatiblen Games und EA enthält. Der Premium-Pass für 13 Euro lässt euch auf der Xbox-Konsole und in der Cloud spielen. Mehr zum XBOX Game Pass findet ihr hier (xbox.com).

Zum Jahresstart 2026 verlosen wir eine Woche lang jeden Tag einen 12-Monats-Code für Game Pass Ultimate, damit ihr schon vom Start weg das ganze Jahr was zum Spielen habt. Wir haben auch ein paar Vorschläge, was das sein könnte, und hier sind meine:

Halo Infinite

Was hat dieses arme Spiel nicht alles hinter sich. Ewige Ankündigungen und Teaser, eine monströse Erwartungshaltung, die mit einer misslungenen Präsentation ins Gegenteil umschlug, und dann ein verhaltener Launch ohne Koop und Multiplayer. Armes Halo Infinite. Dabei ist das Spiel als das, was es ist, gut! Und was es ist, ist das beste Solospieler-Spieler Halo seit Ewigkeiten. Immer vielleicht. Ich hatte jedenfalls seit dem ersten Teil auf der ersten Xbox nicht mehr so viel Spaß mit einem Halo.

Halo Infinite

Die Kampagne ist eigentlich der Auftakt zu einem großen neuen Halo-Kapitel, das wird relativ schnell klar. Ihr bekommt ein wenig mehr zu Cortanas Schicksal, dem Verlauf des Krieges und so weiter. Aber gleichzeitig startet es auch eine Art neuen Abschnitt im Master-Chief-Dasein generell, und der sollte sehr viel mehr offene Welt beinhalten. Das könnt ihr euch ein wenig wie Far Cry vorstellen, aber zum Glück auf die beste Art, denn da wirft Halo Infinite auch noch eine gute Dosis an Metroidvania dazu. Ihr baut die Beweglichkeit des Master Chief immer weiter aus, erreicht neue Ecken der Welt, könnt vorherige besser erkunden. Da auch die Welt selbst clever genug ist, nicht mit kosmischer Weite und Leere, sondern mit wohl gefüllter Kompaktheit zu glänzen, macht das wirklich Laune.

Natürlich nur, weil Halo es als Sci-Fi-Shooter immer noch richtig krachen lassen kann, wenn es denn will. Und in Halo Infinite will es das, in praktisch jeder Basis und Station, die ihr erkundet. Das Spiel gibt es her, sich in das Chaos von 30 und mehr Aliens um euch herum zu stürzen, mit Waffen zu hantieren, dank der Beweglichkeit immer dort zu sein, wo man nach Meinung der Aliens nicht sein sollte und full Rampage zu gehen. Halo Infinite erinnert in diesem Punkt ein wenig an Doom: Sicher, man kann und vielleicht sollte man erst mal ein wenig snipern, zumindest um lästige gegnerische Sniper loszuwerden. Aber danach ist das Spiel am besten, wenn ihr mittendrin seid und alles wegholzt, was da so passiert.

Halo Infinite

Wie es mit Halo Infinite weitergeht, wenn ihr die wundervollen 20 oder so Stunden der Kampagne hinter euch habt, ist ja aktuell eines der großen Fragezeichen im Xbox-Kosmos. Mit dem dieses Jahr erscheinenden Halo: Campaign Evolved (das ihr als Game-Pass-Abonnenten natürlich sofort zum Launch spielen könnt) scheint erst mal ein Remake und Neusortierung anzustehen. Und so sehr ich mich auch auf dieses Spiel freue, ich habe die Hoffnung auf ein Infinite 2 noch nicht ganz aufgegeben. Denn in Infinite steckt ganz viel gutes Halo und guter Shooter. Probiert es aus, kostet nicht extra.

Mirror’s Edge

Wie kann es sein, dass ein Spiel, das deutlich über 15 (!) Jahre alt ist, so dermaßen gut und immer noch stylish aussieht?!? Mirror's Edge erschien 2008 für Xbox 360 und PS3. Das ist unmöglich! Zwischen Wolfenstein 3D und Return to Castle Wolfenstein liegen kurze neun Jahre und gefühlte 17 komplette Umwälzungen dessen, wie wir 3D-Grafik sehen! Und jetzt schaue ich auf das hier, was mir Mirror’s Edge zeigt, und ich komme einfach nicht umhin zu denken: Verdammt, das sieht immer noch richtig gut aus! Nicht gut gehalten, sondern nach aktuellen Maßstäben ist das ein wirklich starkes Design.

Mirror’s Edge

Sicher, bei den Charaktermodellen sieht man das Alter sehr viel deutlicher, auch bei den Animationen der Gegner und NPCs. Die Beleuchtung, gerade von Schatten, ist so viel weiter dank neuer Technologien. Aber trotzdem, dank einer klaren, leicht minimalistischen Designvision ist Mirror’s Edge optisch besser gealtert als ein iPhone. Dessen erster Screen ging übrigens auch vor etwas über 15 Jahren an und zeigte ganze 480 × 320 Pixel. Mirror’s Edge ist ungefähr so alt wie unsere Vorstellung davon, was eine App ist.

Aber nur wegen eines coolen Looks würde ich euch dieses Spiel nicht ans Herz legen. Nach 20 Minuten war mir klar, wie wenig Gutes sich im Bereich des First-Person-Parcours getan hatte. Assassin’s Creed kann bis heute nur davon träumen, dass sich seine Helden so elegant, schnell und fließend bewegen. Selbst beste Beispiele wie Dying Light sind nicht ganz da, wo Mirror’s Edge war, als die globale Finanzkrise zuschlug und der erste Kung Fu Panda ins Kino kam. Laufen, Springen, Kampf, es fließt alles in diesem Spiel, und so sehr ich auch für ein Remake von Mirror’s Edge bin: Ich hoffe, dass sie dann diese Bewegungen ganz vorsichtig anfassen. Mirror’s Edge ist die perfekte Balance. Euch hier und da ein wenig unter die Arme zu greifen, aber auch eine richtig gute Herausforderung, was Parcours betrifft. Wo Spiele wie die Tomb-Raider-Trilogie oft auf geführtes Rennen setzen, lässt euch Mirror’s Edge scheitern. Gut so. Weil ihr in den Fingern spürt, dass es euer Fehler war und das Spiel euch eigentlich alles gab, um es besser zu machen. Was ihr dann auch sofort noch einmal versucht.

Mirror’s Edge

Mirror’s Edge ist trotz alledem kein perfektes Spiel, war es nie, aber es ist eines, das sehr gut zeigt, dass der alte Kram im Game Pass durchaus eure Zeit wert sein kann. Gerade Triple-A-Blockbuster alterten früher schnell und nicht immer gut, aber mittlerweile und gerade am PC mit der Möglichkeit die Auflösung zu skalieren, gibt es immer mehr Schätze, die nicht schlechter sind, nur weil sie kein Raytracing haben.

Also, wenn ihr Game-Pass-Kunde seid, werdet oder hier und heute gewinnt, probiert ruhig Dinge aus, die ihr unter den 600+ Spielen des Passes entdeckt. Das Abo ist dafür gemacht, dass ihr neugierig seid. Lohnt es sich immer? Nein, sicher nicht. Aber oft genug werdet ihr kleine Schätze entdecken, von denen wir euch den Rest der Woche noch mehr vorstellen werden.

Wenn ihr heute 12 Monate Xbox Game Pass Ultimate gewinnen möchtet, dann müsst ihr natürlich noch eine Frage beantworten:

Jeden Tag läuft jedes unserer Game-Pass-Gewinnspiele von Mittags bis zum nächsten Tag Mitternacht, die Gewinner werden innerhalb von 24 Stunden angeschrieben und bekommen den Code direkt an die hinterlegte Mail-Adresse geschickt.

  • Einsendeschluss ist der 20.1.2026
  • Zur gültigen Teilnahme muss eine gültige E-Mail im Account hinterlegt sein. Die Preise werden unter allen gültigen Einsendungen verlost.
  • Mitarbeiter von Eurogamer und Microsoft sind von der Teilnahme ausgeschlossen.
  • Wer keine gültige E-Mail-Adresse hinterlegt hat, kann auch nicht benachrichtigt werden.
  • Mehrere Einsendungen von der gleichen E-Mail-Adresse werden ignoriert.
  • Meldet sich der Gewinner nicht binnen vier Wochen nach Erhalt der Gewinnbotschaft, fällt der Preis einem anderen Teilnehmer zu.
  • Teilnehmen dürfen Leser aus Deutschland, Schweiz und Österreich.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.