Gerücht: Meta stellt Harry-Potter-VR-Spiel ein und rückt von seiner VR-Strategie ab
Seit einiger Zeit existieren Gerüchte über ein Harry Potter VR-Spiel, das von Skydance für die Meta Quest entwickelt wird. Nun soll das Projekt jedoch nach Budget- und Studio-Cuts durch Meta eingestellt worden sein. Die Kürzungen betreffen eine Vielzahl von Studios und Projekten und zeigen einen deutlichen Umschwung Metas von hochwertigen VR-Spielen, hin zu Smartglasses, Smartwatches und ähnlichen KI-basierten Accessoires.
Ein Strategiewechsel mit Folgen
Meta hatte sich seit einigen Jahren an der Videospielentwicklung versucht und den Fokus vor allem auf hochwertige VR-Spiele und Erfahrungen gelegt. Diese sollten dann zusammen mit VR-Headset Meta Quest eine Synergie schaffen und Meta ein weiteres Standbein in der Technikbranche ermöglichen. Doch aus den ambitionierten Plänen wurde nichts und laut Reuters verlor Meta durch die Investitionen in den letzten fast sechs Jahren bis zu 60 Milliarden Euro.
Neben Skydance, die ein Harry Potter VR-Spiel entwickelten, wurden auch Studios wie Twisted Pixel, Sanzaru und Armature geschlossen oder von heftigen Kürzungen getroffen. Von den 15.000 Angestellten bei der Dachfirma Reality Labs werden über 1000 Mitarbeiter entlassen. Dadurch wurden auch viele Exklusivtitel eingestellt.
Die Zukunft ist nicht magsich
Der wohl größte davon ist das Harry Potter VR-Spiel, welches zwar nie offiziell angekündigt wurde, aber durch verschiedene Leaks und Insider als gesichert galt. Unter anderem der YouTuber Gamertag VR hatte nun von der Einstellung der Entwicklung berichtet: “Meta hat mehrere Exklusivtitel eingestellt, darunter ein geplantes offizielles Harry-Potter-VR-Spiel. Es sollte von Skydance entwickelt werden.”
Worum genau es in dem Spiel gegangen wäre, ist nicht bekannt und es scheint unwahrscheinlich, dass sich Skydance nun noch einmal offiziell zu diesem VR-Titel äußern wird. Ob wir also eine einzigartige Quidditch-Erfahrung gemacht hätten, ein Spin Off à la Hogwarts Legacy bekommen hätten oder tatsächlich in Harrys Schuhe geschlüpft wären, bleibt ein Rätsel. Für alle Fans dieser magischen Welt ist aber in Zukunft kein Mangel an Videospielen zu erwarten.
Diese gewaltige Kürzung liegt vermutlich an einer Änderung der Strategie. Meta hatte bereits seit einiger Zeit den Fokus vor allem auf KI-basierte Accessoires wie Smartwatches oder auch verschiedene Smartglasses gelegt. Insgesamt wird das Unternehmen nun wohl verstärkt in den KI-Markt investieren, während der VR-Markt einen seiner wichtigsten Unterstützer verliert.









