Frostrail ist absolut lebensbeneinend und das ist irgendwie geil
Ein Ödland aus Eis - hier ist der Tod nicht mehr weit. Frostrail ist ein brutales Survival-FPS, bei dem ihr unerbittliche Kälte, Wiedergänger und andere unheimliche Schrecken überleben müsst. Das könnt ihr allein oder im Koop. Mit dem Eden-Zug versucht ihr, dem Frost zu entkommen. Unterwegs plündert ihr Siedlungen und vom Eis zerfressene Wracks, um an genügend Vorräte für eure Reise zu kommen. Der Zug bietet Sicherheit, während jeder Gang nach draußen ein Risiko birgt, aber auch Belohnungen bescheren kann.
Geht es frustrierender als die Situation, in die euch Frostrail bringt?
Mit der Zeit könnt ihr eure Ausrüstung verbessern, stärkere Waffen finden und euch immer weiter vorankämpfen. Da ihr Kohle für die altertümliche Bahn sowie Nahrung benötigt, könnt ihr kaum vollständig vermeiden, die weiße Hölle zu betreten. Aber lasst euch nicht täuschen, denn der Tod wartet überall. Im Schnee sowie im Zug. Wie deprimierend... Oder ihr seht das Ganze einfach als brutale Herausforderung.
Das sieht nicht gerade fröhlich aus.Auf der gamescom hat mir der CEO von FakeFish Oy, die passenderweise auch schon Barotrauma entwickelt haben, das Spiel gezeigt. Frostrail ist wirklich genauso finster und tödlich, wie ich es mir vorgestellt habe. Ihr entscheidet selbst, wann und wo der Zug zum Halten kommt. Findet ihr ein verlassenes Gebäude, könnt ihr anhalten, um dort nach Ressourcen zu suchen. Überall können Monster aus dem Nichts erscheinen und euch angreifen. Ihr müsst also ständig auf der Hut sein. Im weißen Schnee kann man die schwarzen Gestalten immerhin gut erkennen.
Hier und dort gibt es sogar Dungeons, die besseren Loot bieten, allerdings auch gefährlicher sind. Eure Schätze bringt ihr dann zurück zu eurer mobilen Zugbasis. Unendlich weit könnt ihr euch davon ohnehin nicht entfernen, denn je weiter ihr euch von eurer Lok entfernt, desto kälter wird es. Und Kälte ist einer eurer größten Feinde in Frostrail. Sie wird euch irgendwann töten, wenn ihr nicht aufpasst.
Durch eine Temperaturanzeige wisst ihr immer genau, wie arschkalt es ist. Zahlen wie -60 Grad tauchen auf, wenn ihr euch wirklich weit entfernt. Im Zug selbst kann es dann auch mal über 20 Grad warm sein, wenn ihr euren Ofen gut befeuert. Das ist auch wichtig, um Energie für die Lok zu produzieren. Denn ihr müsst ja auch vorankommen.









