Final Fantasy: Nach der XXL-Trilogie ändert Square Enix den Kurs
Das Remake von Final Fantasy 7 war ein massives Unterfangen, aufgeteilt auf insgesamt drei Spiele. Eine wichtige Frage für die Zukunft ist: Wird es bei potenziellen weiteren Neuauflagen der Reihe ähnlich aussehen?
Auf dieses Thema ging Publisher Square Enix in einer Fragerunde der jüngsten Aktionärsversammlung vom 24. Juni 2026 ein. Darin erklärt das Unternehmen, dass jedes Remake einen eigenen Weg einschlagen soll – welcher das ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab.
Balance zwischen Marktbedürfnissen und Fan-Erwartungen
"Als Teil unseres marktorientierten Ansatzes testen wir durch Ausprobieren, was basierend auf aktuellen Marktbedürfnissen und Trends am besten für euch funktioniert", heißt es. "Dabei ist es uns enorm wichtig, die richtige Balance zu finden – zwischen unserer Vision und euren Erwartungen, wenn ihr die Originale ins Herz geschlossen habt."
"Manche Titel verlangen vielleicht nach ganz bestimmten Mechaniken. Wir richten unsere Entwicklung aber weiterhin danach aus, was im heutigen Marktumfeld wirklich zündet. Das gilt für Originaltitel genauso wie für neue Remakes."
Zukunft von weiteren Final-Fantasy-Neuauflagen
Zuletzt hatte Square Final Fantasy 7 Revelation, den dritten Teil der Remake-Trilogie, beim Summer Game Fest für das Frühjahr 2027 angekündigt. Der Release ist auf PC, Xbox Series X/S, PlayStation 5 und Nintendo Switch 2 geplant.
Im Lauf dieser drei Spiele hat das Unternehmen die ursprüngliche Geschichte ausgebaut, neue Hintergrundgeschichten implementiert und es in ein Open-World-Erlebnis verwandelt.
Wie es danach mit Final-Fantasy-Remakes weitergeht, bleibt vorerst noch abzuwarten. Game Director Naoki Hamaguchi hat aber bereits betont, dass er selbst kein Interesse an einer Neuauflage von Final Fantasy 6 hat.









