Final Fantasy 7 Remake Intergrade fühlt sich auf Switch 2 überraschend wohl
Wegen eines Krankheitsfalls in der Redaktion spielte ich eher zufällig die Switch-2-Version von Final Fantasy 7 Remake Intergrade. Auch wenn das nicht unbedingt meine Sorte Spiel ist, bin ich doch froh, dass ich hingegangen bin.
Als jemand, der den Kauf einer Switch 2 auf die lange Bank geschoben hat, war es schon sehr sinnstiftend, mir mal anzuschauen, wie Nintendos neuer Hybrid mit einem aufwendigen Titel umgeht, und obwohl FF7 natürlich auf der PS4 seinen Anfang nahm, sah das im Handheld-Modus schon ziemlich gut aus und lief auch stabil, wenngleich nicht mit 60fps — die ich aber auch nicht erwartet hatte.
Der Zeit der traurigen Kompromisse ist offenbar vorbei
Eher imponierte mir, dass selbst feine Details wie die gleißenden, metallenen Reflektionen auf Clouds Schwert gestochen scharf rüberkamen, ohne die Oberflächenstruktur des monströsen Buttermessers zu überstrahlen. Gleißende Lichtquellen, metallisch unterkühlte Architektur der gigantischen Reaktoranlagen... das sind Dinge, die auf der Vorgängerkonsole regelmäßig durch dynamische Skalierung oder ab Werk unscharfe Assets weggebügelt wurden. Das ist hier nicht der Fall.
Das Spiel schlug sich wirklich gut, während ich mir meinen Weg durch die Einleitung bahnte. Zu keinem Zeitpunkt erweckte FF 7 Remake Intergrade den Eindruck, dass der Genuss auf dem Handheld irgendwie mit Einbußen verbunden wäre.
Sicher, auf dem großen Screen übertragen, sieht das vermutlich anders aus. Aber da meine Switch so gut wie durchgängig ein Unterwegs-Gerät war, ist das für mich zu verschmerzen. Die Zeiten, in denen ich bei Umsetzungen von Multiplattformtiteln einen Bogen um die Switch-Version machte, scheinen jedenfalls vorüber.
Final Fantasy VII Remake Intergrade – Announcement Trailer – Nintendo Switch 2 Auf YouTube ansehenDie volle Packung FF7-Remake
Das Spiel an sich… das ist halt fast dasselbe FF7 Remake, an dem ich schon drei Mal relativ früh abgeprallt bin, das ich aber immer noch sehr für die schöne Inszenierung, seine ikonischen Designs und die schönen Erinnerungen, die es an damals weckt, zu schätzen weiß. In der Version auf Switch 2 und Xbox Series ist der Intermission DLC selbstverständlich dabei und ich bin mir sicher, für den einen oder anderen Leser da draußen ist das bedeutsamer als für mich.
Aber hey, die Switch 2 ist damit auf meiner Einkaufsliste wieder ein gutes Stück nach oben gerutscht. Es ist nur eine Frage der Zeit — und des richtigen Spiels —, bis ich schwach werde. Und Umsetzungen in dieser Qualität haben da definitiv eine Rolle zu spielen.









