Die bisherigen Reaktionen der Spielerinnen und Spieler auf das Next-Gen-Update für Fallout 4 fallen gemischt aus.

Kritisiert wird unter anderem das, was im Vorfeld bereits absehbar war: Das Update macht Probleme mit Mods. Und davon gibt es natürlich mittlerweile sehr viele für das Spiel.

Woran hapert es?

Das Add-On Fallout 4 Script Extender, das viele Mods voraussetzen, damit sie überhaupt laufen, ist etwa noch nicht mit dem neuen Update von Bethesda kompatibel.

Und das könnte noch dauern: "Ich arbeite an einem Update und kann derzeit weder einen Zeitplan für dessen Verfügbarkeit nennen, noch kann ich sagen, ob es kritische technische Probleme gibt, die ein Update verhindern würden", schreibt dessen Entwickler. "Schreibt mir bitte keine Fragen per E-Mail."

Auf Steam ist Fallout 4 nun für das Steam Deck verifiziert und entfernt damit den bisherigen Game Launcher. Das Problem ist nur, dass ihr dadurch bisher die Grafikoptionen geändert habt und das so aktuell nur über Umwege möglich ist. Laut SteamDeckHQ müsst ihr einen besonderen Launch-Parameter verwenden ("SteamDeck=0 %command%"), um dadurch zum Launcher zurückzukehren zu können. Das ist sicherlich keine Ideallösung, aber es funktioniert.

"Leider behebt das neue Update keine der Frame-Pacing-Probleme, die das Spiel bereits hat, und es ruiniert die Kompatibilität mit vielen Mods, die all diese Probleme beheben würden", heißt es obendrein.

Auf Xbox Series X und Xbox Series S scheint indes nur einer der beiden Grafikmodi zu funktioniert. Dabei handelt es sich nach Angaben von Digital Foundry Tom Morgan um den 60-fps-Performance-Modus. Der Qualitätsmodus werde schlicht nicht aktiviert, wenn man ihn auswählt. Was natürlich alles andere als optimal ist, wenn man gerne in diesem Modus spielen würde.

Es sieht jedenfalls so aus, als hätten sowohl Bethesda als auch Modder nach dem Next-Gen-Update noch einiges an Arbeit vor sich.