Divinity: Keine GenAI in Larians neuem Spiel! Entwickler beantwortet die Fragen der Fans
Während ich hier fleißig tippe, hauen auch die Entwickler von Larian Studios ordentlich in die Tasten. In einer Fragerunde auf Reddit beantworten Swen Vincke und sein Team viele eurer Fragen rund um das nächste Spiel des Studios, das im Universum von Divinity angesiedelt sein wird. Dabei geht es um KI, das Steam Deck, Mod-Support und beliebte Features aus Baldur's Gate 3. Die Liste der Fragen ist schier endlos und ich kann wirklich ewig im Reddit-Thread herunterscrollen - auch wenn nur ein Bruchteil aller Fragen bisher beantwortet wurde.
Alles, was uns Larian heute über Divinity verrät
Ich fasse hier mal die wichtigsten Details über das kommende Spiel zusammen, die das Team in dieser Fragerunde auf Reddit preisgegeben hat.
Divinity wird ein Standalone-Titel: "Es ist in derselben Zeitlinie angesiedelt, aber es ist eine eigenständige Geschichte. Langjährige Divinity-Fans werden viele vertraute Elemente wiederfinden, aber es handelt sich nie um reinen Fanservice – alles muss der Geschichte dienen, die wir erzählen wollen. Das Divinity-Universum ist voller seltsamer und wunderbarer Charaktere", so der Writing Director.
Es wird kein WASD-Movement geben: Ein simples "Nein" auf die Frage eines Spielers lässt keine Nachfragen offen. Auch wenn die WASD-Mod in BG3 ziemlich beliebt war, wird Larian das Feature nicht zum Release in Divinity anbieten.
Divinity - Cinematic Announcement Trailer Auf YouTube ansehenKoop gibt es direkt zum Release: "Ja, der Koop-Modus wird zum Release verfügbar sein! Die Anzahl der Spieler, die zusammen spielen können, hängt von der endgültigen Gruppengröße ab. Da für dieses Projekt jedoch auch Modding geplant ist, können die Spieler dies im Wesentlichen frei erweitern. Es gibt keine feste Begrenzung für die Anzahl der Koop-Spieler", schreibt Larians Technical Director und bestätigt damit auch den Mod-Support.
Topdown- und Third-Person-Perspektive: "Die Kamera wird sehr ähnlich wie in BG3 funktionieren. Also eine Mischung aus Top-Down- und Third-Person-Kamera", heißt es. Auch mehr cinematische Sequenzen, wie in BG3, werden eingebaut.
Keine GenAI in Divinity: Swen Vincke beantwortet die Frage nach AI höchstpersönlich. "Es wird keine GenAI-Kunst in Divinity geben", schreibt er ganz klar. Ursprünglich wollte Larian KI für die Konzeptkunst nutzen, doch um Diskussionen zu vermeiden, nimmt das Studio nun Abstand davon.
"Dennoch versuchen wir kontinuierlich, die Geschwindigkeit zu verbessern, mit der wir Dinge ausprobieren können. Je mehr Iterationen wir durchführen können, desto besser ist im Allgemeinen das Gameplay", so Vincke weiter. "Wir glauben, dass GenAI dabei helfen kann, und probieren daher verschiedene Dinge in allen Abteilungen aus. Wir hoffen, dass wir damit Ideen schneller verfeinern können, was zu einem fokussierteren Entwicklungszyklus, weniger Verschwendung und letztendlich zu einem qualitativ hochwertigeren Spiel führt."
"Wichtig ist dabei, dass wir keine 'kreativen Assets' generieren, die in einem Spiel landen, ohne dass wir uns zu 100 % über die Herkunft der Trainingsdaten und die Zustimmung derjenigen, die die Daten erstellt haben, im Klaren sind. Wenn wir ein GenAI-Modell zur Erstellung von In-Game-Assets verwenden, wird es mit Daten trainiert, die uns gehören."
Besseren Charakter-Editor als in BG3: Wir planen, ein noch besseren Editor zu entwickeln! Mehr Farben, mehr Optionen, mehr Kontrolle", so der Art Director.
Steam-Deck-Release angestrebt: "Wir alle lieben das Steamdeck! Da BG3 eines der meistgespielten Spiele auf der Plattform war, werden wir unser Bestes tun, um es erneut auf der Plattform zu veröffentlichen", sagt der Technical Director.
Es gibt natürlich noch jede Menge anderer spannender Fragen und Antworten. Aber seid gewarnt, sich da durchzuklicken dauert...









