Dispatch auf Nintendo Switch 2: Entwickler sagen, eine unzensierte physische Version ist "nicht möglich"
Die Umsetzung von Dispatch für Nintendo Switch und Nintendo Switch 2 sorgte zuletzt eher aufgrund der Zensur anstatt durch die spielerische Qualität für Aufsehen.
Im Zuge dessen veröffentlichte auch Nintendo eine Stellungnahme, während AdHoc sich dafür entschuldigte, dass der Zensur-Hinweis nicht ganz so offensichtlich zu sehen war.
Zuletzt hieß es vom Dispatch-Entwicklerstudio, man sei "zuversichtlich, ein Update veröffentlichen zu können, das zumindest einen Teil der zensierten Inhalte adressiert".
Absage an eine unzensierte physische Version
Mit einer vollständig unzensierten physischen Version von Dispatch für Switch und Switch 2 solltet ihr unterdessen nicht rechnen, wie GoNintendo unter Berufung auf einen PR-Kontakt für Dispatch berichtet.
Demnach sei die Veröffentlichung einer physischen Version ohne die angepassten Inhalte "nicht möglich". Was derzeit so oder so "nicht relevant" sei, da es "aktuell keine Ankündigungen bezüglich einer physischen Veröffentlichung gibt“.
Rechtliche Hürden und Widersprüche bei der Release-Strategie
Das trifft zwar zu, aber wie GoNintendo weiterhin angibt, hatte Lead Producer Natalie Herman gegenüber dem Magazin zuvor eine physische Veröffentlichung angedeutet: "Sagen wir einfach, wir haben von Dispatch in einer schicken roten Hülle geträumt", sagte sie. "Wir haben viele Fans physischer Medien in unserem Team."
Auf die Frage, warum man nicht je nach Region unterschiedliche Versionen veröffentlichten konnte, gibt es unterdessen keine konkrete Antwort: "AdHoc kann aus rechtlichen Gründen keine weiteren Angaben dazu machen, warum separate SKUs für verschiedene Regionen nicht möglich waren."
Wie es in dieser Angelegenheit weitergeht, bleibt erst einmal abzuwarten. Das letzte Wort ist aber wahrscheinlich noch nicht gesprochen.









