Detroit: Become Human erreicht einen unerwarteten Verkaufsmeilenstein, und das, obwohl der Titel bereits 2018 erschienen ist. Das storybasierte Adventure hat sich in den letzten zwei Wochen zu einem Steambestseller entwickelt. Fast eine Million Mal hat sich das Spiel verkauft und sich somit - zumindest zeitweise - direkt unter Arc Raiders platziert. Das verdankte der Titel von Quantic Dream einem ordentlichen Rabatt von 90 Prozent. Zwischen dem 21. Dezember 2025 und dem 5. Januar 2026 konnten Spieler den Titel für gerade einmal vier Euro kaufen - normalerweise kostet Detroit: Become Human knapp 40 Euro.

Detroit: Become Human profitiert von starkem Rabatt auf Steam

Aktuell ist das Angebot leider nicht mehr aktiv. Dennoch konnten sich 993.000 über das günstige Abenteuer freuen, wie aus einem Beitrag von Alinea hervorgeht. Insgesamt hat sich der Titel mehr als 11 Millionen Mal verkauft. 1,5 Millionen erreichte der Titel bereits im August 2018 als dieser auf der PlayStation 4 erschien. Etwas mehr als ein Jahr später feierte das Spiel sein Debüt auf dem PC und ist ebenfalls auf der PS5 spielbar.

Im Zeitalter von künstlicher Intelligenz ist es vielleicht etwas beunruhigend, ein Game zu zocken, bei dem Androiden beginnen, ein eigenes Bewusstsein zu entwickeln - oder es ist besonders spannend. Die menschlichen Roboter zetteln eine Revolution für Freiheit und Gleichberechtigung an. Sie sehen nicht nur exakt wie Menschen aus, sondern können auch unsere Gefühle perfekt imitieren. Trotz ihrer komplexen Gefühlswelt müssen sie hinter den biologischen Menschen hinterherräumen oder gefährliche Tätigkeiten übernehmen. Millionen dieser Maschinen sind bereits auf der Welt und fristen ihr Dasein als billige, ersetzbare Arbeitskräfte und werden nicht selten misshandelt.

Im Laufe der Zeit fangen die Androiden an, irrationale Verhaltensweisen zu entwickeln und nicht immer ihrem vorgeschriebenen Programm zu folgen.

Wir folgen den drei Figuren. Connor, einem Polizisten-Prototypen, der oft mit Vorurteilen und Abneigung kämpfen muss. Dann ist da noch die Haushaltshilfe Kara, die bei einem frustrierten Choleriker arbeitet und bereits häufig repariert und zurückgesetzt werden musste. Zu guter Letzt folgt die Geschichte auch Markus, der als Pfleger in einem wohlhabenden Hause dient. Markus wird trotz anfänglicher Bedenken gut behandelt, beinahe wie ein echter Mensch.

Das Spiel stellt interessante Fragen und lässt euch viele Entscheidungen treffen. Es bleibt oft bei Quick-Time-Events und simplen Klicks. Martin schreibt in einem Artikel zu Detroid: Become Human, dass er unbedingt wissen will, was aus diesen Figuren wird. Die Geschichte berührt, regt zum Nachdenken an und lässt sogar den ein oder anderen Muffel narrativer Games gespannt auf den Bildschirm starren.