Teuer ist die kürzlich angekündigte Collector's Edition zu Death Stranding 2. Ganze 230 Dollar müsst ihr dafür auf den Tisch legen - das sind etwa 250 Euro. Dafür erwarten Spieler dann auch entsprechende Inhalte. Neben dem digitalen Spiel und einer Magellan-Man-Statue gibt es hier noch jede Menge kleinerer Goodies. Dennoch sind einige Fans enttäuscht und hätten sich entgegen des Digitaltrends der Branche eine Steelbook-Edition oder zumindest eine physische Kopie des Spiels gewünscht.

Fans vermissen eine Disc zum Anfassen

Schlecht bestückt ist die Sammleredition nicht. Darin findet ihr neben dem einlösbaren Spiel-Code sowie den Vorbesteller- und Deluxe-Boni, die viele digitale Inhalte umfassen, auch noch eine 15 Zoll große Statue des Magellan-Menschen, Art Cards, einen 3 Zoll großen Dollman-Anhänger, einen Brief von Hideo Kojima und das alles in einer passenden Collector's-Kiste.

Alle Inhalte der Sammleredition von Death Stranding 2.

Auf Reddit und in anderen sozialen Medien sind die Fans eher mäßig begeistert. Es gibt keine riesige Welle des Hasses, wirklich zufrieden sind die Spieler allerdings auch nicht.

"Ich bin sehr enttäuscht von dieser Collectors Edition. Sie enthält keine physische Kopie des Spiels, kein Steelbook und die Statue lässt mich kalt. Außerdem ist der Preis wahnsinnig hoch. Das macht es mir leicht, auf sie zu verzichten", sagt ein Nutzer.

Ein anderer schreibt: "Die fehlende Disk und das Fehlen eines Steelbooks sind ein großes Minus für diese Collectors Edition. Die erste Sammleredition war meiner Meinung nach besser. Die 15 Zoll große Statue ist zwar cool, aber dieses Mal spricht mich das Ganze nicht so ganz an. Wahrscheinlich werde ich mein Geld sparen und diese Edition auslassen."

Auch wenn viele Kommentare in eine ähnliche Richtung gehen, so freuen sich zumindest ein paar Fans über das Quokka-Hologramm, das ihr erhalten könnt, sobald ihr das Spiel vorbestellt. Quokkas sind eine Unterart der Kängurus und sind für ihr charmantes Lächeln bekannt. Im Internet sind sie durch ihr stets fröhliches Aussehen so berühmt geworden, dass Touristen die nachtaktiven Tiere sogar tagsüber stören, um mit ihnen Fotos zu machen.