Dangbei MP1 Max im Test: Bildgewaltiger 4K-Beamer fürs Heimkino und den mobilen Einsatz
Der chinesische Beamer-Hersteller Dangbei hat sich mittlerweile in Deutschland etabliert und wir hatten auch schon zahlreiche Geräte mit guten Testergebnissen bei uns, weshalb wir auch ein Auge darauf haben, was es dort Neues gibt. Anfang des Jahres war es auch so weit: Auf der CES 2025 wurden neue Modelle vorgestellt, darunter auch das neue Flaggschiff – den „Dangbei MP1 Max“ – den wir nun für einen Test bekommen haben. Hierbei handelt es sich nicht um den direkten Nachfolger der DBOX02 (das wäre nämlich die „DBOX02 Pro“), sondern um eine ganz neue Klasse, die für sich stehen soll. Interessant ist hier vor allem die neue hybride QuaLas-Lasertechnik, die ein noch helleres Bild mit bis zu 3.100 ISO-Lumen, einer Farbraumabdeckung von 110 % des BT.2020-Standards und einer Farbgenauigkeit von ΔE < 1 ermöglicht. Hinzu kommen ein neues Design mit Gimbal-Standfuß und ein neues Kühlkonzept. Genug Gründe also, um sich den MP1 Max genauer anzusehen.
Dangbei MP1 Max Test Inhalt:
- Lieferumfang und Design
- Flexibles Aufstellen und schnelles Einrichten
- Der Dangbei MP1 Max in der Praxis: Filme und Serien sind seine Paradedisziplin, Gaming nur bedingt
- Sound
- Betriebssystem, Apps, Steuerung & Fernbedienung
- Anschlüsse & Konnektivität
- Stromverbrauch
- Wärmeentwicklung & Lüftung
- Dangbei MP1 Max: Test Fazit
- Technische Daten des Dangbei MP1 Max
Lieferumfang und Design
Das Auspacken des MP1 Max bietet reichlich Zeit zur Vorfreude, denn aus einem großen Umverpackungskarton kommt ein weiterer 475 × 390 × 240 mm großer Karton, aus dem man ein 225 × 370 × 440 mm großes graues Transportcase aus EPP (Expandierter Polypropylen-Schaum) zieht, in dem sich schließlich der 247 × 296 × 230 mm große Beamer samt Zubehör befindet. Gut verpackt ist das Teil also schon mal.
Einen Design-Preis gewinnt das Case zwar nicht, aber es erfüllt mit rund 3 cm Wandstärke seine Aufgabe, den empfindlichen Inhalt beim Transport an seinem Platz zu halten und zu schützen. Es unterstreicht zugleich den flexiblen Charakter des MP1 Max, denn im Gegensatz zu einem großen Heimkino-Beamer – der üblicherweise 20 kg und mehr wiegt und wegen der Optik wie ein rohes Ei behandelt werden will – kann man den rund 5,6 kg leichten MP1 Max ganz einfach in sein Case packen, mitnehmen und dann bei Omas Geburtstagsfeier für die Bilder-/Videostrecke oder beim Zocker-/-Fußballabend mit Freunden aufstellen.
So präsentiert sich der Dangbei MP1 Max in seinem Transportcase beim Auspacken.Im Inneren des Case befindet sich – nochmals in einer extra Schutzhaube verpackt – der auf seinen Standfuß montierte Beamer, die Fernbedienung inklusive zwei AAA-Batterien, das Netzteil und eine Bedienungsanleitung. Ein Anschlusskabel für USB, HDMI etc. fehlt, das ist aber heutzutage (leider) Standard und hat man in der Regel zu Hause. Sowohl Beamer als auch Standfuß bestehen aus mattschwarzem Kunststoff, der durchaus anmutig wirkt. Es gibt auch Konkurrenten, die auf ein schickeres Metallgehäuse setzen, dadurch aber auch schwerer sind. Der Kunststoff ist beim Mobilitätsgedanken also ein guter Kompromiss.
Der Standfuß an sich sorgt für stabilen Stand und ist entgegen der DBOX02 nicht dazu gedacht, entfernt zu werden. Auf der Front des Standfußes prangt das goldene Dangbei-Logo und oben ist eine Status-LED zu finden, die im Betrieb schlauerweise aus ist und nicht stört. Der Beamer fällt zum einen durch die mit schwarzem Stoff bezogenen Seitenteile auf, hinter denen die beiden Lautsprecher stecken, als auch durch die 3 mm breiten Lüftungsschlitze auf der Unter- und Rückseite, die zum neuen Kühlkonzept gehören. Ansonsten ist er recht unauffällig und sollte sich gut in jeden Raum einfügen.
1 of 4 Caption Attribution Die Frontansicht des Dangbei MP1 Max. Wundert euch nicht wegen der vermeintlichen Kratzer, das ist die noch nicht abgezogene Schutzfolie, die das Licht reflektiert.Zurück zum Dangbei MP1 Max Test Inhaltsverzeichnis
Flexibles Aufstellen und schnelles Einrichten
Wie die Bauform bereits erahnen lässt, nutzt der MP1 Max primär die Frontprojektion. Der Standfuß bietet auf der Unterseite aber auch eine ¼ Zoll PTZ-Haltebuchse, womit er auf einem Stativ oder kopfüber an einer Deckenhalterung für eine Deckenprojektion genutzt werden kann. Auch die eher unübliche Rückenprojektion – sowohl Front als auch an der Decke – sind möglich.
Unabhängig davon ist das Aufstellen denkbar einfach, denn dem MP1 Max ist es (wie fast allen DLP-Projektoren) relativ egal, wo er steht. Das liegt zum einen an den elektronischen KI-Helferlein wie automatischer Trapezkorrektur, Fokus, Bildschirmanpassung, Zoom und so weiter. Zum anderen lässt sich der Standfuß dank gelagertem Drehteller um 360° horizontal drehen und der Beamer um bis zu 135° vertikal ausrichten (bei gerader Ausrichtung auf eine Wand -30° bis +95°), womit sogar eine Projektion an die Decke möglich ist. Bei normalen Kabeln sollte der Platz zwischen den Ports auf der Beamerrückseite und Standfuß ausreichend sein, bei sehr starren Kabeln mit dicken Steckern könnte es knapp werden und ggf. einen gewinkelten Stecker erfordern. Auch der Stromanschluss an der Rückseite des Standfußes kann Probleme bereiten, nämlich dann, wenn der Beamer so nah wie möglich an eine Wand ran soll.
Für den seltenen Fall, dass man das Bild mit dem Dangbei MP1 Max an die Decke projizieren will, sollte man auf möglichst kurze Stecker und flexible Kabel achten, sonst könnte ein gewinkelter Stecker nötig werden. Ebenso kann die Aufstellung direkt an der Wand ein Problem werden.Im Großen und Ganzen ist dem MP1 Max aber alles recht – auf einem Regal, in einem Schrank oder am Boden –, solange die Projektionslinie nicht blockiert wird und die Distanz halbwegs stimmt. Letztere hängt grob von der gewünschten Bildgröße ab. Bei einem Projektionsverhältnis von 1,2:1 (1,2 Meter Abstand zur Projektionsfläche = 1 Meter breites Bild) kann man den Beamer tief im Raum positionieren. Laut Handbuch muss man für ein 80 Zoll rund 2,1 Meter, bei 100 Zoll 2,7 Meter, bei 120 Zoll 3,2 Meter und bei 150 Zoll 4,0 Meter Entfernung einplanen. Maximal sollen 300 Zoll möglich sein, hier sollte man aber bedenken, dass das Bild bei zunehmender Größe an Schärfe und Lichtleistung verliert. Das beste Gesamtergebnis soll man laut Hersteller bei 100 Zoll bekommen.
Im Optimalfall nutzt man als Projektionsfläche eine gute Kontrastleinwand, es klappt aber auch mit einer halbwegs glatten, weißen Wand (Gipskarton bis max. Feinputzwand, kein Rauputz), auch wenn man hier merklich an Licht- und Farbleistung einbüßt. Nutzt man eine Leinwand, erkennt das der Beamer und passt sich automatisch an. Klappt das mal nicht (z.B bei einer randlosen Leinwand) oder nutzt eine Raumwand, lässt sich das Bild manuell elektronisch auf bis zu 50 % herunterzoomen und verschieben (einen optischen Zoom oder Lens-Shift findet man in dieser Preisklasse nicht). Hierbei ist zu beachten, dass ein Lichthof um das projizierte Bild entsteht, der vor allem bei dunklen Szenen erkennbar ist. Ist man unterwegs, spielt das keine große Rolle, nutzt man den Beamer aber zu Hause, sollte man lieber mit maximalem Zoom arbeiten und dem Beamer einen geeigneten Standort suchen, bei dem er das Bild nicht zu sehr korrigieren muss.
Die Einrichtung an sich ist ebenfalls kinderleicht: einschalten, warten, bis der Autofokus ein scharfes Bild liefert – was dank InstantPro AI quasi immer funktioniert –, dann einmalig die Bluetooth-Fernbedienung pairen, Sprache und Land einstellen, das WLAN verbinden und zum Schluss noch Google TV einrichten oder gleich Basic TV nutzen, wenn man andere Zuspielquellen verwendet. Das war’s auch schon. Optional kann man in den Einstellungen weitere Apps einrichten und das Bild noch genauer anpassen. In der Regel ist bei einem sehr schrägen Projektionswinkel eine Trapezkorrektur vonnöten, die automatisch zwar schon gute Ergebnisse liefert, vereinzelt aber noch etwas feinjustiert werden muss.
Wer will, kann auch Schärfe, Kontrast, Farben, Farbraum, DNR, adaptive Luma-Steuerung, Blaulicht-Filter und so weiter manuell anpassen. Der MP1 Max bietet hier sehr viele Optionen, was es erlaubt, das Bild gut an den eigenen Geschmack auszurichten. Die Voreinstellungen sind aber auch schon gut gewählt. Nach System-Updates sollte man ebenfalls gleich suchen lassen, zum Testzeitpunkt gab es aber nichts Neues, somit läuft die Softwareversion v11.1.0.26 auf Basis von Android 11 vom 1. März 2025 (Build RTM9.241015.173, Kernel-Version 4.19.116++).
1 of 10 Caption Attribution Der Autofokus des Dangbei MP1 Max sorgt immer für ein scharfes Bild. Wer will, kann die Bildschärfe aber auch manuell anpassen.Zurück zum Dangbei MP1 Max Test Inhaltsverzeichnis
Der Dangbei MP1 Max in der Praxis: Filme und Serien sind seine Paradedisziplin, Gaming nur bedingt
Im Dangbei MP1 Max kommt die hybride QuaLas-Lasertechnik zum Einsatz (Triple-Laser + LED), die einige Vorteile mit sich bringt, wie etwa eine gesteigerte Helligkeit – im Fall des MP1 Max von bis zu 3.100 ISO-Lumen – sowie einen erweiterten Farbraum von 110 % des BT.2020-Standards, eine Farbgenauigkeit von ΔE < 1 und so gut wie kein Laser-Speckle. Das sind durchaus interessante Neuerungen, von denen man mitunter aber nur etwas hat, wenn der Beamer mit dem entsprechend gemasterten Quellmaterial gefüttert wird. Die Blu-ray von Planet Erde 2 ist ein solcher Fall und gilt quasi als Referenz, wenn es um Farben, Farbraum, HDR, Bildschärfe, Details und Co. geht, da sie den BT.2020-Farbraum abdeckt und in zahlreichen Nahaufnahmen feinste Details in Fell-, Feder- oder Schuppenkleid zeigt.
Hier kann der Dangbei MP1 Max auch gleich glänzen, denn er liefert selbst mit den Standardeinstellungen ein beeindruckend scharfes Bild mit satten, lebendigen Farben. Es stehen noch weitere Bildvoreinstellungen zur Auswahl (Natürlich, Lebhaft, Film), die allerdings dem Farbmix nur entsprechend mehr Rot-, Blau- oder Grünanteile verpassen und teilweise unnatürlich wirken. Selbstverständlich kann man benutzerdefinierte Bildeinstellungen vornehmen, wofür zahlreiche Optionen zur Verfügung stehen, um das Bild an den eigenen Geschmack anzupassen und ein ausgewogenes, homogenes Farbbild zu erreichen. Hier sollte man definitiv etwas experimentieren.
Die gesteigerte Lichtleistung des MP1 Max erkennt man sofort, denn auch bei einem beleuchteten Raum ist das Bild noch gut zu erkennen, auch wenn es merklich an Farbe und Kontrast einbüßt. Eine Kontrastleinwand wird bei Tageslicht fast schon zur Pflicht, der Königsweg bleibt aber ein restlichtoptimierter Raum. Bei den HDR-Formaten werden neben HDR10 und HLG auch HDR10+ unterstützt, was eine dynamische Verarbeitung von Metadaten ermöglicht. Gerne hätte ich hier auch noch Dolby Vision und IMAX Enhanced gesehen, was in dieser Preisklasse zwar nicht üblich ist, teilweise aber schon geboten wird. Überlebensnotwendig ist es nicht, denn die Auswahl an entsprechenden Inhalten bei Streaming-Diensten ist noch sehr überschaubar – Netflix bietet etwa eine Handvoll Filme und Serien mit Dolby Vision und Disney+ mit IMAX Enhanced. Dennoch ist es die Zukunft und das Angebot wird steigen. Bei Blu-rays findet man die Standards zudem bereits häufiger.
Mit schnellen Bildern hat der MP1 Max ebenfalls keine Probleme. Bis zu 60 Bilder pro Sekunde soll er laut Hersteller schaffen (bis 240 bei 1080p), und das wurde mit der bewährten Blu-ray von Gemini Man getestet, die als eine der wenigen Scheiben mit 60 FPS gemastert wurde. Dabei sind keine Fehler aufgefallen, was nicht überraschend ist, denn bereits der kleine Bruder hatte keine Probleme bei HFR-Inhalten. Wie gut MEMC seinen Dienst verrichtet, sieht man dagegen am besten bei schnellen Sportarten wie Fußball, Handball, Tennis, Hockey etc. und auch hier sind keine Schlieren, Schatten oder Artefakte zu erkennen. Das ist durchaus beachtlich und war vor ein paar Jahren in dieser Preisklasse noch undenkbar.
Wie erwartet hat der MP1 Max dafür ein paar Schwierigkeiten beim Schwarzwert, was vor allem bei flächenfüllenden dunklen Weltraum-Szenen wie in Alien Romulus zu sehen ist. Hier wirkt das Schwarz etwas verwaschen und eher wie ein sehr dunkles Grau. Man kann das Ganze manuell etwas verbessern, dennoch wird man kein absolutes Schwarz hinbekommen, wie man es etwa von einem OLED kennt. Ja, das ist Jammern auf hohem Niveau, denn das ist der DLP-Technik geschuldet und in dieser Preisklasse auch üblich. Generell ist es bei Beamern extrem schwierig und aufwendig, ein richtig „schwarzes Schwarz“ zu erzeugen, weshalb hochwertige Beamer auch gerne von fünfstelligen Preisschildern geschmückt werden. Insgesamt bietet der MP1 Max ein bildgewaltiges Erlebnis, das selbst einige Geräte in höheren Klassen in den Schatten stellen kann.
Achtung: Die nachfolgenden Bilder sind abfotografiert und stellen nicht die tatsächliche Bildqualität des Dangbei MP1 Max dar. Dafür müssten nicht nur die Kamera, das Objektiv und die Einstellungen, sondern auch euer Browser und euer Monitor die entsprechenden Standards wie HDR, BT.2020 und so weiter unterstützen und entsprechend kalibriert sein, wofür nicht selten ein Grafikermonitor (>3.000€) erforderlich ist. Seht die Bilder also bestenfalls als Orientierungshilfe und schaut euch das Gerät selbst an, wenn ihr interessiert seid.
Gaming auf dem Dangbei MP1 Max
Zocken ist mit dem MP1 Max grundsätzlich möglich, allerdings ist das nicht sein Spezialgebiet. Bedeutet: Im Tausch für ein großes, scharfes und farbenfreudiges Bild muss man damit leben, dass der MP1 Max maximal 60 FPS bei 4K-Auflösung schafft. 120 Hz bei 4K wären da schön gewesen, einen Projektor, der alle wünschenswerten Vorteile in sich vereint, gibt es in dieser Preisklasse aber bislang nicht (da bräuchte es schon einen dreimal so teuren Valerion VisionMaster).
Ein weiterer Haken ist, dass trotz HDMI 2.1 nur ALLM im Gaming-Modus unterstützt wird. Das führt zu rund 31 ms Input-Lag, was für einen Beamer in dieser Klasse üblich / nicht schlecht ist, aber auch besser geht. Adaptive Sync / VRR ist dagegen nicht geboten, und das sieht man gelegentlich anhand von Tearing, Ghosting oder Artefakten bei rasanten und actionreichen Szenen.
Am Ende hängt es davon ab, was und wie man zocken will. Die meisten Spiele-Genres wie RPGs, Action, Adventure, Simulation, Strategie, Sport, Jump & Run etc. lassen sich auch gut mit 60 FPS daddeln – insbesondere, wenn man mit Switch 2/1 zockt, die in 4K ohnehin nur 60 FPS liefert. Zockt man dagegen schnelle Spiele wie CS:GO, Doom, Battlefield, CoD und Co. auf PS5, XBox X|S oder Gaming-PC, vermisst man schon mal die 120 FPS und gelegentlich kann man auch den einen oder anderen kleinen Bildfehler erkennen. Wenn ihr also einen Beamer wollt, der mit 120 FPS eher zum Zocken als zum Filme gucken / Serien streamen geeignet ist, solltet ihr euch den Dangbei DBOX02 Pro (oder die Konkurrenz) ansehen.
1 of 5 Caption Attribution Plattformer wie Super Mario Bros. Wonder auf Nintendo Switch 2 sind perfekt für den Dangbei MP1 Max.Zurück zum Dangbei MP1 Max Test Inhaltsverzeichnis
Sound
Beim Sound sollte man grundsätzlich nicht zu viel erwarten. Man kauft einen Beamer schließlich wegen eines großen Bildes und nicht wegen des Sounds. Dementsprechend liefern die zwei 12-Watt-Lautsprecher des MP1 Max zwar einen ganz ordentlichen Sound im Rahmen ihrer Möglichkeiten, mit dem man kleine bis mittlere Räume beschallen kann, es fehlt ihnen aber an Reichweite nach oben und unten. Das ist aber nur logisch, wo soll ein fein aufgelöster Ton ohne entsprechende Tief- und Hochton-Treiber auch herkommen? Das soll nicht heißen, dass im MP1 zwei Quäkerchen ihren Dienst verrichten – die tiefe Erzählerstimme von Norbert Langer in Planet Erde 2 ist etwa gut zu verstehen –, aber es gibt einen Grund, wieso sich ein richtiges Soundsystem aus einer großen Anzahl an Lautsprechern mit unterschiedlichen Treibern und Chassis zusammensetzt. Dafür gibt es dann den HDMI-Anschluss mit eARC, über den man externe Audio-Lösungen (Soundbar / AVR) anschließen kann.
In Sachen Raumklang werden übrigens Signale in DTS Virtual:X, DTS-HD, Dolby Audio, DD und DD+ unterstützt. Natürlich bedeutet das nur, dass der Beamer diese Tonformate auflösen und im Rahmen seiner Möglichkeiten wiedergeben kann. Er zaubert aber nicht auf magische Weise eine räumliche Soundkulisse wie ein dediziertes 9.1.4-Surroundsystem ins Zimmer. Der Beamer bietet zwar einen „Sourround-Effekt“, womit alles etwas räumlicher (und etwas hohler) klingt, von einem umhüllenden Klangbild kann man aber nicht sprechen. In actionreichen Filmszenen, bei denen viele laute Umgebungsgeräusche und Dialoge gleichzeitig vorkommen, ist der Surround-Effekt sogar nachteilig, da die Sprache manchmal untergeht. Besser klappt es beim Zocken, etwa wenn ein sprechender Charakter von rechts nach links wandert oder die Peitsche in Indiana Jones and the Great Circle schnalzt. Das räumliche Orten von Gegnern bei Shootern ist dagegen schwieriger, weswegen man üblicherweise gut ausgerichtete Direktstrahler oder den Stereo-Modus beim Headset nutzt.
Kurzum: Auch wenn der MP1 Max etwas dumpf klingt, reicht seine Ausstattung fürs einfache TV‑Schauen oder den mobilen Einsatz aus. Fürs Heimkino ist dagegen eine entsprechende Anlage anzuraten. Das gilt auch für den integrierten Bluetooth-Lautsprechermodus, mit dem man seine Playlist vom Smartphone, Tablet etc. per AirPlay, Google Cast, Miracast etc. über den MP1 Max abspielen kann.
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Betriebssystem, Apps, Steuerung & Fernbedienung
Wie bei allen Dangbei-Geräten baut auch der MP1 Max auf Google TV auf Android-11-Basis auf, das mit seiner gut strukturierten Oberfläche weithin bekannt sein dürfte und eine bequeme, intuitive Bedienung ermöglicht. Über Google TV kommen auch die zusätzlichen Features wie Sprachsteuerung (per Google-Assistent), die zentrale Darstellung aller Streaming-Dienste, Wetter-Infos, personalisierte Empfehlungen, Smart-Home-Funktionen und so weiter.
An Apps sind bereits Netflix, YouTube, Prime Video vorinstalliert. Hinzu kommen die Apps, die im Google-TV-Konto hinterlegt sind und bei der Einrichtung installiert werden. Weitere Dienste lassen sich mit wenigen Klicks über die App-Datenbank hinzufügen, die mehr als 10.000 Apps und 700.000 Filme und Serien von weiteren Lizenzpartnern (Joyn, Hulu, Apple TV etc.) bietet. Im Test liefen alle Apps recht performant, solange das WLAN mitspielte. Einzig das Projektor-Menü hatte gelegentlich einen kurzen Delay, wenn Inhalte geladen werden mussten. Falls man offline arbeiten muss/will, können über die beiden HDMI-Eingänge externe Medien zugespielt werden oder man nutzt den USB-Anschluss und den integrierten Multimedia-Player (IMPlayer), der alle gängigen Video-, Bilder-, Audio- und Textformate wiedergibt.
1 of 5 Caption Attribution So sieht der Google TV-Startbildschirm auf dem MP1 Max aus. Natürlich hängt das Ganze von den personalisierten Einstellungen ab.Dem MP1 Max liegt die bewährte DBRC-11-Fernbedienung bei, die bei fast allen Dangbei-Geräten zum Einsatz kommt. Sie liegt gut in der Hand, fühlt sich deutlich wertiger an, als so manche andere Handgurke (ja, ich meine dich, Fire-TV-Stick Fernbedienung), und ist recht minimalistisch gehalten, wie es heutzutage üblich ist. Dementsprechend gibt es nur ein paar Buttons fürs Ein-/Ausschalten, Sprachbefehle (via Google TV), Startbildschirm, Lautstärke sowie drei Direkt-Tasten für YouTube, Netflix und Prime Video, ein Zurück-Button und ein App-Favoriten-Knopf. Hinzu kommen ein rundes D-Pad für die Menü-Navigation und zwei Tasten an der rechten Seite: eine für den Auto-/manuellen Fokus und eine für die am häufigsten benötigten Projektoreinstellungen. Jeder, der in den vergangenen zehn Jahren eine Fernbedienung in der Hand gehalten und schon mal einen Smart-TV oder eine Streaming-App bedient hat, sollte also mit der DBRC-11 und der Beamersteuerung klarkommen.
Die Fernbedienung des Dangbei MP1 Max bringt alles Nötige mit und liegt gut in der Hand.Zurück zum Dangbei MP1 Max Test Inhaltsverzeichnis
Anschlüsse & Konnektivität
In Sachen Konnektivität kommt der Dangbei MP1 Max recht spartanisch daher. Das Wichtigste sind die zwei HDMI 2.1 Anschlüsse, von denen einer eARC mitbringt. Hinzu kommt ein USB-2.0-Anschluss, über den externe Datenträger oder Media-Adapter genutzt werden können. Ferner gibt es einen 3,5-mm-Klinke-Kopfhöreranschluss und 1x AC-In. Hinzu kommen noch Wifi 6 (Dual-band 2.4 / 5GHz, 802.11a/b/g/n/ac/ax) und Bluetooth 5.2 / BLE, was AirPlay, Google Cast, Miracast, EZcast und DLNA ermöglicht.
Das war es auch schon, was etwas verwundert, denn das neue „Flaggschiff“ kommt mit weniger Anschlüssen daher, als die DBOX02 / DBOX02 Pro. Den fehlenden S/PDIF (Ausgang) und den zweiten USB-Anschluss könnte man ja noch verkraften, doch die LAN-Buchse (RJ45) dürfte vielen fehlen, wenn eine stabile WLAN-Verbindung nicht möglich ist. Im Test hatten wir übrigens mit keinem der Anschlüsse irgendwelche Probleme.
Bei den Anschlüssen ist der Dangbei MP1 Max nur mit dem Nötigsten ausgestattet, das sollte aber für den mobilen Betrieb ausreichen und zu Hause nutzt man im Optimalfall ohnehin einen AV-Receiver.Zurück zum Dangbei MP1 Max Test Inhaltsverzeichnis
Stromverbrauch
DLP-Projektoren sind selbst für Beamer sehr energieeffizient, und das beweist auch der Dangbei MP1 Max. In den Standardeinstellungen (Helligkeitsstufe 10/10) saugt der MP1 Max unabhängig vom wiedergegebenen Inhalt im Schnitt 130 Watt (+/-10 Watt) aus der Steckdose. Das sind zwar rund 20 % mehr als bei der DBOX02, dafür hat der MP1 Max aber auch rund 25 % mehr Lichtleistung. Aktiviert man den ECO-Modus, was die Helligkeit auf etwa Stufe 7/10 justiert, sinkt der Verbrauch auf 80 bis 90 Watt – das ist besser als bei vielen TV-Geräten. In einem abgedunkelten Raum lohnt sich der ECO-Modus besonders, denn die Helligkeit vermisst man nicht unbedingt, dafür geht der Stromverbrauch runter und der Lüfter ist nicht mehr zu hören.
Umgekehrt verhält es sich im „Hohe Leistung“-Modus. Hier haut der Beamer die maximale Helligkeit raus und frisst dabei rund 200 Watt. Davon ist aber gleich aus mehreren Gründen abzuraten. Nicht nur wegen des hohen Stromverbrauchs und des sehr lauten Lüfters, sondern auch, weil im Test das Bild nicht wirklich heller wurde, als auf Stufe 10. Stattdessen wird die Leuchtstärke des grünen und gelben Spektrums ans Maximum gefahren, was entsprechende Bildanteile etwas heller wirken lässt, aber auch den kompletten Farbmix verfälscht. Der Hersteller gibt den Stromverbrauch übrigens mit 190 Watt an. Zum Vergleich: Ein moderner und heller 100 Zoll TV frisst je nach Panel-Typ zwischen 300 und 500 Watt bei HDR-Inhalten. Da gibt der MP1 Max also ein gutes Bild ab.
Laut Datenblatt soll der MP1 Max im Aus-Zustand und im Standby-Betrieb mit Niedrigenergiemodus – denn er nach 20 Minuten erreicht – weniger als 0,5 Watt benötigen. Ein Blick auf das Strommessgerät zeigt: Anfänglich nuckelt der MP1 Max im Standby zwischen 8 und 17 Watt aus der Steckdose, fällt dann aber in den Niedrigenergiemodus und liegt um die 1 Watt. Beachtet man die Gerätemesstoleranz, kommen die Herstellerangaben also hin. Damit erübrigt sich auch eine schaltbare Steckdose – die Kosten für den Standby-Betrieb belaufen sich bei 34 Cent pro kW auf 1,27 € pro Jahr –, was ohnehin besser ist, denn die würde sich negativ auf die Startzeit auswirken: Für einen Kaltstart braucht der MP1 Max rund eine Minute, für den Start aus dem Standby lediglich 7 Sekunden ohne Autofokus (mit Autofokus etwa 23 Sekunden).
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Wärmeentwicklung & Lüftung
Wie eingangs erwähnt hat der MP1 Max ein neues Kühlungskonzept, bei dem frische Luft durch markante 3 mm breite und 80 mm lange Lüftungsschlitze an der Beamerunterseite von zwei Lüftern eingesaugt und auf der Rückseite durch ebensogroße Schlitze wieder ausgestoßen wird. Das soll laut Hersteller im Standardmodus zu einer Lautstärke von <24dB bei einer Umgebungstemperatur von 25°C und 1 Meter Messabstand führen, was laut KI einem „sehr leisen Geräusch, wie dem Ticken einer Uhr in einem stillen Raum oder einem sehr leisen Flüstern“ entspricht.
Also basteln wir die Testbedingungen nach und prüfen das Ganze: In den Standardeinstellungen (maximaler Lichtstärke) ist der Lüfter nur durch ein leises Drehgeräusch zu hören, wenn kein Ton abgespielt wird – die Schallmess-App auf dem Smartphone sagt rund 22 dB in 1 Meter Entfernung. Die Herstellerangaben bestätigen sich also. Beim normalen Filme-/Serienschauen bemerkt man den MP1 Max quasi nicht. Noch leiser wird es mit dem Eco-Modus, hier schwankte der Messwert zwischen 17 und 20 dB, was dem Atemgeräusch gleichkommt (und wahrscheinlich auch vom eigenen Atemgeräusch verursacht wurde). Den „Hohe Leistung“-Modus sollte man dagegen tunlichst vermeiden, hier sind es rund 40 dB, was deutlich zu hören ist – im Kino würde man den Vordermann anschnauzen, sich leiser zu unterhalten.
Die Lautstärkenmessung mit dem Smartphone beim Dangbei MP1 Max ist zwar nicht für bare Münze zu nehmen, zeigt aber, dass die Herstellerangaben hinkommen.Ein Blick auf die Temperatur zeigt: Mit rund 43 Grad ist der Abluftstrom des MP1 Max etwa gleichwarm wie bei der DBOX02, was durchaus beachtlich ist, wenn man die höhere Lichtleistung (= Wärmeentwicklung) beachtet. Zudem staut sich die Hitze im MP1 Max weniger, da das gesamte Gehäuse auf voller Breite vom Luftstrom erfasst und gekühlt wird. Die daraus resultierende Kälte- und Wärmetrennung sieht man auch gut auf einem Wärmebild, auf dem die Vorderseite schön kühl (blau) und die Rückseite warm (gelb/orange) ist.
Zusammengefasst funktioniert das neue Lüftungskonzept also sehr gut. Die Abwärme nach hinten abzuführen, ist deutlich besser, denn üblicherweise sitzt dort niemand (wer will schon den Beamer im Blick haben?). Bei der DBOX02, die die Abwärme nach rechts rausschaufelt, wurde es schon mal unangenehm, wenn man im warmen Luftstrom sitzt. Unabhängig davon führt aber auch die Abluft des MP1 Max dazu, dass sich ein kleiner Raum mit der Zeit aufheizt und die Luft stickig wird. Das ist keine Kritik am Gerät, das ist einfach eine generelle Tatsache, die man bei allen Beamern berücksichtigen sollte.
So sieht die Rückseite des Dangbei MP1 Max nach einem Film aus. Der orangefarbene Block links an der Seite ist das Netzteil. Beim Seitenanblick sieht man gut die Kälte- und Wärmetrennung des neuen Kühlkonzepts vom Dangbei MP1 Max.Zurück zum Dangbei MP1 Max Test Inhaltsverzeichnis
Dangbei MP1 Max: Test Fazit
Der Dangbei MP1 Max beeindruckt mit einem strahlenden, farbenfrohen und scharfen Bild, das viele Einstellungsmöglichkeiten bietet und nun auch Neuerungen wie den BT.2020-Farbraum mitbringt. Seine offensichtliche Kerndisziplin ist das Streamen von hochauflösenden Inhalten über Dienste wie Netflix, Disney+, Prime Video etc. sowie die Wiedergabe von externen Inhalten per Blu-Ray-Player, Media-Player, PC, Festplatte und Co. Die flexible Aufstellung und Einrichtung sind kinderleicht und die Bedienung ergibt sich dank des bekannten Google-TV-Aufbaus von selbst.
Zocken ist mit dem MP1 Max möglich, allerdings muss man im Tausch für ein großes und schönes Bild ein paar Abstriche machen. Der Nennenswerteste sind die maximal 60 FPS bei 4K-Auflösung. Hier darf man aber nicht vergessen, dass Projektoren mit der Ausstattung des MP1 und 120+ FPS derzeit einfach noch zwei- bis dreimal so teuer sind. Etwas schade ist der fehlende LAN-Anschluss. Damit bleibt das schnelle WLAN die einzige Möglichkeit, Inhalte übers Netzwerk / Internet wiederzugeben – Pech, wenn man Probleme mit seiner WLAN-Verbindung hat. Wer zudem Wert auf Dolby Vision / IMAX Enhanced legt, muss sich anderweitig umsehen. Derzeit gibt es aber nur wenige Streaming-Angebote mit diesen Formaten (bei Blu-Rays sieht es anders aus).
Kurzum: Mit dem Dangbei MP1 Max bekommt man ein sehr bildstarkes und für seine primäre Funktion als flexibler Streaming-Beamer auch recht gut ausgestattetes Gerät für sein Geld. Ein No-Brainer, wie es die DBOX02 zu ihrem damaligen Release war, ist der MP1 Max allerdings nicht, denn die Konkurrenz schläft (diesmal) nicht. Es gibt einige Mitspieler wie etwa den XGIMI Horizon S Max, der eine ähnliche Ausstattung bietet, obendrein aber Dolby Vision und IMAX Enhanced mitbringt und sogar etwas günstiger ist. Doch auch der hat ein paar Nachteile. Hier muss man umso mehr auf die Geräte-Details achten und sich für ein Modell entscheiden, das den eigenen Anforderungen am besten gerecht wird. Wer vorwiegend Serien streamen / Filme schauen will, ist mit dem MP1 Max aber gut beraten.
Zu kaufen gibt es den Dangbei MP1 Max unter anderem bei Amazon.de und Media Markt.
Dangbei MP1 Max Test PROCONTRA- Lebendige, farbenfrohe und scharfe Bilder
- Hohe Lichtleistung
- Einfaches Aufstellen und Einrichten
- Automatische Bildeinrichtung und Korrektur
- Einfache Bedienung dank Google TV und integrierter Apps
- Gutes Kühlkonzept mit leisem Lüfter
- Genügsamer Stromverbrauch im Betrieb und Standby
- Schickes und praktisches Design
- Leicht, kompakt und mit Transport-Case für den mobilen Einsatz
- Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
- Wenig Anschlüsse und keine LAN-Buchse
- HDMI 2.1 mit nur ALLM, kein VRR
- Kein Dolby Vision / IMAX Enhanced
- Wegen fehlender 120 FPS nur bedingt fürs Gaming geeignet.
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Technische Daten des Dangbei MP1 Max
Anzeige Display-TechnologieDLP Helligkeit3100 ISO-Lumen Display-Chip0.47" DMD LichtquelleDreifach-Laser + LED Auflösung4K UHD (3840×2160) Projektionsverhältnis1.2:1 Seitenverhältnis16:9 / 4:3 Bildgröße40 Zoll (1,02m) bis 300 Zoll (7,62m) - (Empfohlen 80" bis 150") ZoomDigital 100% bis 50% Farbraum110% BT.2020 FarbgenauigkeitΔE<1 Unterstützte FormateHDR 10+, HDR 10, HLG 3DJa (Seitliches 3D, Über-Unter-3D, Blu-ray 3D) MEMCJa Bildwiederholratebis 4K @60Hz, bis 1080p @240Hz (2D) ProjektionsmodiFront, Rück, Frontdecken, Rückdecken Lebensdauer der LichtquelleNicht angegeben (ähnliche Geräte haben 20.000 Betriebsstunden) Anzeige AutofokusJa Automatische TrapezkorrekturJa BildschirmangepasstJa HindernisvermeidungJa AugenschutzJa Echtzeit-TrapezverzerrungskorrekturJa KI-HelligkeitsanpassungJa Audio Lautsprecher2x 12 Watt DTS Virtual:XJa DTS-HDJa Dolby AudioJa Dolby DigitalJa Dolby Digital PlusJa System CPUQuad-Core ARM Cortex-A55 GPUMali-G52 BetriebssystemGoogle TV RAM2 GB ROM32 GB Schneller StartJa (STR) Bildschirm-SpiegelungGoogle Cast Konnektivität HDMI 2.1 (eARC)×1 HDMI 2.1×1 USB 2.0×1 AUDIO3.5 mm ×1 Wi-FiWi-Fi 6 Dual-band 2.4/5GHz, 802.11a/b/g/n/ac/ax BluetoothBluetooth 5.2/BLE DC-IN×1 Fernbedienung FernbedienungBluetooth-Fernbedienung AnwendungssteuerungNetflix, YouTube, Prime Video StimmsteuerungGoogle Assistant Strom / Lautstärke LärmmengeStandardmodus <24dB Stromverbrauch190W Netzteil240W(19V,12.63A)Zurück zum Dangbei MP1 Max Test Inhaltsverzeichnis









