Dangbei DBOX02 Pro im Test: Starker 4K-Beamer zum kleinen Preis
Nachdem wir kürzlich den Dangbei MP1 Max im Test hatten, werfen wir nun auch noch einen Blick auf den Dangbei DBOX02 Pro. Das ist der Nachfolger des Dangbei DBOX02 und mehr oder weniger der kleine Bruder des MP1 Max. Bei einem direkten Nachfolger stellt sich natürlich die Frage, was die DBOX02 Pro vom Vorgänger unterscheidet und was den Beamer besser oder schlechter macht. Auf den ersten Blick fallen nämlich kaum Unterschiede auf, doch es gibt sie. Unter anderem nutzt die Pro-Version eine neue Lasertechnik und man hat die Kosten gedrückt.
Dangbei DBOX02 Pro Test Inhalt:
- Lieferumfang und Design
- Aufstellen und Einrichten
- Dangbei DBOX02 Pro Bildqualität
- Gaming mit dem Dangbei DBOX02 Pro
- Dangbei DBOX02 Pro vs Dangbei DBOX02 – wer liefert das bessere Bild?
- Betriebssystem, Apps, Steuerung & Fernbedienung
- Sound
- Anschlüsse & Konnektivität
- Stromverbrauch
- Wärmeentwicklung & Lüftung
- Dangbei DBOX02 Pro: Test Fazit
- Technische Daten Dangbei DBOX02 Pro (vs. DBOX02 & MP1 Max)
Lieferumfang und Design
Wie bei Dangbei üblich kommt die DBOX02 Pro mehr als sicher verpackt beim Kunden an. Zum Lieferumfang gehören der auf seinem Gimbal montierte Beamer, dieselbe Fernbedienung, die allen Dangbei-Geräten beiliegt, zwei AAA-Batterien, ein Netzteil, eine „Abschraubplatte“ (dazu gleich mehr) und eine kleine Bedienungsanleitung in Papierform. Sonstiges Zubehör wie HDMI- oder USB-Kabel sind nicht dabei, das ist aber heutzutage (leider) üblich und in der Regel hat man die Strippen ohnehin zu Hause.
Das ist der Lieferumfang des Dangbei DBOX02 Pro.Sofern man den Vorgänger schon einmal ausgepackt hat, wird man beim Freilegen des DBOX02 Pro schnell ein paar kleinere Unterschiede feststellen. Zum einen ist er mit 247 × 263 × 216 etwas größer als der Vorgänger (236 × 202 × 167 mm), was daran liegt, dass der Gimbal nun bereits fest integriert ist und nicht mehr als optionales Zubehör gekauft und angeschraubt werden muss. Außerdem ist die Pro-Version mit rund 4,8 kg etwas leichter als der 5,8 kg schwere DBOX02 (4kg Beamer + 1,8 kg Gimbal), was an mehr Kunststoffteilen liegt.
Tatsächlich fällt der Gimbal als Erstes auf, denn bei der Pro-Version besteht er nun aus mattschwarzem Kunststoff und schwarz lackiertem Stahl, während der optionale Gimbal des Vorgängers noch aus schwarz eloxiertem Aluminium mit goldenen Messingakzenten und schönen silbernen Phasen glänzen konnte. Dementsprechend kommt der Gimbal des DBOX02 Pro sowohl optisch als auch haptisch etwas weniger hochwertig daher, sorgt aber gleichermaßen für einen stabilen Stand und eine flexible Ausrichtung, horizontal wie vertikal. Hier ist man offensichtlich einen Kompromiss eingegangen, denn der optionale Gimbal des Vorgängers kostet immer noch um die 100 Euro.
Leider hat man die Chance verpasst, den Ständer des DBOX02 Pro austauschbar zu designen. Das liegt wiederum daran, dass es keine ¼ Zoll PTZ-Haltebuchse wie beim älteren Bruder auf der Unterseite gibt, mit der Beamer und Gimbal gekoppelt werden können. Man kann zwar mithilfe der „Abschraubplatte“ den Drehteller von der Kardanaufhängung durch Lösen von zwei Schrauben abnehmen, das ist aber nur dafür gedacht, um Zugang zur M25-Gewindeaufnahme für den optionalen Deckenhalter oder Teleskopständer zu erhalten. Wer etwas Bastelarbeit nicht scheut, wird den DBOX02 Pro aber auch auf den schicken Gimbal des Vorgängers (oder eine Eigenkonstruktion) bekommen. Offiziell vorgesehen ist es aber nicht.
Mit der mitgelieferten Abschraubplatte (oder einem 10-Cent-Stück) lassen sich die beiden Schrauben auf der Unterseite des Dangbei DBOX02 Pro-Gimbals lösen und die Grundplatte entfernen, um an das 1-Zoll-Gewinde für die Deckenhalterung oder einen Teleskopstandfuß zu kommen.Kommen wir zum Beamer. Auch hier setzt sich der Gedanke der Kostenoptimierung fort. Das komplette Gehäuse ist jetzt aus mattschwarzem Kunststoff, bis auf die Frontsektion mit dem Sensor und der Linse, die wie beim Vorgänger aus hochglänzendem Kunststoff bestehen. Die hochglänzende Oberseite oder das feine Lochblech an den Seiten des Vorgängers wurden bei der Pro-Version durch mattschwarzen Kunststoff ersetzt.
Zudem hat sich die Form leicht geändert: Vorder- und Rückseite sind nun leicht oval und alle Kanten weisen deutlich größere Radien auf. Sprich: Die kantige Würfelform des Vorgängers wurde etwas aufgeweicht und beim Material hat man teure Metallkomponenten durch günstigeren Kunststoff ersetzt. Das hört sich jetzt vielleicht etwas negativ an, allerdings muss das Teil ja irgendwie auf seinen Preis kommen, und lieber spart man am Gehäuse, als bei der Hardware, denn die Bildqualität ist bei einem Beamer immer noch das A und O.
1 of 4 Caption Attribution Die Front des Dangbei DBOX02 Pro kommt in schöner, glänzender Optik daher, ist aber ein Magnet für Fingerabdrücke.Zurück zum Dangbei DBOX02 Pro Test Inhaltsverzeichnis
Aufstellen und Einrichten
Das Aufstellen und Einrichten des Dangbei DBOX02 Pro funktioniert genauso wie beim Dangbei DBOX02 oder Dangbei MP1 Max, daher nur die Kurzfassung: Dank elektronischen KI-Helferlein (Trapezkorrektur, Fokus, Bildschirmanpassung, Zoom etc.) und dem Gimbal kann man den Dangbei DBOX02 Pro mehr oder weniger überall positionieren. Im Optimalfall strahlt er im 90-Grad-Winkel auf eine ordentliche Kontrastleinwand, er kann aber auch in / auf einem Schrank, auf dem Boden, einem Tisch oder sonst wo stehen und eine einigermaßen glatte Wand (Gipskarton bis max. Feinputzwand, kein Rauputz) bestrahlen, auch wenn man hier dabei Bildqualität einbüßt. Sofern es die verwendeten Stecker und Kabel zulassen und der Luftstrom nicht blockiert wird, kann der Beamer sogar recht nah an eine Wand herangerückt werden.
Da Beamer in dieser Preisklasse generell keinen optischen Zoom oder Lens-Shift bieten, bestimmt vor allem die Distanz zwischen Beamer und Projektionsfläche die Größe des Bildes. Laut Hersteller bekommt man bei 100 Zoll die beste Bildqualität, wofür man ca. 2,8 Meter Abstand benötigt. Im Bereich von 80 Zoll (ca. 2,2 Meter Abstand) bis 150 Zoll (ca. 4,2 Meter Abstand) ist aber alles möglich. Größer geht natürlich trotzdem, allerdings verliert man dann schnell an Schärfe und Lichtleistung. Leinwände erkennt der Beamer – sofern es keine randlose Leinwand ist – automatisch und stellt sich darauf ein. Per digitalem Zoom lässt sich das Bild auch manuell auf bis zu 50 % verkleinern und elektronisch verschieben, allerdings erzeugt das einen Lichthof, den man bei dunklen Szenen leicht erkennt.
Die Einrichtung an sich ist supereinfach und identisch mit allen anderen Dangbei-Geräten: Beamer einschalten, ein paar Sekunden warten, bis der Autofokus das Bild scharf stellt, einmalig die Bluetooth-Fernbedienung verbinden, Sprache und Land einstellen, das LAN/WLAN verbinden und zum Schluss noch Google TV einrichten oder gleich Basic TV nutzen, wenn man andere Zuspielquellen verwendet. Fertig. Wer will, kann weitere Apps einrichten und das Bild noch genauer anpassen, wofür sehr viele Optionen zur Verfügung stehen. Die Voreinstellungen sind aber auch schon gut gewählt.
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Dangbei DBOX02 Pro Bildqualität
Kommen wir zum wohl wichtigsten Punkt: der Bildqualität des DBOX02 Pro. Dafür wurde der Beamer wie bei allen Sichttests mit den 4K-UHD Blu-rays von Planet Erde 2, Gemini Man, Godzilla vs. Kong, Harry Potter 4 und Top Gun Maverick bespielt, um Farben, HFR-Inhalte und Kontraste zu checken. Da bereits der Vorgänger beeindruckende Bilder geliefert hat, ist es nicht verwunderlich, dass auch der Dangbei DBOX02 Pro bei Standardeinstellungen ein schönes Bild zaubert. Vor allem bei den farbenprächtigen Folgen von Planet Erde 2 kann er mit satten, lebendigen Farben und einem scharfen Bild glänzen. Die Voreinstellungen sind bereits gut, aber nicht perfekt gewählt, lassen sich aber dank zahlreicher Einstellungen (mehr noch, als beim Vorgänger) noch besser an den persönlichen Geschmack anpassen.
Ein Laserspeckle oder Regenbogeneffekt waren im Test nicht zu bemerken, doch das muss am Ende jeder selbst überprüfen, da es hier stark auf die jeweiligen Gegebenheiten und die persönliche Wahrnehmung ankommt. So hängt es beispielsweise von der Projektionsfläche und deren Oberflächenbeschaffenheit, dem Abstand zur Projektionsfläche und dem Betrachtungswinkel ab, ob man ein Laserspeckle wahrnimmt. Ähnlich sieht es bei einem Regenbogeneffekt aus, der je nach Sehnerv des Menschen auftreten kann oder auch nicht.
Mit 2.000 ISO-Lumen Helligkeit liefert der Dangbei DBOX02 Pro eine ordentliche Lichtstärke und gehört damit in seiner Preisklasse auch zur oberen Riege. In Räumen, die nur leicht von Tageslicht erhellt werden (irgendwo ein Fenster im Raum), kommt er noch relativ gut zurecht – insbesondere, wenn er eine ordentliche Kontrastleinwand zum Anstrahlen hat und / oder zumeist helle Inhalte wie TV, Serien oder Filme wie Harry Potter, Gemini Man oder Planet Erde anschaut. Man muss sich aber darüber im Klaren sein, dass man – wie bei allen Beamern und Tageslicht – Kontrast und Farbtiefe einbüßt und dunklere Szenen verwaschen aussehen. Also lieber Rollo runter.
Bei richtig hellen, von Tageslicht durchfluteten Räumen (z.B. große Fensterfront im Wohnzimmer) kommt der Dangbei DBOX02 Pro schnell an seine Grenzen. Vor allem, wenn man sehr dunkle Filme (Weltraum, Horror) anschaut. Im Film „Godzilla vs. Kong“ sind etwa die Schauspieler Brian Tyree Henry und Julian Dennison in der Szene, in der Mecha-Godzilla den Skullcrawler in der dunklen Basis zerlegt, nur schlecht bei ihrer Flucht zu erkennen. Eine Leinwand mit ordentlich Gain ist da mehr oder weniger Pflicht, und selbst dann sollte man lieber den Raum verdunkeln.
Dangbei DBOX02 Pro Test: Raum mit Tageslicht Dangbei DBOX02 Pro Test: Raum verdunkeltHier eine Szene aus Godzilla vs Kong wenn der Raum komplett verdunkelt ist (Bild rechts) und wenn die Sonne durch ein Fenster knallt (Bild links). Vergleichstool startenBei den HDR-Formaten werden wie beim Vorgänger HDR10, HLG und HDR10+ unterstützt. Dolby Vision oder IMAX Enhanced sind nicht dabei (HDR10+ bietet aber eine ähnliche dynamische Metadaten-Technik), was in dieser Preisklasse üblich und zu verschmerzen ist. Im Test zeigt der DBOX02 Pro eine gute Szenen-Optimierung via HDR10+, wobei Highlights wie Reflexionen oder Lichtquellen deutlich an Intensität im Vergleich zum Standard-SDR-Modus gewinnen, ohne dabei zu überbelichten. HFR-Inhalte sind ebenfalls kein Problem. Bis zu 60 Bilder pro Sekunde sind bei 4K-Material möglich (bei 1080p bis 240 FPS), was mit der in 60 FPS gemasterten Scheibe von Gemini Man getestet wurde. Gleiches gilt für die Zwischenbildberechnung (MEMC), die schon beim Vorgänger für flüssige Bilder bei schwierigem Bildmaterial sorgte (z.B. Fußball, Handball, Tennis, Hockey etc.) und auch beim Pro keine Schlieren, Schatten oder Artefakte abbildete.
Da sich die Pro-Version und ihr Vorgänger so ähnlich sind, kommt es wenig überraschend, dass der Schwarzwert der Knackpunkt ist. Absolutes Schwarz wirkt eher wie ein dunkles Grau und HDR-Nachtszenen zeigen schnell, wo der Kontrastspielraum endet. Das liegt aber, wie so oft erwähnt, generell an der Projektor-Technik und ist in dieser Preisklasse üblich. Beamer, die richtiges Schwarz beherrschen, kosten gerne das Zehnfache und mehr. Unter dem Strich bringt der DBOX02 Pro also alles Nötige mit, um aktuelles 4K-HDR-Material in sehr guter Qualität auf die Leinwand zu zaubern.
1 of 26 Caption Attribution Hier ein paar Aufnahmen von Planet Erde 2, Gemini Man, Godzilla vs. Kong, Harry Potter 4 und Top Gun Maverick des Dangbei DBOX02 Pro. Bitte beachtet, dass die Bilder nicht die tatsächliche Bildqualität darstellen, da sie abfotografiert und komprimiert wurden. Seht die Bilder also eher als Orientierungshilfe und schaut euch das Gerät selbst an, wenn ihr interessiert seid.Zurück zum Dangbei DBOX02 Pro Test Inhaltsverzeichnis
Gaming mit dem Dangbei DBOX02 Pro
Zocken ist mit dem Dangbei DBOX02 Pro kein Problem, allerdings gelten die gleichen Grenzen wie beim Vorgänger – also maximal 60 Bilder pro Sekunde bei 4K-Auflösung und bis zu 240 Bilder bei 1080p – da die gleiche Hardwarebasis genutzt wird. Das reicht aber eigentlich, um mit Konsolen bequem zocken zu können, denn, sind wir mal ehrlich, wie viele Spiele laufen auf der PS5 Pro / Xbox X|S wirklich bei 120 FPS und 4K-Auflösung, ohne qualitative Einbußen? Nicht viele, denn der Großteil wird per Dynamic Resolution Scaling berechnet, und nicht selten knicken ein oder zwei Ecken des Bildqualität-FPS-Auflösungs-Dreiecks deshalb ein.
120 Hertz bei 4K wären zwar ein Traum, allerdings muss man realistisch bleiben, aktuell bekommt man das in dieser Preisklasse einfach nicht – da bräuchte es schon einen zwei- bis dreimal so teuren Valerion VisionMaster. Dementsprechend kann man das dem Dangbei DBOX02 Pro auch schlecht ankreiden, zumal man es ohnehin nur mit einem Gaming-PC bemerken würde (der vergleichsweise selten an einem Beamer betrieben wird). Außerdem gibt es noch die Möglichkeit, von der 4K-Auflösung abzurücken, denn bei 1080p sind problemlos bis zu 240 Hertz drin.
Am besten wechselt man je nach Spiel zwischen 4K@60 und 1080p@120/240Hz hin und her. Im Test funktionierte das hervorragend: Indiana Jones und der Große Kreis sieht auf der großen Leinwand bei 4K mit allen HDR-Futures aus, als würde ein Indy-Film von der Blu-ray laufen. Das gleiche gilt für Monster Hunter Wilds, Kingdom Come Deliverance 2, Mario Kart World, Fortnite und im Grunde für die meisten Genres wie RPGs, Action-Adventures, Simulationen, Strategie, Sportspiele, Jump & Run, Plattformer und so weiter. Für FPS-abhängigere Spiele wie CoD: Black Ops 7 oder F1 25 kann man auf 1080p zurückgehen und profitiert dafür von bis zu 240 Bildern pro Sekunde.
Im Gaming-Modus liegt der Input-Lag übrigens bei ca. 30ms bis 35ms bei 4K@60Hz, was fürs normale Zocken ausreicht. Ohne Gaming-Modus sind es rund 60ms und bei 1080p ca. 16ms. Kurz zum Einordnen: Grob gesagt ist bei Beamern alles unter 20ms Spitzenklasse, zwischen 20ms und 50ms reicht zum normalen Daddeln, zwischen 50ms und 100ms kann man als Normalsterblicher und je nach Spiel erste Verzögerungen bemerken und alles über 100ms ist zum Zocken ungeeignet.
Wie der Vorgänger unterstützt auch der Dangbei DBOX02 Pro kein Adaptive Sync (VRR) trotz HDMI 2.1. Hier muss man aber gleich hinzufügen, dass VRR aktuell nur recht selten bei Beamern zu finden ist. Das war bislang nur den seeeehr teuren Geräten vorbehalten, doch das ändert sich gerade. Es gibt erste „günstigere“ Geräte, die VRR beherrschen, allerdings existiert meines Wissens kein einziges Gerät in der Preisklasse des Dangbei DBOX02 Pro, das VRR kann. Wer sein Budget um ein paar Hundert Euro aufstockt, kann sich etwa den XGIMI Horizon 20 (Basis / Pro / Max) ansehen, der als eines der wenigen Geräte VRR unterstützt. Wie schlimm das Fehlen von VRR ist, muss jeder selbst entscheiden. Im Fall des Dangbei DBOX02 Pro können in der Theorie gelegentlich Artefakte oder Ghosting bei rasanten und actionreichen Szenen auftreten, im Test war davon aber nichts zu bemerken. Nicht wirklich verwunderlich: 60/120/240 FPS in den Treibereinstellungen und 60/120/240 Hertz beim Beamer matchen auch ohne Adaptive Sync die meiste Zeit perfekt.
1 of 25 Caption Attribution Hier ein paar Aufnahmen von The Last of Us 2, Fortnite, CoD Black Ops 7, F1 2025, Assassins Creed Mirage, Mario Kart World und Indiana Jones und der Große Kreis beim Gaming auf dem Dangbei DBOX02 Pro. Bitte beachtet, dass die Bilder nicht die tatsächliche Bildqualität darstellen, da sie abfotografiert und komprimiert wurden. Seht die Bilder also eher als Orientierungshilfe und schaut euch das Gerät selbst an, wenn ihr interessiert seid.Zurück zum Dangbei DBOX02 Pro Test Inhaltsverzeichnis
Dangbei DBOX02 Pro vs Dangbei DBOX02 – wer liefert das bessere Bild?
Vergleicht man die technischen Daten des Dangbei DBOX02 Pro mit dem Vorgänger, stellt man fest, dass sie sich recht ähnlich sind. Tatsächlich werkelt in beiden Geräten (und auch im MP1 Max) dieselbe Hardware: eine Quad-Core ARM Cortex-A55 CPU (MediaTek MT9629 T31) mit bis zu 1,5 GHz und eine Mali-G52-GPU mit 2 GB DDR3 RAM und 32 GB ROM. Dennoch gibt es ein paar Unterschiede, von denen die Lichtquelle der entscheidende ist. Beim Vorgänger setzte man mit ALPD 3.0 (Advanced Laser Phosphor Display) noch auf eine Single-Laser-Lichtquelle – einen blauen Laser, der mithilfe eines Phosphor-Farbrads verschiedene Farben erzeugt. Bei der DBOX02 Pro kommt dagegen die eigenentwickelte und 2025 vorgestellte „LaserVibe“-Technologie zum Einsatz, die einen Dual-Laser (Rot + Blau) nutzt.
Die Unterschiede kurz zusammengefasst: Während ALPD 3.0 eine gute Farbqualität liefert, neigt das Bild doch gerne etwas zum Blaustich (was sich z.B. über die Einstellungen korrigieren lässt). LaserVibe bietet dagegen eine höhere Farbpräzision und kann, dank des roten Lasers, rote Farbanteile direkt darstellen und muss sie nicht über ein Phosphorrad erzeugen. Das lässt etwa Hautfarben natürlicher aussehen. Außerdem soll LaserVibe nun frei von Speckle sein – ein feines Punktrauschen oder Flimmern, das bei Laserprojektionen auftritt –, während bei ALPD 3.0 immer noch ein Laser-Glitzern auftreten kann.
Einen kleinen Nachteil hat LaserVibe allerdings gegenüber ALPD 3.0, und das ist die Spitzenhelligkeit. ALPD 3.0 gilt allgemein als "Lichtmonster" und erreicht in der Regel eine höhere Spitzenhelligkeit (wie die 2.450 ISO Lumen bei der DBOX02), während LaserVibe im Fall der DBOX02 Pro „nur“ 2.000 ISO Lumen schafft, was immer noch recht ordentlich ist. Allerdings geht die höhere Helligkeit von ALPD 3.0 auf Kosten der Farbtiefe, denn ALPD 3.0 schafft nur die Standard Rec.709 Farbraum-Abdeckung, während LaserVibe Rec.709 zu 108% abdeckt. LaserVibe bietet also – zumindest auf dem Papier – bessere Farben, büßt dafür aber Helligkeit ein. Ob man die Vorteile nutzen kann oder will, hängt natürlich vom wiedergegebenen Material und dem eigenen Geschmack ab, denn bekanntlich ist das Farbempfinden eine recht persönliche Sache.
Um die Frage des schöneren Bildes zu beantworten, haben wir beide Beamer mit Standardeinstellungen nebeneinandergestellt und gleichzeitig mit demselben Material bespielt – und das Ergebnis ist ganz eindeutig nicht eindeutig. Man stellt recht schnell fest, dass Rottöne aller Art – von leichtem Braun über Orange bis Violett – beim „Pro“ tatsächlich kräftiger dargestellt werden. Sehr schön sieht man das etwa bei den roten Felsen in Australien oder dem goldbraunen Fell eines Gepards in „Planet Erde 2“. Allerdings muss die bessere Rotdarstellung nicht zwingend den Geschmack des Betrachtenden treffen, sie kann auch als zu knallig empfunden werden. Auf der anderen Seite sind die Farben beim Vorgänger allgemein einen Tick kräftiger/leuchtstärker – kein Wunder, er hat ja 400 ISO-Lumen mehr. Setzt man die Helligkeit der DBOX02 zwei Stufen runter, um auf das Niveau der Pro-Version zu kommen, sind die Unterschiede bei den Farben zwar noch vorhanden, allerdings muss man schon genauer hinsehen.
Aufgefallen ist auch, dass Weiß oder strahlende Blautöne – etwa von Eis und Schnee – auf dem leuchtstärkeren Vorgänger bei den Standardeinstellungen natürlicher aussehen, als bei der Pro-Version, die einen minimalen Grau /-Gelbstich zeigt. Das liegt zum einen an der geringeren Leuchtstärke, zum anderen bedeuten „Standardeinstellungen“ nicht, dass beide Geräte identisch von den Entwicklern kalibriert wurden. Spielt man etwas mit der Farbtemperatur, wirkt aber auch das Weiß des Pro natürlicher, auch wenn es nicht ganz an den Vorgänger herankommt.
Bei der Frage, welcher Beamer nun das bessere Bild liefert, scheiden sich die Geister. In mehreren Stunden wurde mit der Familie (recht verbissen) darüber gefachsimpelt, weshalb nur dieser oder jener Beamer besser ist. Am Ende konnten wir uns zumindest darauf einigen, dass jeder ein etwas anderes Farbempfinden hat und das – je nach Bildmaterial – mal der eine oder der andere Beamer das bessere Bild zeigt. Das dürfte Lesern nicht wirklich weiterhelfen, daher der Rat: Wenn ihr euch für eines der beiden Geräte interessiert, holt euch beide, schaut sie an und schickt einen davon wieder zurück. Es hängt wirklich sehr stark davon ab, ob ihr lieber die tatsächlich etwas bessere Darstellung der Farben des Pro haben wollt oder ob euch nicht doch der leuchtstärkere Vorgänger lieber ist, dessen Farbdarstellung recht nah an den Pro herankommt.
Am Ende wird es wohl wie so oft eine Preisfrage sein und hier hat die Pro-Version die Nase vorn. Übrigens: Wenn ihr beides von einem Dangbei-Gerät haben wollt – also hohe Leuchtstärke und tolle Farben –, solltet ihr euch den leider kostspieligeren MP1 Max ansehen. Der bringt 3.100 Iso-Lumen mit und liefert mit seinem Triple-Laser + LED die schönsten Farben von allen drei Geräten.
1 of 5 Caption Attribution Hier ein paar simple Farben und ein Weiß-Level-Testmuster. Man sieht, dass das Rot (RGB 255,0,0) des Dangbei DBOX02 Pro dank des roten Lasers deutlich satter ist. Das Gelb (RGB 255,255,0) wirkt dagegen dunkler als beim Vorgänger, was an der geringeren Leuchtstärke liegt. Das Grün (RGB 0,255,0) ist beim Pro wieder satter, beim Vorgänger dafür heller. Blau ist identisch, da beide Geräte einen blauen Laser für die direkte Farbwiedergabe nutzen, und das Violett (RGB 255,0,255) des Pros ist wieder satter, während das des Vorgängers schon fast ins Pink geht. Das Weiß des Pros ist dagegen etwas dunkler, was an der geringeren Lichtstärke liegt.Info: Falls euch das Bild des Dangbei DBOX02 Pro (rechts) auf den Bildern nicht so scharf vorkommt wie das des Dangbei DBOX02 (links) liegt das nicht an den Geräten, sondern den (leider falschen) Kameraeinstellungen bei der Aufnahme, die erst im Nachhinein bemerkt wurden. Beide Beamer lieferten identisch scharfe Bilder, da die gleiche Optik zum Einsatz kommt.
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Betriebssystem, Apps, Steuerung & Fernbedienung
Bei diesen Punkten gibt es keinen Unterschied zu den anderen Dangbei-Geräten, daher auch hier nur die Kurzfassung: Als Basis dient Google TV auf Android-11-Basis, das aus dem Beamer quasi einen Smart-TV macht. Vorinstalliert sind (wie bei Dangbei üblich) Netflix, YouTube, Prime Video und ein Multimedia-Player (IMPlayer), der alle gängigen Video-, Bilder-, Audio- und Textformate wiedergibt. Weitere Apps lassen sich jederzeit schnell und bequem über die App-Datenbank hinzufügen.
Da beim Dangbei DBOX02 Pro die gleiche Hardware zum Einsatz kommt, wie beim Vorgänger, fällt die Performance der Apps gewissermaßen identisch aus. Sprich: Google-TV-System läuft ausreichend flüssig und im Test waren keine Ruckler oder Abstürze zu bemerken. Die Apps werden relativ zügig gestartet (es gibt schnellere und auch langsamere Geräte) und auch der schnelle Wechsel per App-Shortcuts oder Direkttasten auf der Fernbedienung geht schnell vonstatten. Es kann aber ein paar Sekunden dauern, bis nach dem Hochfahren alle Inhalte geladen sind, wenn viele Streaming-Dienste in Google-TV integriert sind.
Der Dangbei DBOX02 Pro wird mit der handlichen DBRC-11-Fernbedienung ausgeliefert, die auch beim Vorgänger und beim großen Bruder zum Einsatz kommt. Dementsprechend gibt es bei diesem Punkt ebenfalls keine neuen Erkenntnisse: Sie liegt gut in der Hand, die Tasten bieten ordentliche Druckpunkte, es gibt keine Verzögerungen und sie ist recht minimalistisch gehalten, wie es heutzutage üblich ist. Nichts, was aus der Masse herausstechen würde, aber auch nicht der letzte Plastikschrott, den man mitunter schon mal bekommt. Insgesamt erweist sich der Dangbei DBOX02 Pro wie seine Artgenossen dank des intuitiven Google-TV-Systems und der funktionalen Fernbedienung als sehr nutzer- und einsteigerfreundlich.
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Sound
Bei der Tonwiedergabe setzt der Dangbei DBOX02 Pro auf dieselben zwei 12-Watt-Lautsprecher, die auch schon beim Vorgänger und dem großen Bruder für einen brauchbaren Klang „im Rahmen ihrer Möglichkeiten“ sorgen. Bedeutet: Vor allem im recht breiten Mitteltonbereich bekommt man guten Ton, um etwa Sprache deutlich verstehen zu können. Selbst das Brechen der hohen Wellen an der mit Riffen gespickten Küste der Weihnachtsinsel in „Planet Erde: Inseln“ hört sich ganz passabel an, das tiefe Krachen eines Subwoofers fehlt aber logischerweise. Gleiches lässt sich auch über hohe Töne sagen. Fürs normale TV‑Schauen in kleinen bis mittelgroßen Räumen reicht es aber allemal.
Wie seine Artgenossen kann der Dangbei DBOX02 Pro Audio-Signale in DTS Virtual:X, DTS-HD, Dolby Audio, DD und DD+ auflösen. Er bietet auch einen „Surround-Effekt“, womit alles etwas räumlicher, wenn auch hohler klingt. Eine Klangkulisse wie bei einer guten Soundbar oder gar einem richtigen Surround-System darf man aber nicht erwarten. In hektischen Filmszenen mit lauter Geräuschkulisse kann der Surround-Effekt sogar die Sprachverständlichkeit beeinträchtigen, daher verzichtet man lieber darauf. Etwas besser funktioniert der Effekt bei Videospielen, für die präzise Gegnerortung in Shootern bleiben jedoch gute Headsets oder direkt ausgerichtete Lautsprecher die erste Wahl. Wer besseren Sound will, nutzt den HDMI-Anschluss mit eARC, um den Ton zu einer externen Audio-Lösung durchzuschleifen, oder setzt lieber gleich einen AVR/AVC als zentralen Baustein ein und gibt nur das Bild über den Beamer wieder.
Wie alle Dangbei-Beamer kann auch der DBOX02 Pro als Bluetooth-Lautsprecher fungieren, um die Playlist vom Smartphone oder Tablet per AirPlay, Google Cast, Miracast und so weiter wiederzugeben. Das klappte im Test ohne Probleme, doch auch hier gilt: Der Sound ist nur im Rahmen der Möglichkeiten. Wummernde Techno-Bässe wie im Klub oder eine hochtönige Oper, bei der die Gläser zerspringen, werdet ihr nicht bekommen (gibt es aber bei keinem Beamer).
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Anschlüsse & Konnektivität
Wie sein Vorgänger bietet der Dangbei DBOX02 Pro auf der Rückseite eine gut ausgestattete Anschlussleiste. Das Wichtigste sind die beiden HDMI-2.1-Ports, von denen einer eARC beherrscht, um den Ton des Beamers verlustfrei an einen AVR oder eine Soundbar durchzuschleifen. Hinzu kommen zwei USB 2.0-Ports, an die man USB Sticks/-Festplatten für die Medienwiedergabe oder auch Dinge wie Gamepads oder USB-Kopfhörer anstöpseln kann. Für den Ton gibt es auch noch einen optischen Ausgang per S/PDIF und einen Kopfhörer-Anschluss als 3,5-mm-Klinke. Für die Konnektivität gibt es eine LAN-Buchse (RJ45), Wifi 6 (Dual-Band 2.4 / 5GHz, 802.11a/b/g/n/ac/ax) und Bluetooth 5.2 / BLE für AirPlay, Chromecast, Miracast, EZcast, DLNA, BT-Gamepads und so weiter.
Insgesamt bietet der Dangbei DBOX02 Pro also exakt dieselbe Ausstattung wie der Vorgänger und bringt im Gegensatz zum MP1 Max auch einen Netzwerk-Port und einen S/PDIF-Anschluss mit. Interessanterweise hat man den Stromanschluss vom Rest der anderen Anschlüsse getrennt und nun rechts unten auf der Rückseite des Gimbals platziert. Dafür fallen mir nur zwei Gründe ein: Entweder wurden beim Vorgänger Störungen oder zu viel Hitze erzeugt, was im Test nicht zu bemerken war, oder man wollte verhindern, dass der Stromanschluss stört, wenn der Beamer gegebenenfalls näher an der Wand platziert werden soll, da es für alle anderen Anschlüsse auch Kabel mit 90°-Stecker gibt. Wie dem auch sei, im Test gab es keine Probleme mit einem der Anschlüsse, alle eingestöpselten Geräte funktionierten tadellos.
Der Dangbei DBOX02 Pro bietet viele Anschlüsse. Der Stromanschluss wurde im Vergleich zum Vorgänger in den Gimbal verlegt.Zurück zum Dangbei DBOX02 Pro Test Inhaltsverzeichnis
Stromverbrauch
Beim Stromverbrauch des Dangbei DBOX02 Pro zeigt sich, was das Datenblatt schon angedeutet hat: Wegen der etwas geringeren Lichtleistung genügen dem Projektor bereits zwischen 90 und 100 Watt bei Standardeinstellungen (Helligkeitsstufe 10/10), was selbst für die sparsame DLP-Projektortechnik sehr genügsam ist. Ein gleichgroßer TV kann da bei weitem nicht mithalten, allerdings hinkt ein direkter Vergleich, da TVs mit Tageslicht besser zurechtkommen. Der Vorgänger (DBOX02) genehmigt sich bei gleichen Einstellungen übrigens rund 100 bis 110 Watt und der große Bruder (MP1 Max) schluckt wegen der höheren Lichtleistung im Schnitt 130 Watt.
Im ECO-Modus – der die Helligkeit bei allen drei Dangbei-Geräten auf Stufe 7/10 justiert und den Lüfter quasi lautlos macht – gönnt sich der Dangbei DBOX02 Pro nur noch 70 Watt – das sind 10 bis 20 Watt weniger als beim Vorgänger oder dem großen Bruder. Im „Hohe Leistung“-Modus mit der höchstmöglichen Helligkeit steigt der Verbrauch des Dangbei DBOX02 Pro mit rund 110 bis 120 Watt nur unmerklich im Vergleich zum Standardmodus. Dafür ist der Lüfter nun sehr deutlich (störend) zu vernehmen und das Bild nur minimal heller, lohnt also nicht wirklich. Der Vorgänger genehmigt sich im Hochleistungsmodus übrigens 140 Watt und beim MP1 Max sind es sogar rund 200 Watt.
Wie sein Vorgänger und großer Bruder soll der Dangbei DBOX02 Pro im Aus-Zustand und im Niedrigenergiemodus-Standby – denn er nach 20 Minuten erreicht – weniger als 0,5 Watt ohne aktiviertes Netzwerk/WLAN respektive 2 Watt mit benötigen. Das Strommessgerät zeigt: Zu Beginn saugt Dangbei DBOX02 Pro um die 15 Watt, fällt dann aber auf 1 Watt runter. Beachtet man die Gerätemesstoleranz, stimmen die Herstellerangaben also.
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Wärmeentwicklung & Lüftung
Der Dangbei DBOX02 Pro nutzt im Grunde die gleiche Kühllösung, die auch schon beim Vorgänger positiv aufgefallen ist, daher gibt es beim Punkt Wärmeentwicklung und Lüftung keine großen Überraschungen. Beide Seiten des Beamers des DBOX02 Pro weisen über die komplette Fläche ein Lochraster auf (mit etwas größeren Löchern, als beim Vorgänger), durch das die Luft links eingesaugt und rechts wieder ausgestoßen wird. Zwei 80-mm-Lüfter arbeiten hier im Pull-Push-Verfahren zusammen, die laut Hersteller im Standardbetrieb (Helligkeit 10/10) eine Lautstärke von <24dB bei einer Umgebungstemperatur von 25°C und 1 Meter Messabstand erzeugen.
Das konnten wir im Test des Vorgängers bereits bestätigen und auch der Dangbei DBOX02 Pro war mit 22 dB in 1 Meter Entfernung und 22°C Raumtemperatur genauso leise. Im Eco-Modus kann er noch einen Tick leiser sein, wenn die Bedingungen stimmen (ca. 20 dB), wirklich notwendig ist er aber nicht, denn nur in einem absolut totenstillen Raum nimmt man den Lüfter durch ein sehr leises Rauschen wahr. Im normalen Betrieb mit Ton hört man ihn aber kein Stück. Nicht ratsam ist der „Hohe Leistung“-Modus, der mit rund 36 dB deutlich und auch störend zu vernehmen ist. Da er aber keinen wirklichen Vorteil bietet, nutzt man ihn ohnehin nicht.
Der Dangbei DBOX02 Pro gehört zu den leisesten Geräten auf dem Markt und ist quasi nicht zu hören.Das gute Lüftungskonzept ist aber nicht nur sehr leise, es hält die Hardware auch schön kühl. Nach knapp fünf Stunden Betrieb sieht man mit der Wärmebildkamera recht gut, dass sich der Beamer auf wohlige 42 Grad erwärmt hat. Das ist für die Hardware kein Problem. Bedenken sollte man, dass die warme Luft auf der rechten Seite ausgestoßen wird. Dementsprechend erwärmen sich Objekte, die sich im Luftstrom befinden. Die empfindliche Orchidee der besseren Hälfte übersteht das wahrscheinlich / vielleicht / recht sicher(?), eine Person dürfte es aber als unangenehm empfinden. Die neu entwickelte Kühllösung des MP1 Max hat dieses Problem nicht, hier wird die Abluft nach hinten abgeführt.
Nach rund vier Stunden Betrieb zeigen sich der Dangbei DBOX02 Pro und dessen Netzteil noch recht kühl auf dem Wärmebild.Zurück zum Dangbei DBOX02 Pro Test Inhaltsverzeichnis
Dangbei DBOX02 Pro: Test Fazit
Der Zusatz „Pro“ wird bei Geräten gerne wie Kamelle beim Karneval in Köln verteilt, doch im Fall des Dangbei DBOX02 Pro ist er angemessen. Es ist eine (durch die Materialauswahl beim Gehäuse) kostenoptimierte Version des Vorgängers, die auf die neuere Dual-Laser-Technik (LaserVibe) setzt, um Farben – insbesondere Rottöne – besser darzustellen. In der Praxis ist der Unterschied zum Vorgänger zu sehen, allerdings ist es keine Neuerfindung des Rads. Die besseren Farben des Dangbei DBOX02 Pro gehen zudem auf Kosten der Lichtstärke, allerdings ist er mit seinen 2.000 ISO-Lumen immer noch vorn in seiner Klasse dabei.
Insgesamt bietet der Dangbei DBOX02 Pro eine sehr gute Ausstattung und zaubert scharfe und farbenfrohe Bilder ohne Artefakte oder Schlieren in 4K und HDR auf die Leinwand. Das Aufstellen, die Einrichtung und die Bedienung sind kinderleicht. Es gibt zahlreiche Optionen, um das Bild anzupassen, und dank Google TV wird alles in einer schicken Oberfläche vereint, die sich mit unzähligen Apps erweitern lässt. Besonders erwähnenswert ist die geringe Lautstärke, mit der er zu den leisesten Geräten auf dem Markt gehört. Gamer auf Konsolen dürften dank geringem Input-Lag mit dem Dangbei DBOX02 Pro ebenfalls gut zurechtkommen. Es bietet zwar keine 120Hz bei 4K-Auflösung oder VRR, doch das kann kein Beamer in dieser Preisklasse.
Mit einem Straßenpreis von aktuell rund 1.200 Euro (OVP 1.119 €) zum Stand Mitte Januar 2026 bietet der Dangbei DBOX02 Pro ein sehr starkes Preis-Leistungs-Verhältnis. Es geht aber noch besser, denn der Preis ist zuletzt gestiegen. Vor dem Jahreswechsel konnte man den Beamer noch für 960 Euro in Aktionen bekommen, was quasi ein No-Brainer-Deal war. Im aktuellen Preissegment gibt es dagegen mehr Konkurrenten, wie etwa den NexiGo TriVision Ultra oder den JMGO N1S Pro. Auf der Dangbei-Webseite wird der Beamer derzeit als „ausverkauft“ gemeldet, was ein Grund für den Preisanstieg sein könnte. Falls dem so ist, sollte der Preis (hoffentlich) auch wieder fallen, wenn Nachschub aus China eintrudelt. Und für einen Preis von unter 1.000 Euro gibt es derzeit nur sehr wenige Geräte, die mit dem Dangbei DBOX02 Pro mithalten können.
Zu kaufen gibt es den Dangbei DBOX02 Pro unter anderem bei Amazon.de oder bekannten Heimkino-Größen wie Grobi.
Dangbei DBOX02 Pro Test PROCONTRA- Lebendige und scharfe Bilder mit satten Farben
- Hohe Lichtleistung
- Niedriger Input-Lag (im Spielmodus)
- Einfaches Aufstellen und Einrichten
- Automatische Bildeinrichtung und Korrektur
- Einfache Bedienung dank Google TV und integrierter Apps
- Gute Kühlung mit sehr leisen Lüftern
- Genügsamer Stromverbrauch im Betrieb und Standby
- Sehr gute Zwischenbildberechnung (MEMC)
- Leicht und kompakt
- Viele Anschlüsse inklusive Lan-Port und S/PDIF
- Sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
- Es gibt beim Dangbei DBOX02 Pro kaum etwas zu beanstanden. Wer auf hohem Niveau meckern will, der kann sich über die für DLP-üblichen schlechteren Schwarzwerte oder über die fehlende Unterstützung für Dolby Vision/IMAX Enhanced, 120Hz@4K oder VRR aufregen, doch das bietet kein Gerät in dieser Preisklasse.
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Technische Daten Dangbei DBOX02 Pro (vs. DBOX02 & MP1 Max)
Wir haben euch nachfolgend die technischen Daten des Dangbei DBOX02 Pro sowie seines Vorgängers (DBOX02) und des großen Bruders (Mp1 Max) aufgelistet und die Bereiche hervorgehoben, in denen sie sich unterscheiden.
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Dangbei DBOX02 ProDangbei DBOX02Dangbei MP1 Max Display-TechnologieDLPDLPDLP Helligkeit2000 ISO-Lumen2450 ISO-Lumen3100 ISO-Lumen Display-Chip0.47" DMD0.47" DMD0.47" DMD LichtquelleLaserVibe (Dual-Laser Rot + Blau)Laser ALPD® 3.0 (Single-Laser (Blau) + Phosphor-Farbrad)Dreifach-Laser + LED Auflösung4K UHD (3840×2160)4K UHD (3840×2160)4K UHD (3840×2160) Projektionsverhältnis1.27:11.27:11.2:1 Seitenverhältnis16:9 / 4:316:9 / 4:316:9 / 4:3 Bildgröße40 Zoll (1,02m) bis 300 Zoll (7,62m) - (Empfohlen 80" bis 150")60 Zoll (1,52m) bis 200 Zoll (5,08m) - (Empfohlen 80" bis 120")40 Zoll (1,02m) bis 300 Zoll (7,62m) - (Empfohlen 80" bis 150") ZoomDigital 100% bis 50%Digital 100% bis 50%Digital 100% bis 50% Farbraum108% Rec-709108% Rec-709110% BT.2020 FarbgenauigkeitNicht angegebenNicht angegebenΔE<1 Unterstützte FormateHDR 10+, HDR 10, HLGHDR 10+, HDR 10, HLGHDR 10+, HDR 10, HLG 3DJa, (Seitliches 3D, Über-Unter-3D, Blu-ray 3D in 1080p)Ja, (Seitliches 3D, Über-Unter-3D, Blu-ray 3D in 1080p)Ja, (Seitliches 3D, Über-Unter-3D, Blu-ray 3D in 1080p) MEMCJaJaJa Bildwiederholratebis 4K @60Hz, bis 1080p @240Hz (2D)bis 4K @60Hz, bis 1080p @240Hz (2D)bis 4K @60Hz, bis 1080p @240Hz (2D) ProjektionsmodiFront, Rück, Frontdecken, RückdeckenFront, Rück, Frontdecken, RückdeckenFront, Rück, Frontdecken, Rückdecken Lebensdauer der LichtquelleNicht angegeben, vermutlich ca. 20.000 bis 25.000 Stunden30.000 StundenNicht angegeben, vermutlich ca. 20.000 bis 25.000 Stunden/td> AutofokusJaJaJa Automatische TrapezkorrekturJaJaJa BildschirmangepasstJaJaJa HindernisvermeidungJaJaJa AugenschutzJaJaJa Echtzeit-TrapezverzerrungskorrekturJaJaJa KI-HelligkeitsanpassungJaJaJaAudio
Dangbei DBOX02 ProDangbei DBOX02Dangbei MP1 Max Lautsprecher2x 12 Watt2x 12 Watt2x 12 Watt DTS Virtual:XJaJaJa DTS-HDJaJaJa Dolby AudioJaJaJa Dolby DigitalJaJaJa Dolby Digital PlusJaJaJaSystem
Dangbei DBOX02 ProDangbei DBOX02Dangbei MP1 Max CPUQuad-Core ARM Cortex-A55Quad-Core ARM Cortex-A55Quad-Core ARM Cortex-A55 GPUMali-G52Mali-G52Mali-G52 BetriebssystemGoogle TVGoogle TVGoogle TV RAM2 GB2 GB2 GB ROM32 GB32 GB32 GB Schneller StartJa (STR)Ja (STR)Ja (STR) Bildschirm-SpiegelungGoogle CastGoogle CastGoogle CastKonnektivität
Dangbei DBOX02 ProDangbei DBOX02Dangbei MP1 Max HDMI 2.1 (eARC)1x1x1x HDMI 2.11x1x1x USB 2.01x1x1x Kopfhörer1x 3.5 mm1x 3.5 mm1x 3.5 mm LAN (RJ-45)1x1x- S/PDIF1x1x- Wi-FiWi-Fi 6 Dual-band 2.4/5GHz, 802.11a/b/g/n/ac/axWi-Fi 6 Dual-band 2.4/5GHz, 802.11a/b/g/n/ac/axWi-Fi 6 Dual-band 2.4/5GHz, 802.11a/b/g/n/ac/ax BluetoothBluetooth 5.2/BLEBluetooth 5.2/BLEBluetooth 5.2/BLE DC-IN1x1x1xFernbedienung
Dangbei DBOX02 ProDangbei DBOX02Dangbei MP1 Max FernbedienungBluetooth-FernbedienungBluetooth-FernbedienungBluetooth-Fernbedienung AnwendungssteuerungNetflix, YouTube, Prime VideoNetflix, YouTube, Prime VideoNetflix, YouTube, Prime Video StimmsteuerungGoogle AssistantGoogle AssistantGoogle AssistantStrom / Lautstärke
Dangbei DBOX02 ProDangbei DBOX02Dangbei MP1 Max LärmmengeStandardmodus <24dB @25°C bei 1m EntferntungStandardmodus <24dB @25°C bei 1m EntferntungStandardmodus <24dB @25°C bei 1m Entferntung Stromverbrauch110W150W190W Netzteil150.1W(19V/7.9A)180 W (18 V / 10 A)240W (19V,12.63A)Zurück zum Dangbei DBOX02 Pro Test Inhaltsverzeichnis









