Digital Foundry: PS5 Pro schlägt PS5 & Series X in Cronos: The New Dawn
Bloober Team hat jüngst mit Cronos: The New Dawn seinen neuesten Titel veröffentlicht, eine düstere Mischung aus Dead Space, Alan Wake und Giger-ähnlichen Kreaturen-Designs. Das Spiel basiert auf der Unreal Engine 5 und Digital Foundry hat es sich im Technik-Check auf Xbox und PlayStation 5 näher angeschaut.
Cronos bietet demnach auf den meisten Konsolen einen Performancemodus mit 60fps und einen Qualitätsmodus mit 30fps. Eine Ausnahme ist die Xbox Series S, die ausschließlich den 30fps-Modus unterstützt. Interessanterweise gibt es derzeit keine spezifische PS5 Pro-Unterstützung in Form von PSSR Upscaling oder zusätzlichen visuellen Features, obwohl Pro-Nutzer von der stärkeren Hardware in Form einer besseren Performance profitieren.
Die PS5 Pro im Vorteil
Im 30fps-Qualitätsmodus liegt der Fokus laut Digital Foundry auf einer verbesserten Bildqualität durch eine höhere Auflösung, wobei Einstellungen wie Texturqualität, Schatten und Ambient Occlusion identisch bleiben.
Dabei erreicht die PS5 Pro mit 1296p in anspruchsvollen Szenen die höchste Pixelzahl, während die Basis-PS5 und Series X bei 1080p liegen. Die Xbox Series S ist in diesem Modus auf 720p begrenzt. Dieser Modus, der als Standard und empfohlene Option gilt, läuft auf allen Konsolen, einschließlich der Series S, "absolut stabil" und bietet auch in Stress-Testszenen durchweg 30fps.
Cronos: The New Dawn - DF Review - PS5/PS5 Pro/Xbox Series X|S Console Face-Off Auf YouTube ansehenDer 60fps-Modus zielt darauf ab, ein flüssigeres Spielerlebnis zu bieten, geht jedoch mit einer reduzierten Auflösung einher. Auch hier zeigt die PS5 Pro nach Angaben der Technik-Experten ihre Stärke, indem sie mit 1242p die höchste native Auflösung im Performancemodus erreicht, gefolgt von der Series X mit 1080p und der Basis-PS5 mit 1026p in bestimmten Szenen. Dies ist auf die dynamische Auflösungsskalierung zurückzuführen, die jede Konsole nutzt, um 60fps aufrechtzuerhalten.
Eine sichtbare Änderung in diesem Modus ist die geringere Auflösung von volumetrischen Strahlen im Nebel, was man jedoch für einen vertretbaren Kompromiss für die höhere Bildrate hält. Die Xbox Series S weist die deutlichsten Einschnitte auf, die über die 720p-Auflösung hinausgehen. Um dem geringeren Arbeitsspeicher und der geringeren Speicherbandbreite gerecht zu werden, wurde die Texturqualität deutlich reduziert, insbesondere bei Nahaufnahmen und bei der Darstellung von schleimartigen Oberflächen. Auch dynamische Schatten in der Ferne und die Qualität des volumetrischen Nebels sind auf der Series S sichtbar schlechter als auf den leistungsstärkeren Konsolen. Trotz dieser visuellen Abstriche läuft der 30fps-Modus auf der Series S stabil.
Während der 30fps-Modus nach Angaben von Digital Foundry auf allen Plattformen ein makelloses Erlebnis liefert, zeigen sich im 60fps-Modus deutliche Unterschiede. Die Basis-PS5 leidet unter den gravierendsten Einbrüchen, oft bis in den 40er-Bereich bei intensiven Aktionen wie dem Zerstören von Wänden, dem Verbrennen von Feinden oder dem Übergang zwischen Gebieten. Die PS5 Pro und Series X bieten demnach ein wesentlich angenehmeres 60fps-Erlebnis, obwohl auch sie kleinere Einbrüche, beispielsweise in den mittleren 50er-Bereich, aufweisen können. Letztlich führt die PS5 Pro oft mit einem Vorsprung von bis zu 10 Bildern pro Sekunde gegenüber der Basis-PS5 und bereinigt einige der auffälligsten Performanceeinbrüche.
Obwohl es also bisher keine PS5 Pro-spezifische Version gibt, lohnt es sich dennoch, Cronos: The New Dawn auf der leistungsstärkeren Sony Konsole zu spielen.









