Während manche Fans glauben, dass ein längerer erster Akt CD Projekt Reds Rollenspiel Cyberpunk 2077 besser gemacht hätte, ist Igor Sarzynski, der Creative Director des kommenden Cyberpunk 2, anderer Ansicht.

"Das ist so, als würde man sagen, wir sollten mehr Zeit auf Tatooine mit Farmer Luke verbringen, bevor er sich in all diese Jedi-Sachen stürzt", schreibt Sarzynski in einem Social-Media-Beitrag und reagiert damit auf Fans, die sich gewünscht hätten, mehr Zeit an der Seite von Jackie Welles zu verbringen.

"Das Spiel kann nicht unendlich sein", fügt Sarzynski hinzu. "Ich denke, dass wir eine gute Balance gefunden haben."

Gleichzeitig betont der Creative Director, dass es ein Open-World-Spiel mit Freiheiten sei und manche es durchaus schaffen, 20 Stunden in Watson zu verbringen. Oder wie Sarzynski es ausdrückt: "Spielt in eurem eigenen Tempo."

Irgendwo muss man eine Grenze ziehen

Auf der anderen Seite machte er sich eben Sorgen darum, dass zu viel Zeit dort zu langweilig sein könnte: "Die Motivation/das Ziel in diesem Spielabschnitt ist ziemlich vage – 'An die Spitze gelangen' –, was, wenn es zu lange dauert und ohne Einsatz oder Druck auskommt, zu einem ziellosen und unstrukturierten Spielerlebnis führen würde", erläutert Sarzynski.

"Reicht die Zeit aus, um eine Bindung zu Jackie aufzubauen? Für manche ja, für manche nein. Alles in allem denke ich, dass wir eine gute Balance gefunden haben."

Ändern wird sich daran so oder so nichts mehr, aber ob solche Wünsche etwas sind, was Sarzynski und sein Team für Cyberpunk 2 berücksichtigen, bleibt unklar. Womöglich ja, womöglich nein. Letztlich muss man, wie er es gut ausdrückt hat, die richtige Balance finden.

Wie fandet ihr den ersten Akt von Cyberpunk 2077? Zu lang oder zu kurz? Oder genau richtig? Lasst es uns gerne in den Kommentaren wissen.