Borderlands 4 zog nach seiner Veröffentlichung zahlreiche Spieler an ihre Konsolen und PCs. Steam verzeichnete über 300.000 gleichzeitige Spieler und dies war sogar ein neuer Rekord für den beliebten Loot-Shooter-Titel. Doch trotz des anfänglichen Erfolgs sorgen kleinere Details im Spiel noch für Unmut bei manchen Fans. So fehlt in der Version für PS5 und Xbox Series X/S die Möglichkeit, das Sichtfeld (Field of View) anzupassen, obwohl dieses Feature auf dem PC schon verfügbar ist.

Spieler klagten über Motion Sickness

So berichten viele Spieler auf der PlayStation 5 und Xbox Series X/S seit der Veröffentlichung über Motion Sickness, weil sie den Bildausschnitt nicht individuell einstellen können. Zusätzlich fehlt auch die Möglichkeit, Motion Blur auszuschalten, was für weitere Kritik in der Community sorgt. Denn diese Möglichkeiten gibt es allesamt auf der PC-Version, was den Frust der Konsolen-Spieler noch ein wenig verstärkt.

Gearbox sucht nach einer Lösung

Gearbox hat auf die Kritik reagiert. In einem offiziellen Statement hat das Entwicklerstudio angekündigt, dass derzeit geprüft wird, wie ein FOV-Slider auch für die Konsolen-Version umgesetzt werden könnte. Man wolle das Feedback der Spieler berücksichtigen und in kommende Updates integrieren. Während Gearbox also an einer Lösung arbeitet, spekuliert die Community, warum Gearbox nicht schon von Anfang an solche Möglichkeiten ins Spiel gebracht hat. Eine Vermutung ist, dass ein breiteres Sichtfeld die Hardware stärker belastet und so die Framerate auf den Konsolen deutlich verschlechtern könnte.

Aber auch auf Steam gab es Kritik. So hagelte es zum Launch zahlreiche Beschwerden über Performance-Probleme auf dem PC und sorgte für gemischte Rezensionen weltweit. Gearbox hat schon ein Update veröffentlicht, verzichtete aber auf detaillierte Patchnotes.

Auch wenn Borderlands 4 einen starken Start hingelegt hat, gibt es trotzdem Kritik von den Spielern. Wie lange Gearbox brauchen wird, um einen FOV-Slider in die Konsolen-Version einzufügen, bleibt unklar.