Auch Shuhei Yoshida, ehemaliger Präsident der Sony Interactive Entertainment Worldwide Studios, liebt Bloodborne und versteht nicht, warum Sony und FromSoftware seit der Erweiterung The Old Hunters im November 2015 nichts mehr mit der Marke angestellt haben.

Yoshidas Perspektive und Sonys Portierungsstrategie

Während einer Keynote auf dem japanischen Branchen-Event CEDEC sprach Yoshida unter anderem darüber: "Dieses Spiel hat weltweit wahnsinnig viele Fans, und trotzdem gibt es immer noch keine PS5-Version", sagte Yoshida über Bloodborne. "Das First-Party-Team von PlayStation haut massenweise Remaster raus. Warum also nicht auch dieses? Es gibt ja nicht mal einen PC-Release."

"Ich werde oft gefragt, warum diese Versionen nie erschienen sind. Aber das ist ein völliges Rätsel. Vielleicht kommen sie ja in Zukunft. Vielleicht auch nicht. Womöglich machen sie eine Special Edition. Oder auch nicht. Als riesiger Fan hoffe ich jedenfalls, dass es noch erscheint."

Yoshida selbst hätte daran – mit Ausnahme einer PC-Portierung – nicht viel ändern können, da er noch vor dem PS5-Launch die Leitung der Worldwide Studios abgab. Insofern wartet er wie alle Fans darauf, dass Sony doch noch irgendwann zumindest eine native PS5-Version des beliebten Titels rausbringt.

Zukunftsaussichten für die Marke und weitere Konferenzthemen

Angesichts der Strategieänderung bei PlayStation ist aber wohl nicht mehr damit zu rechnen, dass das Spiel noch auf den PC kommt – die Zahl der PC-Veröffentlichungen fährt das Unternehmen nach einer zwischenzeitlichen Offensive wieder zurück.

Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Und wer weiß, vielleicht versucht Sony ja, mit einer etwaigen PS6-Neuauflage Fans zum Kauf der nächsten Konsole zu bewegen – angesichts steigender Hardwarepreise bräuchte es dafür auf jeden Fall gute Argumente.

Auf dem gleichen Event sprach Yoshida übrigens über Sonys verpasste Chance, Dark Souls zu einem Exklusivtitel zu machen.