Richard Knight, Game Director von Assassin’s Creed: Black Flag Resynced, hat angedeutet, dass Ubisoft das Piraten-Abenteuer auch nach dem erfolgreichen Release weiter unterstützen möchte. Zwar gibt es bislang keine offiziell angekündigte Post-Launch-Roadmap, doch die Aussagen des Entwicklers machen deutlich, dass das Team noch einiges vorzuhaben scheint.

Das Spiel soll vor allem weiter verbessert werden

Im Gespräch mit dem YouTuber JorRaptor erklärte Knight, dass er keine konkreten Details zur zukünftigen Unterstützung nennen könne. Eine längere Begleitung des Spiels halte er jedoch für durchaus realistisch. „Ich kann dazu offiziell nichts sagen“, erklärte der Entwickler, fügte jedoch hinzu, dass eine langfristige Unterstützung keine verrückte Wette zu sein scheint. Das Team wolle das Spiel weiter verbessern und auf die Wünsche der Community reagieren.

Besonders die technische Qualität steht dabei im Mittelpunkt. Knight sprach offen über mögliche Probleme zum Start: „Wir müssen das Spiel auf jeden Fall pflegen.“ Dazu gehören laut ihm vor allem Fehlerbehebungen. „Wir müssen, wisst ihr, Fehler beheben,“ erklärte der Game Director und entschuldigte sich gleichzeitig bei Spielern, die bereits auf Schwierigkeiten gestoßen sind. „Es tut mir leid für alle, die auf Fehler stoßen – äh, das tut weh – das ist auch für uns schmerzhaft.“

Neben Verbesserungen an der Stabilität arbeitet Ubisoft auch an neuen Komfortfunktionen. Zu den bereits angekündigten Erweiterungen gehören ein New-Game-Plus-Modus sowie eine Möglichkeit, bestimmte Elemente von Edwards Ausrüstung auszublenden.

Zeitplan und mögliche DLCs ungewiss

Einen genauen Zeitplan für kommende Updates nannte Knight allerdings nicht. Gleichzeitig äußerte er den Wunsch and die Community, dass die Spieler dem Titel auch dann treu bleiben, wenn GTA 6 seinen Release im November erfährt.

Offizielle DLC-Pläne gibt es zwar noch nicht, ausgeschlossen sind sie aber ebenfalls nicht. Knight verriet, dass einige Mitglieder des Teams bereits Ideen für Erweiterungen hätten. Sollte es tatsächlich neue Geschichten geben, würden diese jedoch voraussichtlich stärker auf Edward Kenways Abenteuer konzentriert bleiben. Eine Rückkehr zu einem eigenständigen DLC wie Freedom Cry scheint daher eher unwahrscheinlich.