Take-Two hat die Leitung des nächsten BioShock-Spiels ausgetauscht. Diesen Schritt ist der Publisher gegangen, nachdem der Titel wohl eine interne Prüfung nicht bestanden hatte. Cloud Chamber-Studioleiter Kelley Gilmore sowie Creative Director Hogarth de la Plante mussten nun ihre Positionen verlassen, wie Bloomberg berichtet.

Die schlechten Nachrichten rund um BioShock 4 häufen sich

So wie es aussieht, war die Geschichte des Spiels wohl "ein Bereich mit besonderem Verbesserungsbedarf" und soll überarbeitet werden. Das bedeutet natürlich auch, dass mehr Zeit und auch mehr Ressourcen in das Spiel gesteckt werden müssen. Die offizielle Enthüllung wird also noch eine Weile auf sich warten lassen.

In einer Erklärung von 2K Games heißt es: "Wir arbeiten hart daran, BioShock für die bestmögliche Zukunft aufzustellen. Wir haben derzeit ein gutes Spiel, aber wir sind entschlossen, ein großartiges abzuliefern. Wir arbeiten eng mit der Studioleitung zusammen, um diesen Weg zu definieren."

Im Bericht von Bloombergs Jason Schreier heißt es, dass der Schritt des Führungswechsels durch mangelndes Vertrauen ausgelöst wurde. Erst letztes Jahr tauchten Stellenanzeigen für Producer, den Executive Producer, einen Level-Designer, einen Narrative-Designer, einen Senior Writer und mehr auf. Cloud Chamber suchte diese neuen Mitarbeiter, was für Fans nicht gerade vielversprechend aussah. Ursprünglich war der Release für den Titel noch für das aktuelle Geschäftsjahr geplant. Daraus dürfte ziemlich sicher nichts mehr werden.

Zeitgleich gibt es auch Berichte darüber, dass ein Remake des ersten BioShock-Spiels auf Eis gelegt wurde. Vor etwa einem Jahr gab es die ersten größeren Gerüchte zu diesem Projekt.

Im Mai dieses Jahres gab es Gerüchte um eine bevorstehende Ankündigung, die in irgendeiner Weise mit BioShock zusammenhängen sollte. Die Unterwasserstadt Rapture, die man aus dem ersten und zweiten BioShock kennt, soll mit dieser Ankündigung zusammenhängen. Dabei muss es sich nicht unbedingt um ein Spiel handeln, auch ein Film sei wahrscheinlich. Bisher ist allerdings nichts passiert.