Battlefield 2042 hatte in der Community der Shooter-Reihe oft einen schweren Stand. Dieser könnte jetzt noch etwas wackeliger werden, denn EA plant möglicherweise Pay-to-Win Mikrotransaktionen für den das futuristische Action-Game: Es könnten XP-Boosts ins Spiel kommen.

Laut einem Leak von Dataminer Temporyal finden sich seit dem letzten Patch 4.0 Hinweise auf solche Transaktionen in den Daten von Battlefield 2042 finden. Gerade in Spielen, die stark auf Multiplayer ausgelegt sind, wie auch die Battlefield-Reihe, stehen XP-Boosts häufiger in der Kritik, da sie bei allen, die mehr Geld investieren, für einen Wettbewerbsvorteil sorgen können, kurz gesagt: Pay-to-Win in einem Vollpreisspiel.

Das wäre vor allem dann seltsam doppelmoralisch, wenn man bedenkt, dass die Erfahrungspunkte im freien Spielmodus Battlefield Portal mehrfach diskutiert und verändert wurden, damit alle die gleichen Chancen auf XP haben.

New category images for the #Battlefield2042 ingame store arrived with Patch 4.0:

📦 Bundles
🔫 Soldier, Weapon & Vehicle Cosmetics
⬆️ XP Boosts

Other files include 5 Premium Currency packages and tiers, weekly & bonus missions for the upcoming Battle Pass.

Store menu images: pic.twitter.com/rkyPDVg26N

— temporyal (@temporyal) April 24, 2022

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Temporyal hat jedenfalls neben neuen kosmetischen Items für die Figuren, die Waffen und die Fahrzeuge, die offenbar für den In-Game-Store geplant sind, auch noch Pakete mit zusätzlichen XP und mit In-Game-Währung gefunden.

Falls das tatsächlich der Plan von EA ist, wie die Daten andeuten, könnte das noch einmal für eine Empörungswelle im Internet sorgen, nachdem Battlefield 2042 ohnehin schon einiges an Kritik einstecken musste.

Obwohl es an diesem Punkt wie eine kontraproduktive Maßnahme wirkt, scheinen In-Game-Käufe und Co. bei EA fast ein schräges Allheilmittel für jede Situation zu sein. Dass ausgerechnet diese allerdings für weniger schlechte Stimmung innerhalb der Battlefield-Community sorgen könnten, ist ziemlich unwahrscheinlich.

Auch unser Alex hat sich am Freitag in seiner Kolumne schon intensiv mit der Kritik und dem Wirbel um Battlefield 2042 beschäftigt und sich die Frage gestellt, was da schiefgelaufen ist und wie und ob man den Shooter noch retten könnte.