Wer hätte gedacht, dass ein 2D-Action-Pixel-Spektakel im Jahr 2025 noch einmal so viel Nostalgie-Gefühle auslösen kann? Terminator 2D: No Fate ist nicht nur ein kompetenter Arcade-Shooter, sondern vor allem eine geniale Hommage an die goldene Ära der 90er-Jahre und natürlich das Terminator-Franchise selbst. Falls ihr meinen Test noch nicht gelesen habt, könnt ihr das HIER nachholen.

Unser britischer Kollege Ian Higton hat sich noch einmal durch die Level gekämpft und dabei 16 Details ausgegraben, die zeigen, wie viel Liebe zum Detail in diesem Projekt steckt.

Eines der wohl skurrilsten Easter-Eggs offenbart sich nur absoluten Profis. Wer das Spiel auf dem härtesten Schwierigkeitsgrad, dem Judgement Day Mode, startet, wird im Biker-Bar-Level eine Überraschung erleben. Der sonst nackte T-800 trägt plötzlich knallige, neonfarbene Zubaz-Shorts [01:23]. Was wie ein Grafikfehler aussieht, ist eine Referenz an Set-Aufnahmen von Terminator 2: Arnold Schwarzenegger trug diese modischen "Verbrechen" tatsächlich während der Dreharbeiten zur ikonischen Bar-Szene, um zwischen den Takes nicht ganz ohne Hose dazustehen.

16 Brilliant Terminator 2D: No Fate Easter Eggs, Secrets & References You Might Have Missed Mir sind beim Durchspielen tatsächlich einige dieser Easter-Eggs durch die Lappen gegangen.Auf YouTube ansehen

Cheats wie in der guten alten Zeit

Ein Cheat-Menü fühlt sich fast schon wie ein Relikt aus einer anderen Zivilisation an. Bitmap Bureau hat jedoch eines eingebaut – und ihr müsst nicht einmal das Spiel auf "Sehr Schwer" abschließen, um es zu nutzen. Über einen cleveren Trick in den Barrierefreiheit-Optionen lässt es sich freischalten: Wechselt beim CRT-Shader einfach rhythmisch zwischen "An" und "Aus" (mit den Links-Rechts-Tasten), bis ihr die Bestätigung "Access granted" hört [03:53]. Damit schaltet ihr Unverwundbarkeit und unendlich Munition frei – perfekt für alle, die einfach nur Chaos stiften möchten.

Versteckte Film-Referenzen:

Die Detaildichte bei den Umgebungen ist beachtlich. Während der Truck-Verfolgungsjagd rast ihr an "Big Jeff’s" vorbei. Das ist nicht nur irgendein Burgerladen, sondern das Restaurant aus dem ersten Film, in dem Sarah Connor arbeitete. Wer genau hinsieht, entdeckt dort sogar ihr Honda Elite Moped [05:52].

Später in den Cyberdyne-Laboren könnt ihr in Lab 101 einen Blick auf eine Gestalt im Hintergrund erhaschen, bei der es sich höchstwahrscheinlich um Miles Dyson handelt, der ahnungslos an der Technologie arbeitet, die später die Welt vernichten wird [06:38]. Sogar die Videoaufnahmen von Sarahs Interview im Pescadero-Krankenhaus wurden als verpixelte Animationen auf TV-Geräten im Level verewigt [07:25].

Das sind aber nur einige der im Video präsentierten Easter-Eggs. Auf jeden Fall beweist Terminator 2D: No Fate eindrucksvoll, dass man keine aufwendige Polygon-Grafik und Raytracing braucht, um die Atmosphäre eines Kultfilms perfekt einzufangen. Manchmal reichen ein paar gut platzierte Pixel und eine ordentliche Portion Leidenschaft für die 90er.