Schon seit seiner Enthüllung wurde Atomfall immer wieder mit Fallout verglichen. Die Entwickler sind sich dieser Parallelen stets bewusst, sehen Atomfall jedoch als eine völlig eigenständige Erfahrung, die als solche genossen werden sollte. Das Entwicklerstudio hinter Atomfall ist Rebellion und steckt hinter der beliebten Sniper-Elite Reihe. Art Director Ryan Greene äußerte sich im Gespräch mit IGN zu den Vergleichen und hält diese für "irreführend".

"Sobald man das Spiel spielt, merkt man, dass es nicht Fallout ist, aber ja, wir wussten es", er fügte hinzu: "Und einer unserer Eigentümer, Jason Kingsley, ist ein großer Fallout-Fan, also gab es unweigerlich einige Parallelen, denn wenn es um das Überleben in der Apokalypse geht, kommt sofort Fallout als Thema auf. Und diese Jungs sind großartig in dem, was sie tun. Und das ist cool."

Es handelt sich nicht um ein britisches Fallout

Atomfall soll kein britisches Fallout sein, auch wenn es optische Ähnlichkeiten gibt, sondern eine ganz eigenständige Erfahrung für Spieler bieten. Während Fallout als groß angelegtes Open-World-RPG mit umfangreichen Quests und tiefgehender Charakterentwicklung bekannt ist, setzt Atomfall auf eine kompaktere, storygetriebene Struktur. Fans können sich auf eine durchschnittliche Spielzeit von etwa 25 Stunden freuen, während Spieler, die alles abschließen wollen, deutlich länger beschäftigt sein können.

Leg um, wenn du willst

Aber in einem zentralen Punkt unterscheidet sich Atomfall von klassischen Rollenspielen: die Freiheit in der Spielweise. So könnt ihr euch entscheiden, das gesamte Spiel zu absolvieren, ohne auch nur einer Fliege ein Flügelchen zu krümmen – oder ihr schlagt einen gnadenlosen Pfad ein und metzelt alles nieder, was sich euch in den Weg stellt. "Du kannst jeden töten, wenn du willst", bestätigte Greene. Das Spiel soll auf diesen gnadenlosen Weg reagieren, wenn du ihn gehen wirst.

Statt einer klassischen Haupt- und Nebenquest-Struktur setzt Atomfall auf ein "Netzwerk" aus verknüpften Handlungssträngen. So sollen Entscheidungen den Verlauf der Geschichte beeinflussen und dazu einladen, das Spiel mehrfach durchzuspielen.

Auch wenn Atomfall an Fallout erinnert, möchte Rebellion nicht im Schatten eines so großen Franchises stehen. Fans sollen das Spiel als etwas Eigenständiges sehen und sich auf das Abenteuer einlassen, das durch viele Entscheidungsfreiheiten zum erneuten Spieldurchlauf einlädt. Atomfall wird am 27. März 2025 erscheinen und kann jetzt schon für PS4, PS5, Xbox One, Xbox Series X/S und PC vorbestellt werden.