Oblivion Remastered: Nach einem starken Start auf Steam erhält das Spiel inzwischen gemischte Rezensionen
Nach der überraschenden Veröffentlichung von The Elder Scrolls IV: Oblivion Remastered galt das Spiel zunächst als großer Erfolg. Bereits nach kurzer Zeit stürmte der Titel die Steam-Charts und erreichte beeindruckende 216.000 gleichzeitige Spieler. Doch die anfängliche Euphorie ist inzwischen deutlich abgeklungen. Mittlerweile sind die Rezensionen auf Steam auf 'ausgeglichen' gesunken.
Keine weiteren Pläne für größere Updates
Es gibt mehrere Gründe, warum der Titel bei PC-Spielern auf Kritik stößt. Zum einen kämpft das Spiel mit technischen Problemen wie Framerate-Einbrüchen, langen Ladezeiten und insgesamt instabiler Performance. Manche Nutzer berichten sogar, dass das Spiel zum Launch besser lief als nach späteren Updates. Zwar gab es im Juni und Juli noch zwei größere Patches, die einige Fehler behoben haben sollen, doch seitdem ist es ruhig um den Titel geworden. Bethesda hat bislang auch keine weiteren Pläne für Hotfixes bekanntgegeben, so ist es ungewiss, wie es mit dem Titel weitergeht.
Mod-Support bremst Freude
Zusätzlich sorgt der fehlende Mod-Support in der Community für Enttäuschung. Gerade bei Spielen aus der Elder Scrolls-Reihe sind Mods fester Bestandteil und sorgten bei vielen Spielern für Langzeitmotivation. Während Skyrim seit Jahren von seiner aktiven Modding-Community unterstützt wird, bleibt das Oblivion Remaster bislang hinter den Erwartungen zurück. Das zeigt sich auch in den sinkenden Spielerzahlen. Während SteamDB zu Beginn noch über 216.000 gleichzeitige Spieler registrierte, liegt die Zahl inzwischen bei unter 4.000. Viele Fans sind wohl inzwischen wieder zu Skyrim gewechselt, das trotz seines Alters immer noch durch seine Mods stetig verbessert wird und auch eine bessere Stabilität aufweist.
Das Oblivion Remaster kämpft somit darum, ein Langzeithit in der Community zu werden. Ohne weitere Patches und echte Modding-Unterstützung dürfte es schwierig werden, die Spieler zurückzugewinnen. Ob Bethesda diesen Schritt noch gehen wird, um das Projekt langfristig zum Erfolg zu führen, bleibt offen.









