Auch die Joy-Con 2-Controller und der Pro-Controller der Nintendo Switch 2 haben wieder keine analogen, sondern digitale Trigger.

Warum eigentlich? Nun, laut Nintendo stellt das die "bessere Option" dar.

Nicht nur Nintendos bevorzugte Wahl

Im Gespräch mit VentureBeat sagen Nintendos Kouichi Kawamoto und Tetsuya Sasaki, dass nicht nur Nintendo selbst diesen Weg bevorzugt.

"Hardwareseitig haben wir genau das umgesetzt, was wir wollten", sagt Sasaki. "Es gab viele, sagen wir mal, sehr anspruchsvolle Entwickler um uns herum, die diesen Weg gehen wollten. Deshalb haben wir uns dafür entschieden."

"Die analogen Tasten an den Schultern haben zwar Vor-, aber auch Nachteile", ergänzt Kawamoto. "Analoge Tasten verlieren etwas an verzögerungsfreier Eingabe. Wir haben darüber nachgedacht und entschieden, dass die sofortige Eingabe die bessere Option wäre. Deshalb haben wir diesen Weg weiterverfolgt."

Anders als die Konkurrenz

Somit geht Nintendo weiter einen anderen Weg als zum Beispiel die Controller für PlayStation und Xbox, aber auch Valves Steam Deck. Hier kommen überall analoge Trigger zum Einsatz, die häufig etwa bei Rennspiel die bevorzugte Wahl sind.

Zumindest die aktuellen Nintendo-Controller setzen also nicht darauf, während der GameCube-Controller für die Switch 2, den Nintendo veröffentlicht, analoge Trigger einsetzt. Was er jedoch auch muss, denn genau so war es beim Original.

Außerdem hatte Nintendo bestätigt, dass die Controller der Switch 2 keine Hall-Effect-Sticks verwenden. Man habe sie jedoch von Grund auf verbessert, um etwa auch das Problem des Joy-Con-Drift anzugehen.