Schlechte Nachrichten für BioShock-Fans – auf den Netflix-Film müsst ihr wohl noch eine Weile warten
Drei Jahre nachdem Netflix angekündigt hatte, Irrational Games’ gefeierten Unterwasser-Shooter BioShock in einen Realfilm zu verwandeln, hat der Produzent nun angedeutet, dass es immer noch ein gutes Stück dauern wird, und bestätigt, dass weiterhin am Drehbuch gearbeitet wird.
Der Streamingdienst hatte erstmals im Februar 2022 öffentlich über einen BioShock-Film gesprochen, begleitet von großspurigen Plänen, ein ganzes filmisches Universum rund um die BioShock-Spiele zu entwickeln. Nach langer Funkstille bestätigte Produzent Roy Lee im vergangenen Jahr, dass sich diese Pläne geändert hätten und dass Budgetkürzungen bei Netflix nun dazu führten, dass es ein "wesentlich kleinerer" Film werde, erzählt "aus einer persönlicheren Perspektive im Gegensatz zu einem größeren, monumentalen Projekt".
Ein weiteres Jahr später plaudert Lee nun erneut, diesmal in einem Gespräch mit The Direct, und gibt ein Update zum Stand des Projekts. Auf die Frage, warum es so lange dauere, erklärte er unter anderem, dass sich der BioShock-Film "ein klein wenig" verzögert habe, damit das Team "noch ein bisschen mehr am Drehbuch arbeiten" könne. Währenddessen war Regisseur Francis Lawrence mit der Verfilmung von Stephen Kings The Long Walk beschäftigt und bleibt weiterhin ausgelastet, da er den kommenden Film The Hunger Games: Sunrise on the Reaping inszeniert. "Also wartet das Projekt einfach auf ihn, sobald The Hunger Games abgeschlossen ist", fügte Lee hinzu.
Darüber hinaus bestätigte Lee, dass am Drehbuch des BioShock-Films "gerade gearbeitet wird". Die Hoffnung scheint jedoch zu sein, dass es bis zur Fertigstellung von Sunrise on the Reaping bereit sein wird. Worauf sich der Film inhaltlich konzentrieren wird, bleibt allerdings geheimnisvoll, da Lee lediglich sagte: "Netflix möchte, dass wir alles unter Verschluss halten." Er verriet jedoch, dass der Film definitiv auf Irrationals erstem BioShock-Spiel basieren werde.
Netflix ist nicht das erste Unternehmen, das versucht hat, einen BioShock-Film zu realisieren. Schon 2008 hatte Universal seine eigene Adaption angekündigt, mit Pirates of the Caribbean-Regisseur Gore Verbinski an Bord – doch das Projekt wurde nie verwirklicht. 2013 erklärte BioShock-Schöpfer Ken Levine das Scheitern, indem er enthüllte, dass Publisher 2K ihm nach Verbinskis Ausstieg die Möglichkeit gegeben habe, das Filmprojekt einzustellen – und genau das habe er dann getan.
Ein viertes BioShock-Spiel, das ursprünglich 2019 angekündigt wurde, befindet sich derzeit beim Entwickler Cloud Chamber in Arbeit. Kürzlich bestätigte 2K jedoch, dass man "die Größe des Entwicklerteams verkleinere", um "bestimmte Aspekte" des angeblich problembehafteten Projekts "neu auszuarbeiten". Zugleich betonte der Publisher, dass BioShock 4 definitiv erscheinen soll.









