Wird Minecraft irgendwann einmal zu einem Free-to-play-Spiel? Nach Angaben der Entwickler ist nicht mit einer solchen Veränderung zu rechnen.

Und dafür gibt es ihren Angaben zufolge auch einen guten Grund, denn das Spiel wurde nicht dafür gemacht.

Minecraft wurde anders konzipiert

Es gibt zwar Spiele, die einen Wechsel zum Free-to-play-Modell vollzogen haben, etwa Blizzard mit dem Launch von Overwatch 2, doch bei Minecraft soll das nicht passieren.

"Ja, so wie wir es aufgebaut haben, funktioniert es nicht wirklich", erklärt Mojangs Executive Producer Ingela Garneij im Gespräch mit IGN.

Als es um dieses Thema ging, erläuterte Garneij, dass das Spiel "für eine anderen Zweck gemacht" wurde, aufgrund dessen "funktioniert diese Art der Monetarisierung nicht für uns".

"Man kauft das Spiel, und das war’s dann. Uns ist es wichtig, dass unser Spiel so vielen Menschen wie möglich zur Verfügung steht. Deshalb ist es meiner Meinung nach ein ganz zentraler Wert, dass es für jeden zugänglich ist. Es ist das beste Angebot der Welt."

Neue Inhalte unterwegs

Am Wochenende kündigte Mojang im Rahmen der Minecraft Live 2025 eine Reihe neuer Inhalte beziehungsweise Updates für das langlebige Spiel an.

Bereits am 25. März 2025 erscheint zum Beispiel mit Spring to Life ein neues Update, das unter anderem neue Mob-Varianten für Schweine, Kühe und Hühner mit sich bringt. In Wüstenbiomen findet ihr dann warme Varianten dieser Mobs, in Eisbiomen entsprechend kalte Varianten.

Neben weiteren Mob-Varianten, Anpassungen und mehr wurde außerdem ein Grafik-Upgrade für Minecraft angekündigt. Damit will man das Spiel technisch in verschiedenen Bereichen verbessern und etwas modernisieren. Das Ziel sei, dieses Grafik-Upgrade auf so viele Systeme wie möglich zu bringen.